Gebetskalender

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Der Prophet Muhammed (a.s.)

Mescid-i Nebevi


In seiner ihm eigenen Bescheidenheit und vorbildlichen Funktion beschrieb sich der Gesandte Allahs Muhammed (a.s.) im folgenden Hadis:


 


„Mein Beispiel und das der Gesandten vor mir gleicht einem wunderschön erbauten Schloss, bei dem nur an einer Stelle der Ziegel fehlt. Die Betrachter umrunden das Schloss und bewundern seine Schönheit bis zu der Stelle dieses Ziegels. Sodann wurde ich an die Stelle dieses Ziegels gesetzt. Mit mir wurde das Gebäude vollendet und mit mir wurden die Gesandten besiegelt.“ (Buchari)




Kindheit und Jugend


Der Gesandte Allahs wurde 570 im „Jahr des Elefanten“ in Mekka  geboren. Sein Vater Abdullah verstarb kurz vor seiner Geburt. Muhammed (a.s.) wurde in seinen ersten Jahren von seiner Milchmutter Halima aus dem Stamm der Banu Sa’ad erzogen. Mit sechs Jahren wurde er durch den Verlust seiner Mutter Amina Vollwaise. Danach kam er in die Obhut seines Großvaters Abdulmuttalib. Als dieser verstarb, übernahm sein Sohn Abu Talib die Erziehung des heranwachsenden Kindes.



Muhammed el Emin (a.s.)


Der Gesandte Allahs war in der vorislamischen Zeit unter den Arabern mit der Eigenschaft Amin, der Aufrichtige, der Vertrauenswürdige bekannt. So wurde er bei Streitigkeiten um Rat gefragt. Bei der Restauration der Kaaba war er derjenige, der den schwarzen Stein an seine Stelle legte und so ein Streit zwischen den mekkanischen Stämmen beilegte.

 

Hilf al Fudul



Als junger Mann wohnte er auch einem Bündnis bei, das als Hilf al Fudul, Bündnis „der Vorzüglichen“ (benannt nach den Teilnehmern, von denen mehrere den Namen Fadl Pl. Fudul, der Vorzügliche hatten). Dort schworen sie gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeit vorzugehen, sich auf die Seite des Schwachen und Unterdrückten, egal ob dieser einer von ihnen oder ein Fremder ist, zu stellen. Der Gesandte Allahs erinnerte sich immer wieder mit Freude an dieses Bündnis und sagte „wenn ich heute dazu aufgerufen werde, werde ich dem Aufruf folgen“




 

Heirat mit Hadidscha


Mit 25 Jahren heiratete Muhammed (a.s.) die vierzig jährige Hadischa. Aus dieser Ehe gingen zwei Jungen (Kasim, Ibrahim) und vier Töchter (Zainab, Rukiyya, Ummu Gülsüm und Fatima (r.a.)) hervor. Nach ihrem Tod ehelichte der Gesandte Allahs weitere Frauen. 



Berufung als Gesandter Allahs


Gelegentlich zog sich der Gesandte Allahs auf den Berg Hira zurück. Als er 40 Jahre alt war, suchte er wieder einmal den Ort der Einsamkeit und der Stille. Dieses Mal hatte er ein besonderes Erlebnis. Der Gesandte Gottes erblickte einen Engel. Der Engel forderte ihn auf zu lesen. Aber der Gesandte wusste nicht, was zu lesen war. Da packte der Engel ihn und presste ihm die Brust und begann selbst vorzulesen. Gleichzeitig gingen folgende Verse über die Lippen des Gesandten:

 

Lies

In Namen deines Herren, Der erschuf


Er erschuf den Menschen aus einem Blutklumpen


Lies denn dein Herr ist allgütig.


Der mit dem Schreibrohr lehrte, lehrte den Menschen,

was er nicht wusste.


Sure al Alaq (96): 1-4


Dann entfernte sich der Engel und ein räumlich nicht zu verortender Ruf war mehrmals zu hören:



 

„Oh Muhammad, Ich bin der Erzengel Dschabrail und Du bist Rasulullah, der Gesandte Allahs.“



So begann der Gesandte die göttliche Botschaft seinen Verwandten und den Mekkanern zu verkünden. Doch die neue Botschaft war für die herrschende Schicht der Mekkaner sehr schwer hinnehmbar und führte zu Unterdrückung und Repressalien der neuen muslimischen Gemeinde. So kam es dazu dass der Gesandte 622 n. Z. von seiner Geburtstadt Mekka nach Yathrib auswanderte, die später unter Medina (Stadt des Gesandten)bekannt wurde.



Hidschra



Die Auswanderung des Gesandten (a.s) von Mekka nach Madina im Jahre 622 n.Z. ist als Hidschra in die Geschichte eingegangen und wurde zur Zeit des zweiten Kalifen Omar zu Beginn der islamischen Zeitrechnung erklärt. In Medina schloss er mit den Medinensern den ersten Stadtstaatsvertrag, in dem mit den medinensischen Stämmen und anderen Religionsgemeinschaften gegenseitige Solidarität und Schutz vereinbart wurde.
632 n. Chr. war die Zeit für den Gesandten gekommen von Angesicht zu Angesicht seinem Herrn gegenüber zu treten. Er starb und wurde in seiner Moschee zu Medina beigesetzt.

KRM - Pressemitteilungen

„Jeder Flüchtling ist zu allererst ein Mensch“ - Begegnung von EKD und KRM Delegation in München

Die leidvolle Situation der Flüchtlinge, die nach Europa und Deutschland kommen, stand im Mittelpunkt des diesjährigen Treffens zwischen Vertretern der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und dem Koordinationsrat der Muslime (KRM). Es könne nicht sein, dass Flüchtlinge in der öffentlichen Wahrnehmung nur in Zahlen oder vorrangig als Last wahrgenommen würden, betonten die Delegationen.

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