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09. September 2016 / 07. Zilhicce 1437 - Diener auf dem Wege Allâhs und Kurban

Diener auf dem Wege Allâhs und Kurban

Liebe Brüder im Islam,

 

Allahü Zül-Celal hat den Menschen als das ehrenvollste unter den Geschöpfen erschaffen, ihm die Vernunft als Nîmet und Gabe mitgegeben und ihm über Seine Gesandten den richtigen Weg gezeigt. Alle Gesandten sind von Allâh geschickt worden, damit sie den Menschen das Rechte und Richtige beibringen und sie somit zu Glück und Frieden im Diesseits und in der Âhiret führen. Für diese Sache Allâhs haben sie viel Leid auf sich genommen und sich trotzdem nicht gescheut ihre Aufgaben zu erfüllen.

 

Peygamber Efendimiz (s.a.v.), der Gesandte Allâhs mußte Zeit seines Lebens so viele Strapazen und Leid durchleben und so viele Entbehrungen über sich ergehen lassen wie kein anderer vor und nach ihm. Die Sahâbe-i Kirâm Hazerâtı, also die ehrenvollen Gefährten und Freunde Rasûlullâhs haben sowohl zu seinen Lebzeiten als auch zu den Zeiten der Hulefâ-i Râşidîn, also den rechtgeleiteten Kalifen sehr große Werke auf dem Wege Allâhs vollbracht. Auch später haben große Persönlichkeiten unter den Muslimen sich bis zum äußersten angestrengt, den Menschen die Ehre ein Muslim sein zu dürfen nahe zu bringen. Kein Weg war ihnen zu weit und kein Problem zu groß. Ihnen ist es zu verdanken, dass heute Abermillionen von Menschen auf der Welt sagen können “Elhamdülillâh, ich bin ein Muslim.”

All diese Werke und und all die dafür unternommenen Anstrengungen haben einen sehr hohen Stellenwert bei Allâh und Seinem Gesandten. Cenab-ı Hakk empfiehlt in etlichen Âyet-i Kerimes die Anstrengung und den Dienst auf dem Wege Allâhs. Auch sollen wir uns durch Rückschläge nicht sofort entmutigen lassen. Als Gegenleistung dafür verspricht Allâh viele Nîmet und Gaben sowohl im Diesseits als auch im Jenseits. In einem von Ebû Hureyre (r.a.) Hazretleri überlieferten Hadis-i Şerif heißt es: “Für einen Menschen der sich auf dem Wege Allâhs anstrengt, bürgt Allahü Teala mit diesen Worten “Seine Beweggründe sind nur der Dienst für Meine Sache, der Glaube an Mich und die Bestätigung für meine Gesandten.”

 

 

Verehrte Muslime,

 

Cenab-ı Hakk spricht in der Sûre-i Bakara in Âyet 154 dies: “Und sagt nicht über diejenigen, die auf dem Wege Allahs getötet wurden, “Tote”. Denn sie leben, ihr aber nehmt sie nicht wahr.” In den Tefsir-Werken zu dieser Âyet-i Celîle steht folgendes geschrieben: “Spricht ja nicht über diejenigen, die auf dem Wege Allâhs zu Şehîds wurden, sie seien tot. Sie sind nicht wirklich gestorben. Ganz im Gegenteil, sie sind quicklebendig. Aber ihr könnt sie nicht hören und ihr Leben nicht wahrnehmen, denn solch ein Leben kann mit den Mitteln dieser Welt nicht erfahren werden.“ In einem Hadîs-i Şerîf heißt es: “Der Mü’min, der gläubige Muslim ist in beiden Welten lebendig.”

In einem anderen Hadis-i Şerif spricht Rasûlullâh (s.a.v.): “Die wahrhaft gläubigen Muslime sterben nicht; vielmehr wechseln sie von der vergänglichen in die ewige Welt.” Der große Gelehrte Ebu’l Fâruk Silistrevî (k.s.) Hazretleri spricht hierzu: “O meine Schüler, der Tod der Arifîn besteht nur aus ihrem Verschwinden aus den Augen der Gâfilîn, der geistig trägen Menschen.”

So gesehen sind all jene Freunde Allâhs und ihre Nachfolger, die sich auf dem Wege Allâhs verausgabt haben, viel Hizmet gemacht haben und somit Hunderttausenden von Menschen den Weg von Irşâd und Hidâyet geebnet haben, nicht als Tote zu bezeichnen. Ihr Tod besteht ohne Zweifel darin aus unseren Augen zu verschwinden. Sie sind stets in der hayat-ı maneviyye, also in der geistigen Form lebendig.

 

 

Liebe Muslime,

 

Cenâb-ı Hakk spricht in der Sûre-i Kevser in der zweiten Âyet “Verrichte den Namaz für Deinen Rabb, opfere ein Kurban-Tier!” In der Ayet-i Kerime wird ausdrücklich die Befehlsform “Venhar!” verwendet, sprich “Opfere ein Kurban-Tier!” Hierzu hat Rasûlullâh (s.a.v.) in einem Hadis-i Şerif dies gesprochen: “Wer finanziell dazu imstande ist und trotzdem keinen Kurban macht, der soll sich von unserer Moschee fernhalten.

Der Kurban ist eine wichtige Ibâdet. Um diese in gebührender Form machen, das heißt alle Vorgaben der islamischen Rechtslehre hierzu einhalten zu können, ist es für jeden Muslim erforderlich, sich mit diesem Thema zu beschäftigen und die Details zu erlernen.

An diesem kommenden Montag begehen wir – InşaAllah – den Kurban Bayram. Diese Festtage im Visier möchte ich euch, liebe Brüder im Islam, an unsere Aufgaben zum Kurban erinnern und wünsche von Allahü Teâlâ, dass sowohl der heutige Freitag als auch die kommenden Bayram-Tage zu unserem Vorteil gereichen.

KRM - Pressemitteilungen

„Jeder Flüchtling ist zu allererst ein Mensch“ - Begegnung von EKD und KRM Delegation in München

Die leidvolle Situation der Flüchtlinge, die nach Europa und Deutschland kommen, stand im Mittelpunkt des diesjährigen Treffens zwischen Vertretern der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und dem Koordinationsrat der Muslime (KRM). Es könne nicht sein, dass Flüchtlinge in der öffentlichen Wahrnehmung nur in Zahlen oder vorrangig als Last wahrgenommen würden, betonten die Delegationen.

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