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22. Juli 2016 / 18. Şevval 1437 - Ashâb-ı Kirâm – Die Gefährten Rasûlullâhs,

03. Juni 2016 / 27. Şaban 1437 - Ramazan-ı Şerif

Verehrte Muslime,

 

Sahâbe nennt man die Weggefährten und Freunde Rasûlullâhs (s.a.v.), die mindestens einmal die Ehre hatten den Gesandten Allâhs zu sehen und an seiner Sohbet, das heißt Gesprächsrunde teilzunehmen. Die Mehrzahl von Sahâbe lautet Ashâb. So wie Peygamber Efendimiz (s.a.v) allen anderen Gesandten Allâhs vorsteht, hat auch seine Ashâb eine höhere Fazilet, einen höheren Wert bei Allâh als alle anderen Menschen zusammen. Denn sie sind diejenigen Menschen, die Allâhu Teâlâ gelobt und Rasûlullâh geliebt haben. So preist der Effendi der Welten, Rasûlullâh (s.a.v.) mit diesem Hadîs-i Şerîf seine Freunde und Weggefährten: “Meine Ashâb sind wie die Sterne. Welchem ihr auch folgt, Ihr werdet die Hidâyet (die rechte Leitung) finden.” Die Ehre zu haben an der Sohbet von Rasûlullâh teilnehmen zu dürfen, Seine erhabenen Blicke auf sich gezogen und Sein wunderschönes Antlitz gesehen zu haben ist wahrlich ein Glücksmoment sondergleichen.  Seine Sohbet und Sein Anblick garantieren den Ashâb ewige Ehre und Erhabenheit. Wir sind daher nicht imstande die Ashâb-ı Kirâm zur Genüge zu beschreiben und ihnen gerecht zu werden - weder mit Worten noch anderswie.

Allâhü Teâlâ erläutert ihre Fazîlet im Kur’ân-ı Kerîm auf diese Weise: “Die ersten der Muhâcirûn und Ensâr (die als erste zu Muslimen geworden sind) und jene, die ihnen auf die beste Art gefolgt sind, mit ihnen ist Allâh wohl zufrieden und sie sind wohl zufrieden mit Ihm; und Er hat ihnen Gärten bereitet, in deren Niederungen Bäche fließen und in denen sie ewig weilen werden. Das ist das höchste Glück.”

Muhâcir oder in der Mehrzahl Muhâcirûn werden diejenigen mekkanischen Muslime genannt, die wegen Folter und Verfolgungen ihre Heimat, ihre Stadt Mekke mit der Erlaubnis Rasûlullâhs verlassen und nach Eritrea und Medine-i Münevvere auswandern mussten. Und Ensâr sind die medinensischen Muslime, die ihre ausgewanderten Brüder und Schwestern (Muhacir) mit offenen Armen empfangen und selbstlos und aufopfernd ihr ganzes Hab und Gut mit ihnen geteilt haben. Aus diesem Grund sind alle Gefährten Resûlullâhs (s.a.v.) der Verehrung und Hochachtung in höchstem Masse würdig.

Die Ashâb mit der meisten Fazîlet sind Hz. Ebubekir, Hz. Ömer, Hz. Osman und Hz. Ali - radiyAllâhü anhüm ecmeîn. Danach kommt der Rest der zehn Gefährten, die schon zu ihren Lebzeiten mit der Cennet beglückwünscht worden sind. Denen folgen die Muslime, die bei den Schlachten von Bedir und Uhud teilgenommen haben, anschließend diejenigen, die beim Friedensvertrag von Hudeybiye, beim triumphalen Einzug in Mekke und schließlich bei der Hacc-ı Vedâ, also beim letzten Hadsch des Gesandten Allâhs anwesend waren.

Die Liebe zu den Ashâb ist für einen Muslim notwendige Konsequenz der Zuneigung und Verehrung für Rasûlullâh (s.a.v.) selbst. Ihnen zu grollen und ihnen Hass entgegenzubringen bedeutet automatisch auch Rasûlullâh zu hassen. In einem Hadîs-i Şerîf  stellt der Gesandte All (s.a.v.) unmissverständlich klar welch große Sünde es ist Schlechtes über die Ashâb-ı Kirâm zu sprechen: “Wer Schlechtes über meine Ashâb spricht und über sie flucht, auf den soll die Lanet (die Verdammnis) Allâhü Teâlâs, der Engel und der ganzen Menschheit sein.”

Aus diesem Grund, verehrte Muslime, gehört es zu unserem muslimischen Selbstverständnis Rasûlullâh (s.a.v.) und seine Ashâb zu lieben und ihrer Fährte zu folgen. Nur so können wir zur Hidâyet, also zur rechten Leitung gelangen.

KRM - Pressemitteilungen

„Jeder Flüchtling ist zu allererst ein Mensch“ - Begegnung von EKD und KRM Delegation in München

Die leidvolle Situation der Flüchtlinge, die nach Europa und Deutschland kommen, stand im Mittelpunkt des diesjährigen Treffens zwischen Vertretern der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und dem Koordinationsrat der Muslime (KRM). Es könne nicht sein, dass Flüchtlinge in der öffentlichen Wahrnehmung nur in Zahlen oder vorrangig als Last wahrgenommen würden, betonten die Delegationen.

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