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Der Monat Muharrem-i Scherîf - 14. August 2020/24. Dhulhiddscha 1441

Verehrte Muslime,

heute spreche ich über den Monat MUHARREM-İ SCHERÎF, den ersten gesegneten Monat des Hidschra-Kalenders.

In der Sûre at-Tawba heißt es umschrieben: „ Wahrlich, die Anzahl der Monate bei Allah beträgt zwölf Monate gemäß dem Buche Allahs seit dem Tage, da Er die Himmel und die Erde erschuf. Davon sind vier haram, heilig. Das ist die  rechte Lehre. Darum begeht in ihnen kein Unrecht gegen  euch selbst!”

Der Monat Muharrem, der am kommenden Donnerstag beginnt, ist einer dieser Haram-Monate, einer dieser hochgeehrten vier Monate. Dieser Monat ist der „Monat Allâhs“ - so wird er in einem Hadîs-i Scherîf genannt. Der Muharrem-i Scherîf hat einen sehr hohen Stellenwert für uns Muslime – denn darin sind wichtige Ereignisse passiert, etliche Male hat sich das Wirken Allah Teâlâs offenbart und die Muslime haben diesen Monat als den Beginn ihres Kalenders auserwählt. Im Jahr 16 (Sechszehn) oder 17 (Siebzehn) nach der Hidschra haben sich die Muslime in einer Kommission zusammengesetzt und sich über die Einführung eines Kalendersystems ausgetauscht. Am Ende hat diese Kommission den Vorschlag von Hazret Alî (k.w.) aufgegriffen und den Monat Muharrem zum Beginn der Zeitrechnung für die Muslime auserkoren, weil hierin die ersten Muslime aus Mekka ausgewandert waren. 

Wenn der gesegnete Muharrem kommt, sollten die Muslime sich gegenseitig zum Beginn des neuen Jahres beglückwünschen und sich selbst und der ganzen muslimischen Welt Duâs aussprechen, damit das neue Jahr Frieden und Hayr, Gutes bringt. Darüber hinaus sollte man dieser Tage Armen und Bedürftigen vermehrt helfen, Alleingebliebene und Kranke sollte man bewusst aufsuchen und sich um sie kümmern. Dies hat einen besonderen Stellenwert im Islam und birgt großen Lohn in sich.

 

Die Ulemâ,  die großen muslimischen Gelehrten haben einige Empfehlungen gemacht, was man in diesem Monat noch machen kann:

In der ersten Nacht des Monats Muharrem, also am kommenden Mittwochabend, soll man zwei Rekats Gebet verrichten - einfach um der Zuneigung Allâhs willen. Auch soll man an diesem Abend einen Tesbih-Gebet verrichten.

Wer am ersten Tag des Monats Muharrem, also am kommenden Donnerstag die Zeit findet und zusammen mit der Besmele 1000 (Tausend) Mal die Sûre al-Ihlas ohne Unterbrechung aufsagt, wird, mit der Hilfe und der Gnade Allahs, diese Welt frei von “Rechten Anderer” verlassen. Zu den Ibâdât mit viel Wert bei Allâh gehört es, die ersten zehn Tage dieses Monats zu fasten und am zehnten Tag das Aschûra-Gericht zu kochen und es mit anderen Menschen zu teilen. Wer dies macht, so hoffen wir, wird mit den geliebten Enkeln von Rasûlullâh (s.a.w.), Hazret Hasan und Hazret Hüseyin in die Dschennet eintreten.  Wer die zehn Tage nicht fasten kann, sollte mindestens die letzten drei Tage, also den achten, neunten und zehnten Muharrem fastend verbringen. Auch steht in den Büchern der Ulemâ, dass wer in diesem Monat den Donnerstag, Freitag und Samstag fastend verbringt so viel Lohn bei Allah bekommt, wie wenn er neunhundert Jahre lang freiwillig gefastet hätte.

 

Liebe Muslime,

ein jeder Muslim, der seine Beziehung zu Allâh Teala bewusst lebt, sollte stets in der Anstrengung sein, diese seine Beziehung von Tag zu Tag zu verbessern und besondere Zeiten, wie nun den Monat Muharrem bewusst zu begehen. Nur so  kann er der Sünnet-i Seniyye von Rasûlullâh (s.a.w.) Geltung verschaffen und sich die Rizâ-i Ilâhî, also das Wohlwollen Allâhs erwerben. Rasûlullâh (s.a.w.) hat hierzu dies gesprochen: “Das Fasten mit dem höchsten Grad (Fazîlet) bei Allah nach dem  Ramadan ist das Fasten im Monat Muharrem. Das rituelle Gebet mit der höchsten Fazîlet nach den Pflichtgebeten ist das nächtliche Nafile-Gebet, das freiwillige Gebet in der Nacht.”

KRM - Pressemitteilungen

Zusammenstehen gegen Rassismus/ Spitzengespräch zwischen Koordinationsrat der Muslime und der EKD

Köln, 11.06.2020: Mit einem stillen Gebet für die Opfer von Rassismus und Hass ging heute das Spitzengespräch zwischen Vertreterinnen und Vertretern des Koordinationsrates der Muslime (KRM) und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zu Ende. Das Treffen fand aufgrund der Corona-Pandemie per Videokonferenz statt. Die jüngsten Proteste gegen Rassismus wurden als Teil einer größeren Anti-Rassismus-Debatte begrüßt, die dringend notwendig sei.

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