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KRM - Pressemitteilungen

Aiman Mazyek neuer KRM-Sprecher

Köln – Heute übernimmt der Vorsitzende des Zentralrates der Muslime  Aiman Mazyek erstmals die Sprecherfunktion beim Koordinationsrat der Muslime (KRM) für die weiteren sechs Monate. Der KRM wurde im März 2007 von den vier großen Dachverbänden DITIB, Islamrat, ZMD und VIKZ gegründet. Er organisiert die Vertretung der Muslime in Deutschland und ist Ansprechpartner für Politik und Gesellschaft.

Mazyek will mit den KRM gegenwärtig als Wegbereiter und Unterstützer bereits vorhandener oder beginnender Gespräche und Vereinbarungen zwischen den einzelnen Landesregierungen und den muslimischen Gemeinden in den Ländern fungieren. „In den Ländern spielt die Musik, was die verfassungsrechtliche Anerkennung und Integration des Islam in das deutsche Staatswesen angeht“, ließ der neue KRM-Sprecher heute in Köln verlauten.

Jüngst einigte sich der KRM mit der rot-grüne Landesregierung auf die Einberufung eines Beirats, der einen islamischen Religionsunterricht an Schulen vorbereiten soll. „Ich begrüße sehr, dass sich gestern einstimmig der Düsseldorfer Landtag für die Einführung eines islamischen Religionsunterrichts an Schulen ausgesprochen hat, sagte Mazyek weiter. CDU und Linke stimmten am Donnerstag für einen entsprechenden Antrag von SPD, Grünen und FDP.

Weiterführende Informationen über den KRM: http://zentralrat.de/8417.php und www.tagderoffenenmoschee.de

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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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