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KRM - Pressemitteilungen

Der KRM wünscht der muslimischen Gemeinschaft ein gesegnetes Opferfest

Am Dienstag, den 15. Oktober 2013, beginnen wieder mit dem Opferfest (Kurban Bayramı, id al-adha) vier segenreiche Tage für uns Muslime. Vier segenreiche Tage, die am Ende stehen des diesjährigen (im Jahre 1434 der Hidschra) Hadsch, der Pilgerfahrt nach Mekka, die die islamische Welt in diesen Tagen begeht. Am heutigen Vortag zum Fest findet der Hadsch mit einem seiner bedeutendsten Riten, dem Einhalten beim Berge Arafat ihren Höhepunkt. Auch dieses Jahr sind wieder Millionen von Muslimen aus aller Welt ihrer Pflicht nachgekommen und haben die Ka’ba, das Haus Gottes besucht. Sie haben hier wieder nicht nur für ihre Vergebung gebetet, sondern auch für Gerechtigkeit, Geschwisterlichkeit und Frieden auf der ganzen Welt.
Dieses Miteinander findet nun in den Festtagen ihre Fortführung und schließt auch ein all jene zu Hause, die dem Ruf ihres Schöpfers folgend den Hadsch noch nicht durchführen konnten. Schließt ein Freunde, Verwandte, Nachbarn in Nah und Fern. Insbesondere schließen diese Festtage ein die Mittellosen und Bedürftigen. Denn das Opferfest, es steht nicht nur für die Ergebung in den Schöpfer und Seinen Willen, es steht auch für das Teilen mit jenen, die nicht haben. Und so wird auch diesjährig wieder dieses Fest des Teilens all jene erfreuen, die mit dem Fleisch der Opfertiere beschenkt werden. Die Freude noch gemehrt durch die gegenseitigen Besuche, die in diesen Tagen wieder stattfinden.
Der Koordinationsrat der Muslime wünscht allen Muslimen ein glückliches, harmonisches und gesegnetes Opferfest in Deutschland und auf der ganzen Welt.
Dr. Bekir Alboğa, der Sprecher des Koordinationsrates der Muslime in Deutschland wünscht den Muslimen ein gesegnetes Opferfest mit folgenden Worten: ”Möge Allah ihre und unsere Gebete annehmen und den aufrichtigen Glauben in Hingabe und Ehrfurcht zur Orientierung werden lassen für Suchende und Entbehrende. Mögen diese segensreichen Tage des Opferfestes zur Begegnung, zum besseren Verstehen und Respekt, zum Miteinander sowie zur Stärkung der Geschwisterlichkeit weltweit beitragen.“

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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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