Gebetskalender

Sitemap

KRM - Pressemitteilungen

KRM begrüßt die Entscheidung der Bundesministerin Schavan zur Aufbau von Islamischen Studiengängen

Köln, 14.10.10: Heute hat die Bundesbildungsministerin Anette Schavan die Standorte, an denen islamische Studiengänge eingerichtet werden sollen, bekanntgegeben. In Tübingen, Münster und Osnabrück, verteilt auf die Bundesländer Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, sollen unter anderem islamische Religionslehrer für die Erteilung von islamischem Religionsunterricht an öffentlichen Schulen ausgebildet werden.


Der KRM begrüßt die Entscheidung der Bundesministerin Schavan, an unterschiedlichen Standorten den Aufbau von islamischen Studiengängen zu unterstützen.


Hierzu sagt der KRM-Sprecher Erol Pürlü: „Der Islam ist ein Teil Deutschlands. Die Einrichtung und Förderung von islamischen Zentren für die Ausbildung von muslimischen Religionslehrern ist einer der wichtigen Schritte zur strukturellen Integration des Islam hierzulande. Dies kann nur gelingen, wenn die verfassungsrechtlich erforderliche Mitwirkung der islamischen Religionsgemeinschaften unter Wahrung des Selbstbestimmungsrechts dieser gewährleistet wird.“


In den Empfehlungen des Wissenschaftsrats zur Weiterentwicklung von Theologien vom Januar 2010 wird die Mitwirkung der islamischen Religionsgemeinschaften ausdrücklich unterstrichen. „Die Religionsgemeinschaften können den Prozess der Etablierung aktiv mitgestalten. Ferner ist bei der Frage der Inhalte einer Theologie auf die Kompetenz der Religionsgemeinschaften und der international etablierten theologischen Fakultäten zurückzugreifen“, so der Sprecher Pürlü.

Zurück

KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

Weiterlesen …