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KRM - Pressemitteilungen

KRM begrüßt die Rede des Bundespräsidenten Christian Wulff anlässlich des 20. Jahrestages der Wiedervereinigung

Köln, 04.10.10: Zum 20. Jahrestag der Wiedervereinigung hat der Bundespräsident Christian Wulff gestern am Sonntag seine Rede in Bremen gehalten, in dem er sich für die kulturelle Vielfalt, für das Wir-Gefühl und den Zusammenhalt der Gesellschaft aussprach. Dabei betonte er, dass das Christentum, das Judentum und inzwischen auch der Islam zu Deutschland gehöre.

Der KRM Sprecher Erol Pürlü begrüßt die ermunternden Worte des Bundespräsidenten und unterstreicht: „Muslime leben sehr gerne in Deutschland und fühlen sich hier zuhause. Sie bekennen sich zu den grundgesetzlichen Werten dieses Landes und leisten einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft.“
Der Bundespräsident habe mit seiner Rede ein wichtiges Signal in die Gesellschaft gesendet. Eine Willkommens- und Anerkennungskultur fördere das friedliche Zusammenleben in diesem, unseren Land. Dabei sei auch wichtig, dass die „Einbürgerung“ des Islam hierzulande voranschreite, indem islamischer Religionsunterricht an Schulen und islamische Lehrstühle an Hochschulen bald eingeführt werden, so Pürlü.

Der Koordinationsrat der Muslime wurde im März 2007 von den vier großen Dachverbänden DITIB, Islamrat, ZMD und VIKZ gegründet. Er organisiert die Vertretung der Muslime in Deutschland und ist Ansprechpartner für Politik und Gesellschaft.

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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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