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KRM - Pressemitteilungen

KRM setzt ein Zeichen für mehr Umweltbewusstsein

Köln, 04.10.2013 - Traditionell haben am 3. Oktober, am Tag der Deutschen Einheit, Muslime den Tag der Offenen Moschee mit einer feierlichen Auftaktveranstaltung begonnen. Diesjähriger Ort der Auftaktveranstaltung war die Villa Hahnenburg in Köln. In diesem Jahr haben Muslime deutschlandweit für den Umweltschutz geworben.

 

„Man muss sich den Herausforderungen unserer Zeit stellen, damit wirtschaftliche, politische und wissenschaftliche Entwicklungen, Fortschritte und Errungenschaften der Menschheit nicht zur Zerstörung unserer Erde und zu irreversiblen Naturkatastrophen führen“, betonte Dr. Bekir Alboğa, stellvertretender Generalsekretär der DITIB, der an diesem Tag turnusgemäß die KRM-Sprecher Funktion übernahm.

 

Mehr als 1000 Moscheegemeinden öffneten am TOM 2013 ihre Türen wieder mit einem besonderen Programm. Mehr als 100.000 Besucher, davon 80 Prozent Nicht-Muslime, nahmen dieses Angebot wahr. Die Besucher erhielten in den jeweiligen Moscheengemeinden dazu u.a. eine deutschsprachige Broschüre. Die Themen der Führungen und Vorträge reichten in diesem Jahr vom sparsamen Wasserverbrauch bei der Gebetswaschung bis zur "grünen" Moschee, die erneuerbare Energieneinsetzt.

 

An der diesjährigen Aufttaktveranstaltung nahmen auch der Minister des Landes

NRW für Arbeit, Integration und Soziales, Guntram Schneider sowie der Landesminister für Umwelt Johannes Remmel teil. Guntram Schneider rief in seinem Grußwort Muslime dazu auf, sich einzubürgern. "Wir sind ein Land der Vielfalt", teilte er mit. "Der Islam und die Muslime gehören zu uns, und deshalb lade ich Sie ein, mit zu bestimmen und mit zu entscheiden. Das geht nur mit dem deutschen Pass“, sagte Minister Guntram Schneider. Die künftige Bundesregierung rief Schneider dazu auf, die doppelte Staatsbürgerschaft zuzulassen.

NRW Umweltminister Johannes Remmel betonte in seinem Grußwort das Aussterben von Insekten und Tierarten durch den Weltklimawandel und forderte angesichts der drohenden Klimaveränderungen eine "ökologische Ökumene"

 

Dr. Bekir Alboğa dankte in seiner Rede seinem Vorgänger, Herrn Aiman Mazyek, für seine wertvolle Arbeit in den vergangenen sechs Monaten und sagte: „Wir möchten durch das diesjährige Motto des TOM das Umweltbewusstsein sowohl unter Muslimen als auch in der Gesamtgesellschaft stärken. Wir möchten mit diesem

Vorsatz als Vorbilder handeln. Wir möchten in den Menschen und Gemeinden das Wissen verankern, dass muslimisches Leben und ein guter Umgang mit unserer Umwelt zusammengehören. Wir als Moscheegemeinden möchten ein Zeichen setzen für den guten Umgang mit unserer Welt, und wir nehmen den Tag der Offenen Moschee zum Anlass, Ihnen und unseren Mitgliedern einen Anreiz zur Beschäftigung mit diesem Thema zu geben. Unser Prophet Muhammed (saw), ist uns dabei Vorbild und Motivation zugleich.“

 

Der Koordinationsrat der Muslime wurde im März 2007 von den vier großen

Dachverbänden DITIB, VIKZ, Islamrat und ZMD gegründet. Er organisiert die Vertretung der Muslime in Deutschland und ist Ansprechpartner für Politik und Gesellschaft.

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KRM - Pressemitteilungen

„Jeder Flüchtling ist zu allererst ein Mensch“ - Begegnung von EKD und KRM Delegation in München

Die leidvolle Situation der Flüchtlinge, die nach Europa und Deutschland kommen, stand im Mittelpunkt des diesjährigen Treffens zwischen Vertretern der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und dem Koordinationsrat der Muslime (KRM). Es könne nicht sein, dass Flüchtlinge in der öffentlichen Wahrnehmung nur in Zahlen oder vorrangig als Last wahrgenommen würden, betonten die Delegationen.

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