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KRM - Pressemitteilungen

KRM verurteilt Anschläge auf mehrere Moscheegemeinden

Der KRM verurteilt die Anschläge auf mehrere Moscheegemeinden und ruft die Sicherheitsbehörden auf, die Sicherheit zu gewährleisten
Köln: 24.01.2018: Der KRM ist besorgt über die neuerliche Serie von Angriffen auf türkischstämmige Moscheegemeinden. Die Kämpfe im Norden Syriens werden zum Anlass genommen, um vermehrt gegen türkische Einrichtungen und insbesondere Moscheen zu hetzen und den Terror nach Deutschland hinein zu tragen. Bei Anschlägen auf Moscheegebäude der DITIB unter anderem in Minden und Leipzig wurden Wände beschmiert, Fenster eingeschlagen und Sachschäden verursacht.  Auf dem Flughafen in Hannover spielten sich Szenen ab, die uns erschrecken und aufhorchen lassen. Wir verurteilen diese Anschläge aufs Schärfste und rufen alle Menschen zu Ruhe und Besonnenheit.

Es besorgt uns, dass die Angriffe alle aus einer politischen Motivation herrühren und damit erneut einen ausländischen Konflikt nach Deutschland hineintragen. Der Terror hat erneut unsere Gesellschaft zum Ziel und greift unsere Werte an, indem er Gotteshäuser als Terrorziele auswählt.  Die Sicherheitsbehörden sind aufgefordert, die Sicherheit der Gotteshäuser und ihrer Besucher zu gewährleisten.

Gotteshäuser sind Zufluchtsorte für Spiritualität und inneren Frieden in der Gesellschaft und genießen besonderen Respekt und Schutz.

Der KRM und die Religionsgemeinschaften im KRM haben sich bei Angriffen auf Gotteshäuser stets deutlich positioniert und sich gegen Gewalt und Hass gestellt. Auch jetzt ruft der KRM zu Respekt und Toleranz auf und mahnt alle dazu, sich von Gewalt und Zwietracht fern zu halten und in Güte und Rechtschaffenheit im Herzen für Frieden und Barmherzigkeit für alle Menschen, alle Opfer von Kriegen und Gewalt in der Welt zu beten. Die Muslime fordern wir auf, sich nicht provozieren zu lassen und mit den Sicherheitsbehörden zu kooperieren, um alle nötigen Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen.

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KRM - Pressemitteilungen

Zusammenstehen gegen Rassismus/ Spitzengespräch zwischen Koordinationsrat der Muslime und der EKD

Köln, 11.06.2020: Mit einem stillen Gebet für die Opfer von Rassismus und Hass ging heute das Spitzengespräch zwischen Vertreterinnen und Vertretern des Koordinationsrates der Muslime (KRM) und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zu Ende. Das Treffen fand aufgrund der Corona-Pandemie per Videokonferenz statt. Die jüngsten Proteste gegen Rassismus wurden als Teil einer größeren Anti-Rassismus-Debatte begrüßt, die dringend notwendig sei.

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