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KRM - Pressemitteilungen

KRM zur Gewalt in Syrien und Ägypten

23. August 2013 - Köln


Die im Koordinationsrat der Muslime (KRM) vertretenen Spitzenverbände - DITIB, Islamrat, VIKZ und ZMD - rufen alle Moscheegemeinschaften in Deutschland zum heutigen Freitagsgebet auf, für die Getöteten, für die Verletzten, zu Unrecht gefangen genommenen und verfolgten Menschen und ihre Angehörigen in Ägypten und Syrien und überall auf der Welt zu beten und zu spenden. Wir bitten Allah, den Erhabenen, dass Frieden und Gerechtigkeit in Ägypten, Syrien und im gesamten Nahen Osten einkehren möge.


Die Machthaber und alle Mitverantwortlichen der Eskalationen in Ägypten und Syrien sind angehalten, unverzüglich die Gewalt zu stoppen. Wir fordern die Respektierung der Menschenrechte und Wiederherstellung der Demokratie, insbesondere in Ägypten, auf die die Weltgemeinschaft so große Hoffnung gesetzt hat.


Abschließend sagte der KRM-Sprecher Aiman Mazyek: “Wir rufen die Gläubigen und die Anhänger aller Religionen auf, solidarisch füreinander einzustehen und sich von der Kraft der Versöhnung und des Friedens, die in der Religion inne wohnt, leiten zu lassen. Die Muslime untereinander, sowie die Anhänger aller Religionen dürfen sich nicht vom Gift der Unmenschlichkeit und der barbarischen Zerstörungswut anstecken lassen und müssen diesem die Kraft der Vernunft und des Friedens entgegensetzen. Der KRM teilt den Schmerz mit allen Angehörigen und Freunden der Opfer der letzten Tagen und Wochen“.

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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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