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16. April 2010 / 2. Cemâziyelevvel 1431

Hutbe

“Kutlu Doğum – Gesegnete Geburt”


استعيذ بالله : قُلْ إِنْ كُنْتُمْ تُحِبُّونَ اللَّهَ فَاتَّبِعُونِي يُحْبِبْكُمُ اللَّهُ وَيَغْفِرْ لَكُمْ ذُنُوبَكُمْ وَاللَّهُ غَفُورٌ رَحِيمٌ
قال رسول الله {صلعم}: تَرَكْتُ فِيكُمْ أَمْرَيْنِ لَنْ تَضِلُّوا مَا تَمَسَّكْتُمْ بِهِمَا كِتَابِ اللهِ وَسُنَّةِ نَبِيِّهِ    

 

 

Geschätzte Muslime!

Einen Gesandten (s.a.v.) kennen, seiner Wegleitung folgen und seiner Ümmet, seiner Gemeinde angehören zu dürfen, “der zu uns gekommen ist aus unserer Mitte; den es bekümmert, dass wir ins Verderben geraten sollten; der um unsere Wohlfahrt eifert; der den Gläubigen zugetan und voller Güte und Barmherzigkeit ist” (Tevbe 9,128): Darin liegt fraglos die größte Nimet oder Gabe Allâhs. Denn wer Ihn liebt, den liebt Allâh; und wer Seinen Weg beschreitet, beschreitet Allâhs Weg. Seit Jahrhunderten haben die Muslime, die an sein Prophetentum glauben und ihn deswegen lieben, der Überlieferung seiner Lebensgeschichte höchsten Wert beigemessen und zu seiner Ehre Gedichte und Kasiden, also Preislieder vorgetragen, die seine Geburt, seine Himmelfahrt, den Mi´rac, und seinen Abschied von der Welt zum Gegenstand haben, und ganze Bibliotheken sind dazu entstanden.

Verehrte Gläubige!

Peygamber Efendimiz (s.a.v.) ist für uns ohne Frage der edelste unter den Menschen: Er ist es, dem die höchsten Ahlâk, die höchsten Tugenden zueigen sind. Denn seine Tugenden, so sagt Unsere Ehrwürdige Mutter Hazret-i Âişe Validemiz (r.a.), ist die Ahlâk des Kur´ân. Er hat den Kur´ân-ı Mübîn in seiner eigenen Person vorgelebt, und darum bedeutet der Gesandte Allâhs (s.a.v.) für uns in jeder Hinsicht das beste Vorbild. In der Sure Ahzâb in der Einundzwanzigsten Âyet heißt es: „Für jeden von euch, der auf Allâh und das Jenseits hofft und der zu Allâh oftmals Zikir macht, wahrlich, für den ist Allâhs Gesandter ein schönes Vorbild (üsve-i hasene).“ Rasûlullâh (s.a.v.) hat ein vorbildliches Leben gelebt: Ein Leben, wie wir selber es fraglos suchen und anstreben.   

Cenab-ı Hak spricht in seiner Âyet-i Kerîme: "Was euch der Gesandte gewährt, das nehmet; und was Er euch untersagt, davon lasst." (Haşır 59,7) Und Peygamber Efendimiz (s.a.v.) mahnt in einem Hadis-i Şerif: „Zwei Dinge hinterlasse ich euch: Solange ihr fest daran haltet, werdet ihr nicht in die Irre gehen. Es sind das Buch Allâhs und die Sünnet seines Gesandten.“

Liebe Gemeinde!

Unsere Aufgabe ist es mithin, die Sünnet von Rasûlullâh (s.a.v.) kennen zu lernen, uns fest daran zu halten und unser Leben nach seinem Vorbild zu gestalten. Denn wir sollten nie vergessen: “Man ist zusammen mit dem, den man liebt”.

Wir befinden uns nunmehr in der Woche der “Gesegneten Geburt”, auf Türkisch “Kutlu Doğum”; denn nach dem gebräuchlichen Sonnenkalender ist der Gesandte Allâhs (s.a.v.) am 20. April geboren. Diese Zeit sollten wir nutzen, um den Efendi und edelsten aller Menschen (s.a.v.) besser kennen zu lernen und uns eindringlicher mit ihm zu befassen. Zugleich sollten wir auf der Suche nach Wegen und Formen sein, unsere Zuneigung und Liebe zu dem Gesandten Allâhs (s.a.v.) zu erweitern und zu vertiefen und damit unsern Kindern ein gutes und bedachtes Vorbild geben.

 

Anlagen:

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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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