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07. April 2017 / 10. Receb 1438 - Den Kur’ân-ı Kerîm lesen und lehren

Hutbe

Liebe Muslime,

in einer Zeit, in der die Mehrzahl der Menschen entfernt von Recht und Gerechtigkeit lebten, entsandte Allâhü Teâlâ Hazret-i Muhammed (s.a.v.) als Wegweiser für die Hidayet, für die Rechte Leitung. Ihm gab Er auch den Kur´ân-ı Kerîm und verkündete so die Din-i Mübin-i İslam, die klare und einsichtige Religion des Islam.

So wie Rasulullah (s.a.v.) im Vergleich zu den vorangegangenen Gesandten einen höheren Rang vor Allâh einnimmt, besitzt unweigerlich auch der Kur´ân-ı Kerîm gegenüber den anderen von Allâh gesandten Schriften einen höheren Wert. Darum spricht Allâhu Teâlâ in einer Âyet-i Celîle: „Siehe, dies ist ein Buch, an dem es keine Zweifel gibt.  Für den, der Ehrfurcht vor Allah empfindet, ist es der wahre Weg schlechthin.“

Um Wert oder Fazilet des Lesens in unserem heiligen Buch, dem Kur´ân-ı Kerîm, auszuloten, reichen Bände nicht aus. In diesem Licht gesehen kann man sagen: Je mehr ein Mann oder eine Frau sich mit dem erhabenen Kur´ân befassen, desto mehr Gewinn, in weltlicher wie in geistlicher Hinsicht, werden sie daraus ziehen. Es gibt viele Wege, sich mit dem Kur´ân zu beschäftigen. Ohne Zweifel ist das einfache Lesen der wichtigste davon. Worte und Seiten des Kur´ân-ı Kerîm zu lesen ist eine höchst wertvolle İbâdet, ein Dienst an Allah. So spricht Allâhü Teâlâ in den Versen 29 und 30 der Sûre-i Fâtır: „Wer das Buch Allahs liest und den Namaz verrichtet und von dem spendet, was Wir ihm gegeben haben – ob im verborgenen oder für alle sichtbar -, dem haben wir einen Gewinn bereitet, der niemals dem Verderben anheimfallen wird. Denn Allâh wird ihm den vollen Lohn erweisen und wird ihm noch dazugeben in seiner Güte. Siehe, Er ist Allverzeihend, Gnadenreich.“

Aus vielen Hinweisen Rasûlullâhs (s.a.v.) wissen wir, wie wertvoll die Beschäftigung mit dem Kur´ân-ı Mübin ist: Ob man sich nun davor setzt und liest oder einfach aus dem Gedächtnis vorträgt, leise für sich oder laut für andere hörbar vorträgt: Jede dieser Handlungen hat ihr eigenes Verdienst vor dem Schöpfer der Welten.

Liebe Brüder im Islâm,

nicht nur die eigene Beschäftigung mit dem Kur´ân-ı Kerîm hat ihren Sevâb bei Allah. Auch die Bemühung darum, dass andere Menschen ebenfalls den Kur´ân-ı Kerîm lesen und sich mit ihm auseinandersetzen, die sogenannte Hizmet-i Kur´ân hat einen vielfachen eigenen Wert vor Allâh. Gerade in unserer heutigen Zeit, wo die Dîn-i İslam schwach ist und wo wir große Schwierigkeiten haben, unsern Kindern eine gute Erziehung zukommen zu lassen, sind Ertrag und Verdienst einer solchen Bemühung vor Allâhü Teâlâ um ein Vielfaches höher als sonst. In solchen Zeiten gehört es zu den wichtigsten Aufgaben von uns Muslimen, unseren nachfolgenden Generationen den Kur´ân-ı Kerîm nahe zu bringen, die Liebe zum Buch Allâhs in ihre Herzen einzupflanzen und ihnen das Gefühl zu vermitteln, wie wichtig es ist, die Würde des Kur´ân-ı Kerîm hoch zu halten, den Kur´ân-ı Kerîm mit allen uns zur Verfügung stehenden demokratischen Mitteln gegen Angriffe von Unbelehrbaren zu schützen und all denen unsere Unterstützung zukommen zu lassen, die Hizmet-i Kur´ân leisten.

In diesem Zusammenhang, verehrte Muslime, möchte ich einen wichtigen Punkt ansprechen: Dieser Tage beginnen die Osterferien.  Diese Ferien sollten wir nutzen um sowohl unseren eigenen Kindern als auch den Kindern unserer Nachbarn Möglichkeiten zu schaffen ihre Religion, den Islam zu erlernen. Mehr noch, zusammen mit den Kindern sollten auch wir die Gunst der Stunde nutzen und in die Moscheen mitgehen, um uns mehr Zeit zu nehmen für den Kur’ân Kerîm.

Schließen wir heute mit einem Hadis-i Şerif von Rasulullah (s.a.v.): „Der Segensreichste unter euch ist unzweifelhaft, wer den Kur´ân-ı Kerîm lernt und lehrt.“

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KRM - Pressemitteilungen

„Jeder Flüchtling ist zu allererst ein Mensch“ - Begegnung von EKD und KRM Delegation in München

Die leidvolle Situation der Flüchtlinge, die nach Europa und Deutschland kommen, stand im Mittelpunkt des diesjährigen Treffens zwischen Vertretern der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und dem Koordinationsrat der Muslime (KRM). Es könne nicht sein, dass Flüchtlinge in der öffentlichen Wahrnehmung nur in Zahlen oder vorrangig als Last wahrgenommen würden, betonten die Delegationen.

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