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13. Februar 2015 / 23. Rebîulâhir 1436 - Wie wertvoll ist doch der Dienst auf dem Wege Allâhs

13. Februar 2015 / 23. Rebîulâhir 1436 - Wie wertvoll ist doch der Dienst auf dem Wege Allâhs

Hochverehrte Muslime!

 

In unserer Hutbe sprechen wir heute über die Fazîlet und den Wert vom Dienst und der Anstrengung auf dem Wege Allâhs.

Allahü Zül-Celal hat dem Menschen die Gabe der Vernunft geschenkt und ihn damit als Sein Gegenüber und Verantwortungsträger akzeptiert; und mit den auserwählten Gesandten ihm den richtigen Weg zu Seiner Gnade gelehrt. Alle Gesandten sind für den Menschen geschickt worden, um ihm vom Allmächtigen Schöpfer zu berichten und ihm den Weg von Glück und Frieden auf Erden und in der Âhiret zu zeigen. Für diese Sache haben alle Gesandten sehr schweres Leid auf sich genommen. Sie haben trotzdem niemals aufgegeben und unter schwersten Bedingungen ihre Aufgaben erfüllt.

Hâtemü’l-Enbiyâ Effendi (s.a.v.), das Siegel aller Gesandten hat auf dem Wege Allâhs soviel Leid erlitten und soviel Bürde auf sich genommen wie kein anderer. Genauso haben die Sahâbe-i Kirâm, die ehrenvollen Gefährten Rasûlullâhs, alle Ulemâ und Gelehrten nach ihnen und die Evliyâ große Mühen auf sich genommen um den Menschen die Hidâyet zu ermöglichen und ihnen den Weg zu Islam und zur Errettung zu weisen. Für dieses Ziel haben sie keine Anstrengung gescheut und mit Duâ und Ilticâ, das heißt mit Bittgebeten und der Hinwendung zu Allâh haben sie den Weg für die Hidâyet von Milliarden Menschen geebnet.

Ohne Zweifel haben diese Anstrengungen und Dienste auf dem Wege Allâhs  einen sehr hohen Stellenwert bei Allâh und Seinem Gesandten.

 

Cenab-ı Hakk empfiehlt in vielen Âyet-i Kerîmes uns auf dem Wege Allâhs anzustrengen und dabei mit Sabır und Sebat, das heißt mit Geduld und Beständigkeit vorzugehen. Dafür verspricht Allâh unzählige Nîmets und Vorteile, sowohl in diesem als auch im nächsten Leben.

 

In der Sûre-i Nisâ heißt es umschrieben: “Nicht gleich sind jene Mü’min (jene Gläubigen), die – grundlos- der Hizmet (dem Dienst auf dem Wege Allâhs) fernbleiben mit jenen, die auf dem Wege Allâhs mit Leib und Gut Hizmet machen. Allâh hat jene, die mit Leib und Gut Hizmet machen über jene gestellt, die daheimbleiben. Eigentlich hat Allâh allen beiden das Schöne und Gute versprochen, aber jene, die Hizmet machen hat Er den Daheimbleibenden mit einem sehr großen Lohn höhergestellt. Von Sich aus hat Er (ihnen) Derece (hohe Positionen), Vergebung und Rahmet (Güte) gegeben. Allâh ist Ğafûr und Rahîm.”  

 

Und so heißt es in der Sûre Saff: “O die ihr glaubt! Soll ich euch künden von einem Handel, der euch von einer sehr schmerzlichen Strafe befreit? Ihr sollt an Allâh und an Seinen Gesandten glauben und mit Leib und Gut auf dem Wege Allâhs Hizmet machen. Dies hat für euch mehr Hayır, wenn ihr es nur wüßtet. In diesem Falle vergibt euch Allâh (c.c.) eure Sünden und Fehler, führt euch in Gärten, durch die Bäche fließen, und an schöne Plätze in den Gärten von Adn. Dies ist die größte Errettung. Es gibt noch etwas was euch gefallen wird: Eine große Hilfe von Allâh und ein naher Sieg. Verkünde den Gläubigen diese gute Botschaft.“ 

 

Hayr´ül-beşer Effendi (s.a.v.), der wertvollste aller Menschen hat in vielen Hadîs-i Şerif die Fazîlet von Hizmetfii sebîlillah”, das heißt vom Dienst auf dem Wege Allâhs ausführlich erläutert und die Derece und Positionen von Leuten, die auf dem Wege Allâhs ausgeben in der folgenden Art erklärt: “Wer auf dem Wege Allâhs nur ein wenig ausgibt dem werden dafür das siebenhundertfache als Sevab und Lohn gutgeschrieben.”

In einem vom großen Sahâbî Ebû Hureyre (r.a.) überlieferten Hadîs-i Şerîf wird der Lohn für jene, die mit Leib und Seele auf dem Wege Allâhs Hizmet machen so ausgedrückt:  “Der Staub, den man auf dem Wege Allâhs abbekommt und das Feuer der Cehennem finden bei einem gläubigen Muslim niemals zusammen.”

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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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