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14. Juni 2013 / 05. Şaban 1434 - Salevât-ı Şerîfe – Lobpreisungen auf den Gesandten Allâhs

VIKZ

Verehrte Muslime,

In der Âyet-i Kerîme 107 der Sûre-i Enbiya wird Resûlullâh (s.a.v.) angesprochen: “(O mein Resûl) Wir haben Dich einzig und allein als Rahmet und Segen für die Welten gesandt.” “Unzweifelhaft ist Hz. Muhammed (s.a.v.) Resûl und Gesandter Allahü Tealâs und der Efendi aller Menschen. Er ist es, dem am Tage der Kıyâmet die meisten Menschen folgen werden. Er ist es, der von allen vorangegangenen und nachgeborenen Menschen bei Allâh den höchsten Wert hat. Er ist es, dessen Grab als erstes geöffnet wird, der als erster Şefâat machen wird und ihm die Erlaubnis zur Şefâat gegeben werden wird. Er ist es, der als erster am Tor der Cennet anklopfen wird und wieder ist er es, dem  Allâh dieses Tor als erstem öffnen wird. Auch ist er derjenige, der am Kıyâmet-Tag die Livâu`l-Hamd genannte Fahne hochhalten wird.“ Und nur allein seinetwegen wird die Ümmet-i Muhammed, seine Gemeinschaft als erste in die Cennet eintreten. 

Rasûlullâh (s.a.v.) spricht: “Ich bin einzig und allein Rahmet und Segen, der als Geschenk gekommen ist.” All seine Fazîlet und seine Tugenden aufzuzählen würde uns überfordern; auch wären wir nicht in der Lage ihn in Worte zu fassen. So heißt es im Kur'ân-ı Kerîm: “Wahrlich, euch ist ein Gesandter erschienen aus eurer Mitte. Ihn schmerzt, wenn ihr in Bedrängnis seid; er eifert für euer Gedeihen. Er ist voll Güte (Şefkat) und Barmherzigkeit (Merhamet) gegen die, die da glauben.” Rasûlullâh (s.a.v.) flehte mit den folgenden Worten Allâh an: “O mein Allâh, nehme meine Ümmet in Deine Obhut, behandle meine Ümmet mit Deiner Merhamet.”Dabei weinte er. Allein hier muss uns klar werden wie sehr der Gesandte Allâhs seine Ümmet liebte.

Und wir, die wir uns damit schmücken seine Ümmet zu sein, sollten uns unserer Aufgaben Rasûlullâh (s.a.v.) gegenüber bewußt werden. Einer dieser Aufgaben zum Beispiel ist es soviel wie möglich Salevât-ı Şerîfe auf Rasül-i Ekrem Efendimiz zu sprechen. So wie wir angehalten sind seinem Weg zu folgen, so ist es für uns eine Verpflichtung unsere Verbundenheit zu ihm und unseren Respekt für ihn mit Salevât-ı Şerîfe zum Ausdruck zu bringen. Cenab-ı Hak spricht in der Sûre-i Ahzâb, in der Âyet-i Kerîme 56 diese Worte: "Wahrlich, Allâh und Seine Engel sprechen den Salât auf den Gesandten. O die ihr mit dem Îmân beehrt worden seid, so sprecht auch ihr Salât und mit voller Hingabe Selam auf ihn." In einem Tefsîr-Werk, also einer Interpretation zu dieser Âyet-i Kerîme heißt es: "O die ihr glaubt, spricht auf den Gesandten Salât-ü Selam; gebet euch ihm hin, in dem ihr auf ihn den Selam spricht. So wünscht ihm mit Duâs wie {اللهم صل على محمد} {صلى الله عليه و سلم} Allâhs Segen, Rahmet und Bereket. Verletzt seine Gefühle  nicht und folget ihm.” Diese Âyet-i Kerîme ist für uns ein klares Zeichen, dass es für uns Muslime farz ist, das heißt verplichtend auf den Gesandten Allâhs (s.a.v.) die Salevât zu sprechen, wann immer sein ehrenvoller Name genannt wird."

Die Gelehrten des Islam haben dem Begriff “Salât” verschiedene Bedeutungen beigemessen. So bedeutet Salât durch Allâh Rahmet und Barmherzigkeit und Sevâp für die Menschen. Salât durch die Engel bedeutet Istiğfâr, also die Bitte um Vergebung bei Allâh für die Menschen. 

Eine Hutbe ist zu kurz um über Bereket und Fazîlet der Salevât-ı Şerife zu sprechen. Aber die folgenden Hadis-i Şerif sollten uns in etwa zeigen wie wertvoll sie für uns sind: “Wer nur einmal Salât-ü Selam auf mich spricht, den behandelt Allahü Teala mit zehnmal soviel Merhamet.”, “Jene Menschen, die auf mich viel Salât-ü Selam sprechen sind auch diejenigen, die am Tage der Kıyamet mir am nächsten sind.” 

Von diesem Hadis-i Şerif lernen wir: Je mehr Salevât wir in unseren Duâs sprechen desto mehr Hayır und Wert bei Allâh hat es für uns. Darüber hinaus führt dies auch dazu, dass unsere Duâs erhört werden. Hierzu finden wir in den Hadîsbüchern diese Überlieferung: "Rasûlullâh (s.a.v.) hörte wie ein Mann nach seinem Namaz, seinem rituellen Gebet zum Duâ überging, ohne Allâh zu danken und auf den Gesandten (aleyhi's-selam) eine Salevât zu sprechen. Daraufhin sprach er "Dieser Mann hastet zu sehr." Dann rief er ihn zu sich und sprach: "Ein jeder von euch beginne seine Duâ mit der Hamd-ü Senâ (Dank und Lob) an Allâh, anschließend spreche er den Salat-ü Selam auf den Gesandten. Danach soll er Duâ machen wie er will."

 

Liebe Gemeinde,

Wenn der ehrenvolle Name Rasûlullâhs (s.a.v.) genannt wird spricht man sofort die Salevât  auf ihn. In einem Hadîs-i Şerîf heißt es hierzu: "Geizig ist jemand, der, wenn mein Name in seiner Gegenwart genannt wird, keine Salat-ü Selam auf mich spricht." Insbesondere wichtige Salevât-Gebete wie die Salat-i Münciye, die Salat-i Nâriye oder die Salat-i Fethiye sollte man sich angewöhnen öfters aufzusagen. An besonders gesegneten Tagen und heiligen Nächten und speziell an Freitagen sollten wir viel Salevât-ı Şerîfe aufsagen. Denn in einem Hadîs-i Şerîf spricht Rasûlullâh (s.a.v.) dies: „Der Tag mit der meisten Fazilet ist der Freitag. So spricht an diesem Tag viele Male den Salât-u Selâm auf mich; denn eure Selâms werden mir zugetragen.“

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