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14. März 2014 / 13. Cemâziyel-evvel 1435 - Allâh hilft jenen die dem Islam helfen

VIKZ

Verehrte Gläubige im Islam,

Allâhu Teâlâ hilft jenen die dem Islam helfen. Darüber möchte ich heute in meiner Hutbe sprechen.

Allâhu Teâlâ bedarf keiner Ibâdât und Gebete der Menschen, legt ihnen aber den Namaz, also das muslimische Gebet, das Fasten, den Hadsch und den Zekât auf, damit sie Sevab erlangen mögen.  Aus demselben Grund und damit die Menschen ihren Wert und ihre Position bei Allâh erhöhen können empfiehlt, ja gebietet Allâh Seiner Religion, dem Islam zu helfen.

So heißt es in der Sûre Muhammed in Âyet 7 (sieben): „O die ihr glaubt! Hilft Ihr Allah so wird Er Euch helfen. Und wird eure Füße (euren Stand) festigen.“

Hieraus verstehen wir, dass die Hilfe Allâhs in dieser und in der nächsten Welt und die Bewahrung von Îmân und Islâm bis zum letzten Atemzug an unsere Mühe und Hilfe für den Islâm gebunden ist. So heißt es in der Sûre Hadsch in Âyet 40 (vierzig): „Und Allah wird ganz gewiss denjenigen helfen, die Ihm helfen. Allah ist wahrlich Allmächtig und Erhaben.“

Liebe Muslime,

was liegt näher als von einem Muslim dieselbe Hingabe und dieselbe Anstrengung für seinen Glauben zu erwarten wie er es in seinen persönlichen Angelegenheiten praktiziert?

Die islamische Religion basiert wissenschaftlich auf der Erläuterung von Kitap und Sünnet, also dem Kur’ân-ı  Kerîm und der Sunnah Rasûlullâhs (s.a.v.) durch die Icmâ-ı Ümmet und dem Kıyas-ı Fukahâ, also durch den Konsens der Gelehrten und dem Analogieschluss. Ein Muslim der dieses Wissen in der besten Art und Weise lernt, in seinem eigenen Leben praktiziert und sich aufrichtig bemüht, dass auch andere Menschen danach leben können, hilft der Religion Allâhs. Jeder Muslim ist im engeren Sinne dazu verpflichtet je nach seinen Möglichkeiten entweder mit seiner Ilm, also seinem Wissen, seinem Hab und Gut oder mit seinem Körper  etwas für den Islâm beizusteuern.

So wie Menschen in Wohlstand sich ständig anstrengen müssen damit sie ihren Besitz und ihr Vermögen nicht verlieren, so ist es eine unumstößliche Wahrheit, dass Menschen, die sich nicht für ihren Islam einsetzen diese Nîmet und Gabe Allâhs verlieren werden. Die Geschichte der Menschheit ist voller schmerzvoller Beispiele dazu. 

Gemeinschaften, die sich die Hilfe Allâhs nicht verdienen werden in einer Âyet-i Kerîme in folgender Weise erwähnt: „Wenn Allâh euch hilft, dann gibt es keinen (mehr) der euch besiegen kann. Wenn Er euch aber loslässt, wer dann soll euch noch helfen? Und auf Allâh sollen gläubige Muslime vertrauen und Tevekkül üben.“ 

Die Ashâb-ı Kirâm, also die von Allâh und Seinem Resûl gelobten ehrenvollen Gefährten sind uns auch hierbei, so wie in allen Angelegenheiten, das beste Vorbild. Sie haben ihr ganzes Leben dem Dienst an der islamischen Religion vermacht, gar ihr Hab und Gut und ihr Leib und Leben in die Waagschale geworfen. Auch die Evliyâ und Freunde Allâhs haben die Hingabe und die Anstrengung für die Religion Allâhs als höchstes Gut geehrt, gelehrt und praktiziert und auf diese Weise bis zu ihrem letzten Atemzug gelebt. 

Bis zum Eintritt der Kıyâmet wird es immer eine Gemeinschaft von Menschen geben, die diesen Dienst am Islam, an der Religion Allâhs schultern werden – dies ist ein Versprechen das uns von Rasûlullâh (s.a.v.) im folgenden Hadîs-i Şerîf gemacht wird: „Eine Gruppe aus meiner Ümmet, die in Harmonie mit den Geboten Allâhs lebt,  wird es immer geben. Menschen, die dieser Gruppe den Rücken kehren werden ihr nicht schaden können. Diese Gruppe wird bis zum Anbruch der Kıyâmet auf dem Wege Allâhs sein.“

Das Leben auf dieser Welt ist vergänglich. Uns bewusst lebenden Muslimen gebührt es alles zu tun um Teil dieser Ümmet und dieser speziellen Gruppe zu sein.

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KRM - Pressemitteilungen

„Jeder Flüchtling ist zu allererst ein Mensch“ - Begegnung von EKD und KRM Delegation in München

Die leidvolle Situation der Flüchtlinge, die nach Europa und Deutschland kommen, stand im Mittelpunkt des diesjährigen Treffens zwischen Vertretern der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und dem Koordinationsrat der Muslime (KRM). Es könne nicht sein, dass Flüchtlinge in der öffentlichen Wahrnehmung nur in Zahlen oder vorrangig als Last wahrgenommen würden, betonten die Delegationen.

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