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19. April 2013 / 9. Cemâziyelâhir 1434 - Rasûlullâh folgen

VIKZ

Verehrte Muslime,
Auf den Spuren von Rasûlullâh (s.a.v.) sein, ihm und den Gelehrten und Evliyâ zu folgen. Darüber möchte ich heute in meiner Hutbe sprechen.
Der tiefere Sinn bei der Erschaffung der Menschen und der Cinn ist es, dass sie Allâhü Teâlâ kennen lernen und Ihn anbeten. Cenab-ı Hak hat uns Gläubigen Gebete in unsere Verantwortung gegeben. Auch hat Er uns über seine Gesandten und seine Offenbarungsschriften mitgeteilt und beigebracht wie wir dieser Verantwortung im Einzelnen gerecht werden können.
“Wahrlich Wir, nur Wir haben den Zikr (den Kur´ân) offenbart, ganz sicher werden Wir es auch unter Unserem Schutz behalten.”  Dieser Âyet-i Kerîme entnehmen wir, dass der Kur´ân-ı Kerîm ein Buch ist, das durch Menschen nicht verändert worden ist und es unter der Schutzgarantie Allâhs steht und somit bis zur Kıyâmet nicht verändert werden wird. Und der Gesandte Allâhs, Peygamber Efendimiz (s.a.v.) wie wir Ihn im Türkischen liebevoll nennen, hat uns diesen Kur´ân verkündet. Er ist das letzte Glied in der Kette der Propheten und deren Herr und Efendi.
Der Mensch mit der besten Ahlak, den besten Eigenschaften und dem besten Benehmen ist zweifelsohne Peygamber Efendimiz (s.a.v.). Denn Seine Ahlâk, so spricht Hazret-i Âişe Vâlidemiz, ist die Ahlâk des Kur´ân. Er hat den Kur´ân-ı Mübîn mit seinem Leben interpretiert, es sozusagen gelebt. Rasûlullâh  (s.a.v.) ist für uns in jedem Lebensbereich das beste Vorbild. In der Âyet-i Kerîme 21 der Sûre-i Ahzâb heißt es: „Für einen jeden unter euch, der auf Allâh und den Jüngsten Tag hofft und Allâh viel Zikr macht (und an Ihn gedenkt), habt ihr wahrlich in Rasûlullâh ein schönes Vorbild.“ Diese Âyet-i Kerîme wird von dem Müfessir und Exegeten des Kur’ân Elmalılı Hamdi Yazır wie folgt erläutert: „Diese Âyet offenbart, dass Rasûlullâh nicht nur durch seine Worte, sondern auch mit der Art sein Leben zu gestalten Wegweiser und Vorbild ist. Das heißt, Rasûlullâh hat sich nicht damit begnügt die Religion (des Islam) zu verkünden, sondern hat es bis in die letzten Details selbst praktiziert und in seiner eigenen Person vollständig aufgehen lassen. Das ist seine Art der Unterweisung und das sind seine Vorbilder für uns.“ So gesehen ist es nicht möglich an die Kemâl-i Îmân, also an den vollendeten Glauben und an die Hakîkat-i Îmân, also an den Kern des Glaubens zu gelangen ohne sich an Seine Sünnet zu klammern, ohne in Seinen Fußstapfen zu gehen, ohne Ihn sich zum Vorbild zu nehmen und ohne Ihn zu lieben.
Diesen Punkt im Islam haben in erster Linie die Sahabe-i Kirâm, alle unsere Gelehrten der Ehl-i Sünnet, Imâme in Müctehid-Position und die Evliyâ, also die Gottesfreunde am besten begriffen. So haben sie ungemein hohe Anstrengungen unternommen um die Sünnet zu überliefern und es zu bewahren; und sind selbst so für uns zu guten Vorbildern geworden. Sie haben sich ihr Leben lang Peygamber Efendimiz (s.a.v.) zum Vorbild genommen und haben Seine Sünnet gelebt und praktiziert. Für uns Muslime gehört es sich daher diese unsere Altvorderen, unsere Gelehrten als Vorbilder zu nehmen und unser Leben ihrer Wegweisung gemäß zu gestalten. Dies ist eine Form Rasûlullâh (s.a.v) zu folgen und Ihn zum Vorbild zu nehmen.
Dieser beschriebene Umstand wird in der Sûre-i Isrâ sehr klar und deutlich zum Ausdruck gebracht: „An jenem Tag werden Wir alle Menschen mit ihrem (jeweiligen) Imâm und Vorbild rufen. Wem dann sein Buch (der Taten) in seine rechte Hand gelegt wird, jene werden ihr Buch (ohne weiteres) lesen, und ihnen wird nicht um ein Fädchen Unrecht zugefügt.“
Dies, liebe Muslime, ist die Beschreibung derer, denen man folgen sollte und dies ist der Lohn dafür, dass man ihnen folgt.

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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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