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22. Mai 2015 / 04. Şaban 1436 - Der Wert des Şaban-ı Şerif

22. Mai 2015 / 04. Şaban 1436 - Der Wert des Şaban-ı Şerif

Verehrte Muslime,

 

in unserer heutigen Hutbe wollen wir über die Fazilet, das heißt die besonderen Vorzüge, des Monats Şa’ban-ı Şerif sprechen.

Die Zeit vergeht wie im Fluge. Ohne dass wir es bemerkt haben ist der erste der gesegneten drei Monate schon an uns vorbeigerauscht und wir befinden uns heute schon am vierten Tag des Monats Şa’ban-ı Şerîf. Wer den Ramazan-ı Şerîf in seiner ganzen Fülle leben will, der ist aufgefordert die beiden vorangehenden Monate Recep und Şa’ban richtig zu nutzen und auszukosten.

Wie in einem Hadis-i Şerif dargelegt, ist der Monat Şa’ban der Monat Rasûlullâhs (s.a.v.): „Der Receb-i Şerif ist der Monat Allahs, der Şa’ban-ı Şerif ist der Meine und der Ramazan-ı Şerif ist der Monat meiner Ümmet.“ Darum sollte man in diesem Monat immer wieder ausgewählte Salavat-ı Şerif hersagen. Die Gemeinschaften früherer Gesandter Allâhs wurden nicht in Kenntnis gesetzt über den Wert der Monate Şa’ban und Ramazan.

Die Nacht vor dem 15. (fünfzehnten) im ehrenvollen Monat Şa’ban ist eine der wichtigsten Nächte im Jahr und wird als Beraet Kandil begangen. Die Evliyâ und Gelehrten der islamischen Lehre beschreiben die gesegneten drei Monate mit den folgenden Worten: Der RECEB ist der Monat in dem man sich mit Istiğfar seiner Sünden und Verfehlungen entledigt. Der ŞA’BAN ist der Monat in dem man das Herz säubert und der Monat RAMAZAN ist dafür da um dieses gereinigte Herz mit der Nûr, dem Lichte Allâhs zu erleuchten.

Şa’ban bedeutet auf Deutsch „reichhaltig“, „erfüllt“, „gesättigt“. Rasûlullâh (s.a.v.) sprach einmal zu seinen Ashab: “Wisst ihr, warum man diesen Monat Şa’ban nennt?“ Seine Gefährten erwiderten: „Allah und sein Gesandter wissen es am besten.“ Darauf sprach unser Prophet (s.a.v.): „Er heißt Şa’ban weil die Gaben dieses Monats besonders reichhaltig sind.“

In einem Hadis-i Şerif heißt es über die Wertigkeit des ehrenvollen Monats Şa’ban:

“Die Erhabenheit des Monats ŞA’BAN gegenüber den anderen Monaten ist so wie mein Vorrang gegenüber den anderen Gesandten Allâhs. Die Überlegenheit des Monats RAMAZAN gegenüber den anderen Monaten ist so wie die Überlegenheit von Hazret-i Allah (c.c.) gegenüber den Menschen.”

 

In einem anderen Hadis-i Şerif heißt es über den Segen und die Vorteile des Şa’ban-ı Şerif: “Wer dem Monat Şa’ban respektvoll gegenübertritt, wer Allah gegenüber Ehrfurcht und Gehorsam praktiziert und in dieser Zeit keine Verfehlung begeht, dem vergibt Allah seine Sünden und schützt ihn im folgenden Jahr vor Schaden und unheilvollen Ereignissen.”

 

Verehrte Muslime,

der Şa’ban-ı Şerif ist der Monat in dem unsere Taten Allah dargeboten werden. Rasûlullâh (s.a.v.) legte dem Fasten in diesem Monat größere Bedeutung bei als sonst - außer natürlich dem Fasten im Ramazan-ı Şerif.

In einem Hadis-i Şerif hierzu spricht Rasulullah (s.a.v.): „Der Şa’ban ist der Monat zwischen Recep und Ramazan. Die Menschen vernachlässigen ihn (sie sind in Gaflet), obwohl in diesem Monat ihre Taten vor Allah kommen. Ich wünsche mir, dass meine Taten Allâhü Teâlâ dargeboten werden wenn ich fastend bin.“

 

Aus diesem Grunde, liebe Muslime, liegt es an uns, aus dem Monat Şa’ban mit seiner Feyz und seiner Bereket, also seiner Gnadenfülle und seinen Segensgaben, so viel Nutzen wie möglich zu ziehen indem wir vermehrte Ibâdât, Gebete und andere bei Allâh wertvolle Taten zu Ehren Allahs verrichten und die verschiedensten Salavat-ı Şerif hersagen. Denn Rasûlullâh (s.a.v.) hat diesen gesegneten Monat mit der Bezeichnung „mein Monat“ geadelt.

 

Wie glücklich sind die, die es vermögen den Şa’ban-ı Şerif auf die beste Art und Weise zu begehen und dem Schöpfer ihre aufrichtige Dankbarkeit erweisen können!

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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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