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25.März 2011 / 20. Rebîulâhir 1432

VIKZ

Verhaltensregelen beim Essen und Trinken,

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Verehrte Muslime!

Âdâb, also Verhaltensregeln beim Essen und Trinken. Das ist das Thema unserer heutigen Hutbe.

Unsere ehrenvolle Religion zeigt uns in allen Dingen den besten Weg und die besten Grundsätze. Auch im Hinblick auf unser tägliches Verhalten sind unmengen von Vorbildern vorhanden an denen wir uns richten sollten.
Einige wichtige Verhaltensweisen, die sich ein Muslim beim Essen und Trinken zu eigen machen sollte, möchte ich im folgenden erwähnen:
Vor dem Essen sollte unbedingt “Bismillahmanirrahim” gesagt werden. Die Besmele vor dem Essen ist Zeichen und Basis für Bereket und Fülle im Leben und im Haus des Muslims. Von Hazret-i Âişe Vâlide (r.anha) ist hierzu dies überliefert: “Rasulullah war mit sechs Personen zu Tisch. Während des Essens kam ein Bauer herbei (setzte sich hinzu) und aß in einem Happen alles auf. Daraufhin sagte Rasûl-ü Ekrem: “Hätte er die BISMILLAH gesagt, hätte das Essen für euch alle ausgereicht.”

Es gehört zur Sünnet von Rasulullah (s.a.v.) mit der rechten Hand zu essen. Die rechte Hand sollte für gute und saubere und die linke Hand für schmutzige und unreine Dinge eingesetzt werden. So heißt es in einem Hadis-i Şerif: “Wenn einer von euch essen will, so soll er dies mit der rechten Hand tun. Auch trinken soll er mit der rechten (Hand). Denn der Şeytan ißt mit der linken und trinkt mit der linken Hand.”
 
Der Mensch ist frei Essen zu wählen. Aber Essen, gleich was es ist, schlecht zu reden, ist in keinem Fall richtig. Rasulullah (s.a.v.) fand nie einen Mangel bei irgendeinem Essen. Darüber hinaus gehört es sich für einen Muslim keine Essensreste stehen zu lassen; auch nicht an Löffel und Gabel. Andernfalls wäre dies Verschwen-dung, Israf und Respektlosigkeit gegenüber den Gaben Allahs. So sagt Allâhu Teâlâ in der Sûre A´râf: “Eßt und trinkt, aber macht keine Verschwendung. Denn er (Allah) liebt nicht diejenigen, die verschwenderisch leben.”

Liebe Muslime!
Auch sollte der Mensch beim Trinken von Wasser und anderen Getränken, die helal sind darauf achten langsam zu schlucken und zwischendurch Luft zu holen. Dies ist ein Verhalten das sowohl zur Sünnet von Rasulullah paßt als auch gesundheitlich wichtig ist. In einem Hadis-i Şerif sagt Rasulullah (s.a.v.): „Trinkt (Getränke) nicht in einem Atemzug. Besser ist es mit zwei oder drei Atemzügen. Vor dem Trinken sagt die Besmele auf.“ Auch erklärt Rasûlullâh (s.a.v.) die gesundheitlichen Risiken im Falle des Trinkens in einem Atemzug: „Trinkt einer von euch (Wasser und ähnliches), so soll er nippend trinken. Auch soll er nicht ohne zu atmen trinken. Denn schnelles Trinken führt zu Schmerzen in der Lunge.“ Beim ausatmen sollte man das Glas vom Mund fernhalten.
Es gibt keine eindeutige Empfehlung von Rasulullah (s.a.v.), ob das Trinken beim Stehen erlaubt ist oder nicht; aber muslimische Gelehrte haben gesagt, daß man das Zemzem-Wasser und Wasser nach dem Abdest, also der rituellen Waschung beim Stehen trinken soll. In allen anderen Fällen sollte man sitzend oder kniend trinken.


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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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