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28. April 2017 / 2. Şaban 1438 - Der ehrenvolle Monat Şaban

Hutbe

Verehrte Muslime,

 

in unserer heutigen Hutbe wollen wir über die Fazilet, das heißt die besonderen Vorzüge, des ehrenvollen Monats Şaban-ı Şerif sprechen.

 

Die Tage des Menschen bestehen aus dem vergangenen Gestern, dann aus dem Heute, dem Tag des Handelns und schließlich dem ungewissen Morgen, von dem wir nicht wissen, ob wir ihn erreichen werden. SO steht es auch mit den Monaten. Der eine Monat, der Receb-i Şerif gehört seit Mittwoch der Vergangenheit an. Der andere gesegnete Monat, von dem wir nicht wissen, ob wir ihn werden erleben dürfen, ist der Fastenmonat Ramazan. Der Monat Şaban, den wir seit gestern erleben dürfen, ist zugleich Segen und Gnade und eine Zeit frommen Handelns.

 

Şaban bedeutet auf Deutsch „reichhaltig“, „erfüllt“, „gesättigt“. Rasûlullâh (s.a.v.) sprach einmal zu seinen Ashab: “Wisst ihr, warum man diesen Monat Şaban nennt?“ Seine Gefährten erwiderten: „Allah und sein Gesandter wissen es am besten.“ Darauf sprach der beste aller Menschen (s.a.v.): „Dieser Monat heißt Şaban, weil die Gaben dieses Monats besonders vielfältig sind.“

 

In einem anderen Hadis-i Şerif heißt es: “Wer dem Monat Şaban respektvoll gegenübertritt, wer Allah gegenüber Ehrfurcht und Gehorsam zeigt und in dieser Zeit keine Verfehlung begeht, dem vergibt Allah seine Fehler und Verfehlungen und schützt ihn in diesem Jahr vor Schaden und unheilvollen Ereignissen.”

 

 

Liebe Muslime!

 

Wie ebenfalls in einem Hadis-i Şerif dargelegt, ist der Monat Şaban der Monat des Gesandten Allâhs (s.a.v.): „Der Receb-i Şerif ist der Monat Allahs, der Şaban-ı Şerif ist der meine und der Ramazan-ı Şerif ist der Monat meiner Ümmet.“ Darum sollte man in diesem Monat immer wieder ausgewählte Salavat-ı Şerifes hersagen.

 

Şaban ist der Monat, in dem unsere Taten Allahü Teâlâ dargeboten werden. Rasûlullâh (s.a.v.) legte dem Fasten in diesem Monat größere Bedeutung bei als sonst; außer natürlich dem Fasten im Ramazan-ı Şerif.

In einem Hadis-i Şerif hat Rasulullah (s.a.v.) gesprochen: „Der Şaban ist der Monat zwischen Recep und Ramazan. Die Menschen vernachlässigen ihn (sie sind in Gaflet), obwohl in diesem Monat ihre Taten vor Allah kommen. Ich wünschte mir, meine Taten kämen in einer Zeit vor Allah, zu der ich faste.“

 

Aus diesem Grunde, liebe Muslime, liegt es an uns, aus dem Monat Şaban mit seiner Feyz und seiner Bereket, seiner Gnadenfülle und seinen Segensgaben, so viel Nutzen wie möglich zu ziehen, indem wir vermehrte Ibâdât, also Gebete und andere bei Allâh wertvolle Taten, zu Ehren Allahs verrichten und die verschiedensten Salavat-ı Şerifes hersagen. Denn Rasulullah (s.a.v.) hat diesen gesegneten Monat mit der Bezeichnung „mein Monat“ geadelt.

 

Wie glücklich sind die, die es vermögen, den Şaban-ı Şerif auf die beste Art und Weise zu begehen und dem Schöpfer ihre aufrichtige Dankbarkeit zu erweisen können!

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Die leidvolle Situation der Flüchtlinge, die nach Europa und Deutschland kommen, stand im Mittelpunkt des diesjährigen Treffens zwischen Vertretern der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und dem Koordinationsrat der Muslime (KRM). Es könne nicht sein, dass Flüchtlinge in der öffentlichen Wahrnehmung nur in Zahlen oder vorrangig als Last wahrgenommen würden, betonten die Delegationen.

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