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2.September 2011 / 4. Şevval 1432

VIKZ

Die Zeit nach den Ramazanfesttagen

 

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Hochverehrte Muslime,
 
Zuerst möchte ich Ihnen noch einmal meine besten Wünsche zum Ramazanfest aussprechen und von Hazret-i Allah Gesundheit und Wohlbefinden, Frieden und Sicherheit für uns alle erbitten. Und möge Allah der Allmächtige uns allen Glück im Diesseits und mehr noch Glück im Jenseits schenken.

Unseren erhabenen Gast, den Ramazan-ı Şerif, haben wir wieder gehen lassen. Wir alle haben versucht, diesen Monat durch unsere Ibâdât mit Leben zu erfüllen. Wir haben gefastet, haben gemeinsam das abendliche Fastenbrechen begangen, das Teravih-Gebet verrichtet, Vorträge und Predigten gehört, Abschnitte aus dem Heiligen Kur´ân vorgetragen, unsere Sadakas und Zekats entrichtet und wir haben die Itikaf gemacht.
Diese Formen der Anbetung haben wir bewusst verrichtet, und zwar bewusst für Allâhu Teala. Wir haben uns dabei den Hadis-i Şerif zum Leitsatz gemacht “Ibâdât und andere Dinge, die zu Allâhs Wohlgefallen verrichtet werden, sind am besten, wenn sie nicht übermäßig, dafür aber stetig sind“, und wir haben uns noch einmal bewusst werden lassen, wie wichtig es ist, seinen letzten Atem als gläubiger Muslim aushauchen zu dürfen.

Der Heilige Ramazan und das anschliessende Fest haben uns die Möglichkeit gegeben, uns gegenseitig unsere guten Wünsche zu übermitteln, miteinander zu reden und uns Segenswünsche auszusprechen. Wir haben gemeinsam vor dem allmächtigen Schöpfer um Vergebung gefleht. Und mit wechselseitigen Grüssen und Glück-wünschen über Telefon oder E-Mail haben wir ein Beispiel für gemeinschaftliche Verbundenheit und gegenseitige Achtung gegeben.

Geschätzte Muslime,
nun aber sind wir im ersten der drei Hadschmonate angekommen. Es wurde uns ans Herz gelegt, in diesem Monat sechs Tage lang zu fasten. Der Gesandte Allâhs (s.a.v.) hat dazu eindeutig gesprochen: „Wer den Ramazan durchfastet und anschließend im Monat Şevval sechs weitere Tage anhängt, für den ist es, als hätte er das ganze Jahr über gefastet.“
Bei den Nafile Ibâdât, also den freiwilligen rituellen Gebeten, ist eine einfache und ungezwungene Form makbul, das heißt von Allâh angenommen. Darum sollte man das Fasten im Monat Şevval so gestalten, wie es einem am leichtesten fällt. Je nach Wunsch kann man die sechs Tage in einem durch oder aber mit Unterbrechungen fasten, zum Beispiel an drei Montagen und drei Donnerstagen. Besonders empfohlen sind aber die Tage während des Vollmonds zwischen dem 12. und 17. Şevval.

Liebe Brüder im Islam,
mit eurer Unterstützung führen wir als Gemeinde unsere Arbeit fort. So haben wir auch schon mit den Vorbereitungen für den kommenden Kurban begonnen. Die aufrichitge Hingabe und das Interesse, die ihr und wir alle für den Ramazan-ı Şerif aufgebracht haben, möge, so hoffen wir, unvermindert weitergehen.

Vergessen sollten wir dabei nicht: es liegt in unserer Hand einen jeden Tag zum Freitag, eine jede Nacht zur Kadir Nacht und einen jeden Monat zum Ramazan zu machen… Hauptsache wir wissen diese gesegneten Monate, Tage und Nächte gut für uns zu nutzen…

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KRM - Pressemitteilungen

„Jeder Flüchtling ist zu allererst ein Mensch“ - Begegnung von EKD und KRM Delegation in München

Die leidvolle Situation der Flüchtlinge, die nach Europa und Deutschland kommen, stand im Mittelpunkt des diesjährigen Treffens zwischen Vertretern der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und dem Koordinationsrat der Muslime (KRM). Es könne nicht sein, dass Flüchtlinge in der öffentlichen Wahrnehmung nur in Zahlen oder vorrangig als Last wahrgenommen würden, betonten die Delegationen.

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