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30. März 2012 / 8. Cemâziyelevvel 1433 - Eine Gemeinschaft, die Allâhs Beistand verdient

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Eine Gemeinschaft, die Allâhs Beistand verdient

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Sehr verehrte Muslime!

In unserer Hutbe sprechen wir heute über EINE GEMEINSCHAFT, DIE ALLAHÜ TEÂLÂS HILFE UND BEISTAND  BEKOMMEN HAT.

In einem Hadîs-i Şerîf spricht Rasûlullâh (s.a.v.): “Bis das Gebot Allahs (also das Jenseits) eintritt wird es unter meiner Ümmet immer eine Gemeinschaft geben, die den Beistand Allahs bekommen hat und so in Hakk und auf Rechtem Wege sein wird. Jene, die Ihnen als Widersacher entgegentreten, werden ihnen niemals schaden können.”  Aus diesem und anderen Hadîsen verstehen wir, dass es bis zur Kıyâmet immer eine Gemeinschaft von Muslimen geben wird, die sich dem „Rechten Wege“ verschrieben haben und denen die Hilfe und der Beistand Allâhs  zuteil geworden ist. Auch wird es demnach immer Menschen geben, die sich gegen Hakk, also gegen den „Weg zu Allâh“ stellen und die ersteren bekämpfen werden, ihnen aber niemals Schaden zufügen können.

Im Hadîs-i Şerîf sehen wir die Formulierung “…den Beistand Allahs bekommen hat…” Hieraus entnehmen wir, dass der Erfolg und die Beständigkeit der besagten Gemeinschaft auf den Beistand und die Hilfe Allâhs zurückzuführen ist. Hierbei müssen wir genauer hinschauen: Um den Beistand Allâhs erlangen zu können ist es erforderlich Allâh zu helfen. So heißt es in der Sûre Muhammed in Âyet 7 umschrieben: “O die ihr glaubt, wenn ihr Allâh helft so wird euch Allâh helfen und euren Füßen festen halt geben.” Die Formulierung “Allâh helfen”, die sowohl in dieser Âyet-i Kerîme als auch in anderen Versen zu finden ist, ist eine Metapher, eine Bildsprache und hat folgende Bedeutung: “Die Gebote Allâhs einhalten, Seiner Dîn, Seiner islamischen Religion und Seinem Gesandten helfen.” Denn Allâh (c.c.) steht über der Position Hilfe annehmen zu müssen. So ist die wichtigste Besonderheit dieser besagten Gemeinschaft, ihre Verbundenheit mit den Geboten Allâhs und ihr Dienst und ihre Aufopferung für Seine Religion und für die Sünnet-i Seniyye, die schönen Taten und Worte Rasûlullâhs (s.a.v.). Wegen dieser ihrer Hingabe verdienen sie sich auch den Beistand Allâhs und Glück und Erfolg bis hin zur Kıyâmet.

Der wichtigste Punkt bei der Hingabe für den Islam und die Sünnet Rasûlullâhs ist die Zugehörigkeit zur Akîde, das heißt zu der Glaubensgemeinschaft der Ehl-i Sünnet ve’l-Cemaat; und jedwede Anstrengung zur Wahrung dieser Akîde. Denn nur allein die Gemeinschaft der Ehl-i Sünnet vel-Cemaat Mezheb wird Annahme bei Allâh finden. Dies ist – wie wir alle wissen – durch einen Hadîs-i Şerîf verbürgt. 

 

Liebe Gemeinde,

beenden wir unsere heutige Hutbe mit einer weiteren Besonderheit dieser Gemeinschaft. In dem folgenden, von Hazret-i Ömer (r.a.) Efendimiz überlieferten Hadîs-i Şerîf heißt es umschrieben: “Unter den Dienern Allâhs gibt es solche Menschen die weder Gesandte noch Şehîd sind. In der Kıyâmet aber, im Jenseits werden sie ob ihrer Wertigkeit bei Allâh wegen von den Gesandten und den Şehîd bewundert.“ Die Sahâbe-i Kirâm, die ehrenvollen Gefährten des Gesandten Allâhs fragten „Yâ Rasûlallâh, wer sind diese Menschen, kündet uns von ihnen.“ Und Peygamber Efendimiz (s.a.v.) antwortete: “Sie sind solch eine Gemeinschaft, dass sie einander lieben ohne Verwandte zu sein und ohne voneinader etwas gekauft zu haben. Ich schwöre bei Allahü Teâlâ, dass ihr Antlitz und ihre Gesichter voller Nûr, das heißt Licht Allâhs sind und sie Teil dieser Nûr geworden sind. Wenn die Menschen sich fürchten, fürchten sie sich nicht. Wenn die Menschen in Trauer sind, sind sie es nicht.” Rasûlullâh (s.a.v) beendete seine Worte mit der folgenden Âyet-i Kerîme: “In der Tat gibt es für die Evliyâ, die Freunde Allâhs keine Furcht. Und sie sollen auch nicht traurig sein.”


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KRM - Pressemitteilungen

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Die leidvolle Situation der Flüchtlinge, die nach Europa und Deutschland kommen, stand im Mittelpunkt des diesjährigen Treffens zwischen Vertretern der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und dem Koordinationsrat der Muslime (KRM). Es könne nicht sein, dass Flüchtlinge in der öffentlichen Wahrnehmung nur in Zahlen oder vorrangig als Last wahrgenommen würden, betonten die Delegationen.

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