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8. Februar 2013 / 27. Rebîulevvel 1434 - Ahlâk-ı Hamîde (Gute Ahlâk)

VIKZ

Hochverehrte Muslime,

 

in unserer Hutbe sprechen wir heute über AHLÂK-I HAMÎDE, das bedeutet gute Charaktereigenschaften bei Muslimen. 

Unsere Din-i Celîl-i İslam ist gesandt worden, damit die Menschen ein Leben im Einklang mit der Rızâ-ı Ilâhî, also dem Wohlwollen Allâhs leben und somit Glück und Frieden sowohl im Diesseits als auch in der Âhiret finden können. Dieser Islam setzt sich zusammen aus drei Bestandteilen: Îmân, Amel und Ihlâs. Îmân ist der islamische Glaube, Amel die religiöse Praxis und Ihlâs ist die tiefe innige Hingebung beim Praktizieren des Islam. 

Ein Mensch der diese Punkte in sich vereinigen kann, wird viele wichtige Eigenschaften sein Eigen nennen dürfen. Eine davon ist unweigerlich die Ahlâk-ı Hamîde, die den Menschen zu unzähligen guten Verhaltensweisen führt, viele schöne und positive Erfahrungen sammeln und viele gute Taten und Handlungen machen lässt. Denn von einem Menschen der seine Ahlâk und seine Wesensart verbessert, können nur Taten und Verhaltensweisen kommen, die schön und gut sind. Manche dieser Ahlâk sind in der Âyet 134 der Sûre-i Âl-i İmran wie folgt aufgezählt: "Jene Leute in Takvâ geben aus für Allâh, sowohl im Überfluß als auch in der Not; sie schlucken ihren Zorn runter und vergeben den Menschen. Allâh liebt die, die Gutes tun.”

Unser ehrenvoller Gesandter oder Peygamber Efendimiz (s.a.v.), wie wir ihn liebevoll im Türkischen nennen, hatte unzweifelhaft die beste Ahlâk-ı Hamîde. In der vierten Âyet-i Kerîme der Sûre-i Kalem heißt es über seine Wesensart: 

 "Und Du verfügst wahrlich über eine großartige Ahlâk."

Rasûlullâh (s.a.v.), der von Allâh auf diese Weise gelobt wird, hat in vielen Hadîs-i Şerîf  den Wert der Ahlâk-ı Hamîde hervorgehoben und dabei erklärt welch hohe Makâm und Position man damit bei Allâh erlangen kann.

Abdullah ibn-i Amr (r.a.) Hazretleri, der berühmte Sahâbi erzählt uns dies: "Sowohl in seinen Worten als auch in seinen Taten fand man bei Rasülullah (s.a.v.) niemals häßliches und übles. Auch interessierte er sich nie für derart unschöne Dinge und sprach dazu “Die besten unter euch sind diejenigen mit der besten Ahlâk.”

Und in einem anderen Hadîs-i Şerîf heißt es hierzu: "Am Tage der Kıyâmet (im Jenseits) gibt es für die Waage des gläubigen Menschen kein schwereres Gut als die Ahlâk-ı Hamîde. Allah (c.c.) mag keine Menschen, die häßliche Dinge tun und häßliche Worte aussprechen." 

Peygamber Efendimiz (s.a.v.) wurde gefragt welche Art von Taten die meisten Menschen in die Cennet bringen werden und er antwortete mit  "Takvâ und gute Ahlâk (Ahlâk-ı Hamîde)", außerdem sprach er “Ein Mü’min, ein gläubiger Muslim erreicht mit seinem guten Ahlâk die Position eines Menschen der tagsüber fastet und in der Nacht Namaz verrichtet.”

 

Liebe Brüder im Islâm,

 

wer nun mit der Ahlâk-ı Hamîde ausgestattet sein möchte und folglich auch ein kâmil Mü`min, also ein vollkommener Muslim sein möchte sollte sich an die Sünnet Rasûlullâhs (s.a.v.) klammern  und sich mit der Nûr-i Muhammedî beschäftigen. Denn Peygamber Efendimiz hat dies gesprochen: "Ich bin nur gesandt worden um die Ahlâk-ı Hamîde, die gute Ahlâk zu vervollständigen." 

Aus diesem Grund ist es für uns Muslime, die wir uns dem Weg des Wissens und der Mâneviyât hingegeben haben essentiell wichtig die Gelegenheiten, die sich uns bieten zu nutzen, unsere Bemühungen zu vervielfachen und uns in die Himmet, also der Aufmerksamkeit und Obhut der Evliyâ, also der “Freunde Allâhs” zu begeben. 

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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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