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Das Neujahr - 27. Dezember 2019/01. Dschemâziyelewwel 1441

Liebe Muslime,

 

Rasûlullâh (s.a.w.) ist von Allâh Teâlâ als Gesandter für alle Welten auserwählt worden. Seine Gesandschaft ist demnach nicht auf ein bestimmtes Volk oder bestimmte Menschen begrenzt. Kein Wesen ist aus diesem Kreis ausgeschlossen.  Rasûlullâh (s.a.w.) hat die Menschheit zur Brüderlichkeit eingeladen und war bestrebt, einen einzigartigen Gedanken-, Handlungs- und Lebenswandel zu begründen. Frei von jedem nachgeahmten Vorbild, hat Er eine Art zu leben verkündet, deren Fundamente die Gebote Allâhs und seine eigene Sunna bilden.

 

Er (s.a.w.) hat den Leitsatz geprägt: “Wer einer Gemeinschaft gleicht, (ihnen ähnelt und sie zum Vorbild nimmt), ist ein Teil von ihr.” Damit hat Er eine solide Basis für eine neue selbsbewußte Gemeinschaft gelegt, ins Bewusstsein der Muslime die Einheit seiner Umma gerufen und vor Nachahmungstendenzen und Wünschen anderer zu schützen versucht. Diesen Hadîs hat Rasûlullâh (s.a.w.) in allen Punkten persönlich vorgelebt. Er hatte seine eigene Art sein Bart zu rasieren und wachsen zu lassen, zu feiern und zu fasten. So hat er auch Muslimen empfohlen seinen Weg zu gehen.

 

In der uns allen bekannten Âyet-i Dschelîle in der Sure el-Ahzâb heißt es: “Wahrlich, in dem Gesandten Allâhs habt ihr ein schönes Vorbild.” Diese Âyet zeigt unmissverständlich, dass nur Rasûlullâh (s.a.w.) und seine wahren Erben diejenigen sind, denen wir uns angleichen und denen wir nacheifern sollen. Der große Sufimeister und Gelehrte İmâm Rabbânî (Kuddise Sirruh) spricht hierzu: “Fazilet, Wertigkeit, ist gebunden an die umfassende Befolgung der Sunna, der Lebensführung Rasûlullâhs und meziyet, die Tugendhaftigkeit, ist gebunden an die konsequente praktische Umsetzung der Gebote Seiner Religion. Sogar ein Mittagsschlaf in solcher Verbundenheit hat viel größeren Wert als Tausende mit ibâdet verbrachte Nächte, denen diese Art der Verbundenheit fehlt.”

 

Liebe Muslime,

 

in den kommenden Tagen wird das Neujahr gefeiert werden. Jeder Mensch hat das Recht gemäß seinem Glauben und seiner Überzeugung zu leben und zu feiern.

 

Aber als Muslime sollten wir diese Tage, wo viele kleine und große Verfehlungen und Fehltritte lauern, wachsam verbringen und uns fernhalten von Handlungsweisen, die uns vom Wohgefallen Allâhs entfernen. Der Sonnenkalender hat für uns Muslime eine mehr praktische Bedeutung: Ein Kalender, der an der Wand hängt und der uns in diesen Tagen daran erinnert, dass wieder ein langes Jahr vergangen ist und ein neues beginnen wird. Auch kann und sollte dieser Kalender uns sehr wohl dazu anregen darüber nachzudenken, ob das vergangene Jahr zu unserem Vorteil oder Nachteil verlaufen ist und ob wir darin mehr Verdienste oder mehr Fehler aufgehäuft haben.

Auf keinen Fall aber sollten diese Tage zum Anlass genommen werden Feierlichkeiten teilzunehmen, die zur Vermehrung unserer Fehler führen und das Licht unseres Îmans in Mitleidenschaft ziehen.

Ein Muslim, der bewusst lebt, sollte darum in diesen Tagen  seinen gewohnten Tagesablauf nachgehen. Er sollte sich dieser Tage mit Duas für die Muslime befassen; und Duâ für die eigene Familie im besonderen machen, um vor Zulmet und Unrecht gefeit zu sein und in der Hidâyet, also auf dem Wege zu Allâh zu verbleiben.

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KRM - Pressemitteilungen

Zusammenstehen gegen Rassismus/ Spitzengespräch zwischen Koordinationsrat der Muslime und der EKD

Köln, 11.06.2020: Mit einem stillen Gebet für die Opfer von Rassismus und Hass ging heute das Spitzengespräch zwischen Vertreterinnen und Vertretern des Koordinationsrates der Muslime (KRM) und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zu Ende. Das Treffen fand aufgrund der Corona-Pandemie per Videokonferenz statt. Die jüngsten Proteste gegen Rassismus wurden als Teil einer größeren Anti-Rassismus-Debatte begrüßt, die dringend notwendig sei.

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