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DER ASCHÛRA-TAG - 06. September 2019/07. Muharrem 1441

Sehr verehrte Muslime!

 

Der 10. (zehnte) Tag des Muharrem-i Şcherif, also der Âşûra-Tag fällt dieses Jahr auf den kommenden Montag, den 09. (Neunten) September. Der Islâm misst diesem Tag eine sehr große Bedeutung zu. Dieser Tag ist viele Male Zeuge der Zeichen Allâhs geworden.

 

Der berühmte Gelehrte Fakîh Ebulleys es-Semerkandî (r.h.) zählt viele Ereignisse auf, die an diesem Tag passiert sind, wie die Erschaffung der Welten und des Gesandten Âdem (a.s.); dessen Eintritt in die Dschennet und die Annahme seiner Tevbe, also seiner innigen Reuebekundung Allâh gegenüber; die Geburt von Hazret İbrâhim (a.s.) und seine Errettung vor dem Feuer des Nemrud; die Wiedergenesung von Hazret Eyyûb (a.s.); die Errettung von Yûnus (a.s) aus dem Bauch des großen Fischs; die Landnahme des Schiffes von Nuh (a.s.); die Errettung von Hazret Mûsâ (a.s.) und seiner Umma vor der Unterdrückung durch den Pharao und dessen Tod durch Ertrinken.

Auch das Weltenende soll auf einen Aschura-Tag fallen - wenn dieser ein Freitag ist.  

 

Liebe Gemeinde!

 

Für uns Muslime bringt dieser Tag einige Aufgaben mit sich. Dazu zählen unter anderem:

 

Das Fasten am Aschura-Tag, zusammen mit dem Tag vorher oder dem Tag nachher. Rasûlüllâh (s.a.w.) hat die Bedeutung dieses Fastens bei Allâh so beschrieben: ”Das Fasten am Aschura-Tag –so ist mein guter Glaube an Allâh – löscht alle Verfehlungen des vergangenen Jahres.”

 

Wenn an diesem Tag bewusst Kleinigkeiten eingekauft werden, wird das folgende Jahr voller Bereket und Überfluss vergehen. Resûlullâh (s.a.w.) spricht hierzu: “Wer am Aschura-Tag seiner Familie gegenüber freigiebig ist, dem wird Allah den Rest des Jahres Wohlergehen bescheren.”

 

Mindestens zehn Muslime begrüßen oder einen Muslim zehn Mal begrüssen.

Armen und mittellosen Menschen besondere Aufmerksamkeit schenken. In einem Hadis-i Scherif heisst es: “... Wer am Aschûrâ-Tag einem Muslim den Iftar (das Fastenbrechen) ermöglicht, den belohnt Dschenab-ı Hakk so, als hätte er der ganzen Umma den Iftar ermöglicht. Wer am Aschûrâ-Tag das Haar eines Waisenkindes streichelt (und es glücklich macht), dem erhöht Allâh Teâlâ seinen Status in der Dschennet - in der Anzahl der Haare auf dem Kopf dieses Waisenkindes.”

 

Vollzieht ein Muslim an diesem Tag die Ghusl, also Ganzkörperwaschung, wird er im folgenden Jahr von vielen kleinen Krankheiten verschont.

 

Die folgende Duâ sollte man am Âschûrâ-Tag zehn mal aufsagen: "Sübhânellâhi mil'el-mizân ve müntehel-ilmi ve mebleğarrızâ ve zinetel arsch."

Am Vormittag verrichtet man ein für den Âschûra-Tag spezielles Gebet mit zwei Rek‘ats. In beiden Gebetseinheiten rezitiert man jeweils nach der Sure al-Fâtiha 50 (fünfzig) mal die Sure al-Ichlâs.

Nach dem Gebet sagt man die folgende Salevâtı Scherife einhundert mal auf:

"Allâhümme salli alâ seyyidinâ Muhammedin we alâ âli seyyidinâ Muhammedin we Âdeme we Nûhin we İbrâhîme we Musâ ve Îsâ we mâ beynehüm mine’n-nebiyyîne we'l-mürselîn. salewâtu'llâhi we selâmuhu aleyhim edschma-în."

Wer Zeit hat kann zwischen dem Mittags- und Nachmittagsgebet vier Rek’âts verrichten. In jedem Rekat wird nach der  al-Fatiha fünfzig (50) mal die Sure al-Ichlas rezitiert.

Nach dem Gebet spricht man siebzigmal (70) die  Istiğfarı Scherif,  siebzigmal (70) die Salewatı Scherîfe und siebzigmal (70)_ "Lâ hawle welâ kuwwete illâ billâhi'l-aliyyi'l-azîm."

Bei der anschließenden Duâ soll man Allâh Teâlâ innigst um Rechtleitung und Errettung der Umma, der Muslime weltweit bitten.

 

Im Gebetszeitenkalender des Fazilet Verlags findet ihr mehr zu diesen Empfehlungen und Gebeten.

 

Nun liegt es an uns, liebe Muslime, diesem besonderen Tag die gebührende Aufmerksamkeit zu schenken,  alles dafür zu tun die Rızâ-i Ilâhî, das Wohlwollen Allahs zu erlangen und für die Umma viele Bittgebete zu sprechen.

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KRM - Pressemitteilungen

Zusammenstehen gegen Rassismus/ Spitzengespräch zwischen Koordinationsrat der Muslime und der EKD

Köln, 11.06.2020: Mit einem stillen Gebet für die Opfer von Rassismus und Hass ging heute das Spitzengespräch zwischen Vertreterinnen und Vertretern des Koordinationsrates der Muslime (KRM) und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zu Ende. Das Treffen fand aufgrund der Corona-Pandemie per Videokonferenz statt. Die jüngsten Proteste gegen Rassismus wurden als Teil einer größeren Anti-Rassismus-Debatte begrüßt, die dringend notwendig sei.

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