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Der Monat Dhulhiddscha und Kurban (Opferung) - 02. August 2019/ 01. Dhulhiddscha 1440

Liebe Muslime,

 

Heute hat der ehrenvolle Monat Dhulhiddscha begonnen. In diesem Monat wird die Verpflichtung zum Hadsch erfüllt, der zu den fünf Säulen des Islams gehört; ebenso wird das Opferfest, der Kurban Bayramı zum Wohlwollen Allâhs begangen und die Bücher mit unserer amel, der Aufzeichnung unserer Taten, werden noch einmal durchgesehen, um dann geschlossen zu werden. Die Bedeutung dieser Tage unterstreicht Resûlullâh (s.a.w.) mit dem folgenden Hadis-i Scherif: “Die Erdentage mit der meisten Fazilet, Vorzüglichkeit, sind die ersten zehn Tage des Monats Dhulhiddscha .“

So wie Geschäftsleute gewohnt sind, am Ende des Kalenderjahres ihre Geschäftsbücher und Belege herauszuholen und ihre Jahresbilanz zu erstellen, so sollten wir uns in diesem letzten Monat des Hidschra-Jahres auf unsere inneren Werte besinnen und uns Rechenschaft über uns selber ablegen.

 

Die ersten zehn Tage des Dhulhiddscha  sind die sogenannten Leyâli-i Aschere, die gedeihlichen ersten zehn Tage. Muslime die keinen Hadsch vollziehen, sollten diese Tage fastend verbringen. Wo das nicht möglich ist, sollte man sich bemühen, mindestens am achten und am neunten Tag, dem sogenannten Arafe-Tag zu fasten.

 

Hochgeschätzte Muslime,

 

Das Opferfest ist nicht mehr weit entfernt. Zu den wesentlichen Aufgaben eines Muslims gehört es, den Kurban als Ibâdet selbst zu vollziehen und alles dafür zu tun, damit es auch andere vollziehen können. So sollten Muslime, die sich der Wichtigkeit dieser Aufgabe bewusst sind, jedem Muslim, den sie erreichen können vom Kurban erzählen, diesen zum Vollzug des Kurban anregen, und wenn es sein muß, ihn finanziell unterstützen, damit dieser seinen Kurban schlachten kann oder mit Menschen zusammenbringen, die ihm dabei helfen können.

Denn der Kurban ist nur eine kleine Hinterlassenschaft von der großen Prüfung, die Ibrahim (aleyhisselâm), Ismail (aleyhisselam) und unsere ehrenvolle Mutter Hâdscher gemeinsam bestanden haben. Die Prüfung von Ibrahim (aleyhisselâm) und unserer Mutter Hâdscher bestand darin, dass sie das Leben ihres geliebten Kindes für Allâh Dschelle Dschelâluhû hergeben sollten und von Ismail (aleyhisselâm) war nichts weniger verlangt als sein eigenes Leib und Leben herzugeben. Alle drei haben ihre Verbundenheit mit Allâh gezeigt und haben so ihre persönliche Prüfung bestanden – eine wahrlich schwere Prüfung. Anstelle ihres eigenen Lebens schickte ihnen Hazret Allâh einen Widder und gebot ihnen diesen zu opfern.

Und als Andenken an sie hat Allâh Teâla den Muslimen geboten den Kurban, ein Opfertier zu schlachten – anstelle unseres eigenen Lebens und dem Leben unserer Kinder. Wer dieses Gebot Allâhs vollzieht, der hat Teilhabe am Lohn, den Ibrahim (aleyhisselâm), Hâdscher und Ismail (aleyhisselâm) erworben haben. Nur so ist der Kurban eine Ibâdet, eine Form der Anbetung Allâhs.

 

Als Verband der Islamischen Kulturzentren vermitteln wir schon seit Jahren den Kurban vieler Muslime in die entlegensten Regionen der Welt. Von dieser Opferung profitieren arme Menschen, aber vor allem Kinder und Jugendliche, die den Kur’ân und die islamische Lehre studieren. So tragen wird dazu bei, dass der Dienst für Kur’ân-i Kerim verbreitet wird, dass viele Kinder und junge Menschen den Kur’ân und die religiösen Wissenschaften lernen können.

 

Es ist schon eine besondere Atmosphäre diese Kinder zu sehen, wie sie nach dem Essen, für die Menschen, die ihnen dies ermöglicht haben, Duâs sprechen:

اللهم اغفر صاحب هذا الطعام والآكلين اللهم اجعل دولتهم دائما اولادهم عالما صالحا ولا تسلط عليهم ظالماً

 

“O Allâh vergib den Spenders dieses Mahles und denen, die davon gegessen haben. O Allâh gewähre ihnen die Fortdauer deiner Gaben und mache ihre Kinder zu Gelehrten und rechtschaffenen. O Allâh beschütze sie vor dem Zâlim, den Ungerechten.”

 

Liebe Muslime,

 

der Kurban ist eine wertvolle und zweckdienliche Ibâdet und die Duâ dieser Schüler und Studenten des Kur’ân ist wahrlich etwas, was man unbedingt erwerben sollte. Daher laden wir euch ein daran teilzuhaben und an der Kurban-Kampagne in unseren Moscheegemeinden teilzunehmen. Möge Allâh Teâlâ eure Kurban annehmen.

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KRM - Pressemitteilungen

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Köln, 01.10.2019: Der Tag der offenen Moschee (TOM) am 3. Oktober steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Menschen machen Heimat/en“. Was ist „Heimat“? Ist sie nur der Ort, an dem wir unsere Kindheit und Jugend verbracht haben, wo unsere Familie, unsere Freunde leben? Für die einen ist Heimat das Land, aus dem die Eltern oder Großeltern stammen. Für andere ist Heimat überall dort, wo man sich zu Hause fühlt. Für manche ist Heimat eher spirituell und ein Ort, mit dem sie sich durch ihren Glauben verbunden fühlen.

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