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Der Monat Redscheb esch-Scherif und die Reghâib-Nacht - 01. März 2019/24. Dschamaziyalahir 1440

Verehrte Muslime,

im Wesentlichen haben alle Zeitabschnitte bei Allâh denselben Wert. Aber aufgrund von verschiedenen wichtigen Ereignissen darin und der auftretenden “tecelliyât-ı îlâhî“, also der Manifestationen Allâhs sind manche Zeitabschnitte bedeutsamer als andere. Zu diesen Ausnahmen gehören unzweifelhaft die am kommenden Freitag, am 08. (achten) März beginnenden “besonderen Drei Monate Redscheb, Schaban und Ramazan esch-Scherîf.

Cenab-ı Hakk spricht im Kur’ân-ı Kerîm: Die Anzahl der Monate bei Allâh beträgt zwölf, (so ist es) im Buche Allâhs (festgeschrieben) seit dem Tage, da Er die Himmel und die Erde erschuf. Vier von diesen (Monaten) sind jene, die haram sind.Der Redscheb esch-Scherif ist einer dieser Monate, die haram sind. Der Grund für die Benennung dieser vier Monate als “haram” liegt darin, dass die Sünde und Isyân, Auflehnung gegen Allâh in diesen Monaten viel schwerer wiegt und der Lohn, der Sevâb bei Allâh für die Ibâdât viel wertvoller ist. Folglich verdienen diese Monate auch viel mehr an Tâ’zim und Hurmet, also Respekt und Aufmerksamkeit als die anderen Monate.

Der Monat Redscheb hat verschiedene Namen. Rasûlullâh (s.a.v.) hat diesem Monat unter anderem den Namen “Esam” gegeben, was „der Taube” bedeutet. Der Grund dafür liegt in dem folgenden:

Allâh Teâlâ spricht zum Redscheb-i Şerîf und fragt nach den Amel, also den Gebeten und Taten der Menschen. Jedes Mal aber schweigt der Monat Redscheb und gibt keine Antwort. Schließlich sagt er: “Oh mein Rabb! Muhammed Mustafa (s.a.v.) hat mich Esam genannt. Ich habe nur ihre Ibâdât und Gebete gehört. Ihre Sünden und Verfehlungen habe ich nicht wahrgenommen.

Für das Fasten am ersten Tag des Redscheb-i Scherif gibt es soviel Sevâb als hätte man drei Jahre lang gefastet, für das Fasten am zweiten Tag zwei Jahre, für den dritten Tag ein Jahr und für jeden weiteren Tag gibt es den Sevâb von einem Monat fasten. Rasûlullâh (s.a.v.) erklärt uns in diesem Hadîs-i Şerîf wie man in der besten Art und Weise diese sehr wertvollen Monate für sich zunutze macht:

“Wünscht ihr im Angesicht des Todes keinen Durst zu verspüren, aus der Welt mit dem Îmân zu scheiden und (von den Fallen und Nachstellungen) des Scheytan freizukommen? Dann respektiert diese Monate, in dem ihr viel fastet und Reue für eure vergangenen Fehler praktiziert; und gedenket viel an Allâh Teâlâ, dem Schöpfer aller Welten, so dass ihr in Frieden in die Dschennet gelangen könnt.

 

Der Monat Redscheb ist der Monat Allâhs. Daher sollten wir uns bemühen die RE-I IHLAS so oft wie möglich aufzusagen. Schafft es ein Muslim nicht die Monate Redscheb und Schaban für sich zu nutzen und dabei den Motor in seinem Herzenin Gang zu bringen, wird er es auch nicht schaffen ausgiebig vom Ramazan-ı Scherif zu profitieren.

 

Auch sollten wir uns bemühen die folgende, von Rasûlullâh (s.a.v.) sehr oft gesprochene Duâ, soviel wie möglich aufzusagen:

اَلَّلهُمَّ بَارِكْ لَنَا فِى رَجَبَ وَ شَعْبَانَ وَ بَلِّغْنَا رَمَضَانَ

“O mein Allâh! Mache uns die Monate Redscheb und Schaban segensreich und lasse uns den Ramazan erreichen.”

 

Liebe Muslime,

 

der REGAİB KANDİL ist die Nacht in der Hazret-i Âmine wahrgenommen hat, dass sie Rasûlullâh (s.a.v.) unter ihrem Herzen trägt.

Rasûlullâh (s.a.v.) spricht in einem Hadîs-i Şerîf: So verfallet nicht in Gaflet, in geistigen Schlaf, was die Nacht vor dem ersten Freitag im Monat Recep betrifft. Wahrlich, es ist eine Nacht die von den Engeln den Namen Leylet-u Regâib erhalten hat.

Wenn ein Drittel dieser Nacht vergangen ist, sammeln sich die Engel auf Erden und in den Himmeln um die Ka’be-i Muazzama herum. Allâh Teâlâ spricht daraufhin zu ihnen: Erbittet von mir was ihr nur wollt, ich werde es euch erfüllen.” Und alle Engel bitten mit folgenden Worten: “Yâ Rabb, wir erflehen von Dir, allen Fastenden im Monat Redscheb zu vergeben. Und Allâh wird sprechen: Eure Bitte habe ich vernommen und ihnen vollständig vergeben.”  

Mit dem Blick darauf, lade ich euch am kommenden Donnerstagabend ein, um diese bedeutungsvolle Nacht, in der Allâhs rahmet und bereket die Welten erfüllt, gemeinsam zu beginnen, sie gebührend zu füllen und für die hidâyet, die Rettung der Menschen Duâ zu machen.

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KRM - Pressemitteilungen

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Köln, 01.10.2019: Der Tag der offenen Moschee (TOM) am 3. Oktober steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Menschen machen Heimat/en“. Was ist „Heimat“? Ist sie nur der Ort, an dem wir unsere Kindheit und Jugend verbracht haben, wo unsere Familie, unsere Freunde leben? Für die einen ist Heimat das Land, aus dem die Eltern oder Großeltern stammen. Für andere ist Heimat überall dort, wo man sich zu Hause fühlt. Für manche ist Heimat eher spirituell und ein Ort, mit dem sie sich durch ihren Glauben verbunden fühlen.

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