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Die Gemeinschaft, die Allâhs Beistand verdient - 13. September 2019/14. Muharrem 1441

Sehr verehrte Muslime!

In einem Hadîs-i Scherîf spricht Rasûlullâh (s.a.w.): “Bis das Gebot Allâhs (also der Kiyamet) eintritt, wird es unter meiner Ümmet immer eine Gemeinschaft geben, die den Beistand Allâhs bekommen wird und so in Hakk und auf Rechtem Wege sein wird. Jene, die Ihnen als Widersacher entgegentreten, werden ihnen niemals schaden können.”  Aus diesem und anderen Hadîsen verstehen wir, dass es bis zur Kıyâmet immer eine Gemeinschaft von Muslimen geben wird, die sich dem „Rechten Wege“ verschrieben haben und denen die Hilfe und der Beistand Allâhs  zuteil geworden ist. Auch wird es demnach immer Menschen geben, die sich gegen Hakk, also gegen den „Weg zu Allâh“ stellen und die Ersteren bekämpfen werden, ihnen aber niemals Schaden zufügen können.

Im Hadîs-i Scherîf sehen wir die Formulierung “…den Beistand Allahs bekommen…”. Daraus entnehmen wir, dass der Erfolg und die Beständigkeit der besagten Gemeinschaft auf den Beistand und die Hilfe Allâhs zurückzuführen ist. Hierbei müssen wir genauer hinschauen: Um den Beistand Allâhs erlangen zu können, ist es erforderlich Allâh zu helfen. So heißt es in der Sûre Muhammed in Âyet 7 (Sieben) umschrieben: “O die ihr den Îmân verinnerlicht habt, wenn ihr Allâh helft, so wird euch Allâh helfen und euren Füßen festen halt geben.” Die Formulierung “Allâh helfen”, die sowohl in dieser Âyet-i Kerîme als auch in anderen Versen zu finden ist, ist eine Metapher, und hat folgende Bedeutung: “Die Gebote Allâhs einhalten, Seinem Dîn, also dem Islam und Seinem Gesandten helfen.” Denn Allâh (c.c.) steht über der Position Hilfe annehmen zu müssen. So ist die wichtigste Besonderheit dieser besagten Gemeinschaft, ihre Verbundenheit mit den Geboten Allâhs und ihr Dienst und ihre Aufopferung für den Islam und die Muslime und für die Sünnet-i Seniyye, die schönen Taten und Worte Rasûlullâhs (s.a.w.). Wegen dieser ihrer Hingabe verdienen sie sich auch den Beistand Allâhs und Glück und Erfolg bis hin zur yâmet.

Der wichtigste Punkt bei der Hingabe für den Islam und die Sunna Rasûlullâhs ist die Zugehörigkeit zur Akîde, das heißt zu der Glaubensgemeinschaft der Ehl-i Sünnet we’l-Dschemaat; plus alle Arten von Anstrengungen zur Wahrung dieser Akîde. Denn nur allein die Gemeinschaft der Ehl-i Sünnet wel-Dschemaat wird Annahme bei Allâh finden. Dies ist – wie wir alle wissen – durch einen Hadîs-i Scherîf verbürgt.

 

Liebe Muslime,

beenden wir unsere heutige Hutbe mit einer weiteren Besonderheit dieser muslimischen  Gemeinschaft. In dem folgenden, von Hazret Ömer (r.a.) überlieferten Hadîs-i Scherîf heißt es umschrieben: “Unter den Dienern Allâhs gibt es solche Menschen, die weder Gesandte noch Schehîd sind. In der Kıyâmet aber werden sie ob ihrer Wertigkeit bei Allâh von den Gesandten und den Schehîd bewundert werden.“ Die Sahâbe-i Kirâm, die ehrenvollen Gefährten des Gesandten Allâhs fragten „Yâ Rasûlallâh, wer sind diese Menschen, erzählt uns von ihnen.“ Und der Nebî Aleyhisselâm antwortete: “Sie sind solch eine Gemeinschaft, dass sie einander lieben ohne Verwandte zu sein und ohne voneinader etwas gekauft zu haben. Ich schwöre bei Allah Teâlâ, dass ihr Antlitz und ihre Gesichter voller Nûr (Licht Allâhs) sind und sie auf dem Wege der Nûr sind. Wenn alle anderen Menschen sich fürchten, fürchten diese sich nicht. Wenn alle anderen Menschen in Trauer sind, sind diese es nicht.” Rasûlullâh (s.a.w) beendete seine Worte mit der folgenden Âyet-i Kerîme: “In der Tat gibt es für die Evliyâ, die Freunde Allâhs, keine Furcht. Und sie sollen auch nicht traurig sein.”

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KRM - Pressemitteilungen

Zusammenstehen gegen Rassismus/ Spitzengespräch zwischen Koordinationsrat der Muslime und der EKD

Köln, 11.06.2020: Mit einem stillen Gebet für die Opfer von Rassismus und Hass ging heute das Spitzengespräch zwischen Vertreterinnen und Vertretern des Koordinationsrates der Muslime (KRM) und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zu Ende. Das Treffen fand aufgrund der Corona-Pandemie per Videokonferenz statt. Die jüngsten Proteste gegen Rassismus wurden als Teil einer größeren Anti-Rassismus-Debatte begrüßt, die dringend notwendig sei.

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