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Die Überlegenheit von Menschen, die die islamische Lehre studieren - 01. Nov. 2019/04. Rebîulevvel

Verehrte Muslime!

 

            Die islamische Lehre mißt der Aneignung von Wissen einen sehr hohen Stellenwert bei, vor allem was den Erwerb von Wissen über den Islam angeht. Rasûlullâh (s.a.w.) hat zum Beispiel die Ashab-ı Suffe selbst unterrichtet und sie als islamische Gelehrte zu Völkern und Stämmen geschickt, die den Islam angenommen haben. Damit hat Er in jenen Regionen vorbildlich das Interesse für mehr Wissen über den Islam gedeckt. In dieser Tradition haben sich die “Erben” Rasûlullâhs (s.a.w.), also die “islamischen Gelehrten” tagein tagaus verausgabt um Muslimen das Erlernen des Islam zu ermöglichen, es zu leben und es anderen beizubringen.

Dschenab-ı Hakk spricht in der Âyet 9 (Neun) der Sûre az-Zümer über den Wert der muslimischen Gelehrten und damit auch über den Wert von Ilm: “(O mein Geliebter Gesandter, so) sprich: “...Sind solche die wissen, denen gleich, die nicht wissen?...” Rasûlullâh (s.a.w.) spricht in einem Hadîs-i Scherîf folgendes: "Die Welt und alles darin ist wertlos, davon ausgenommen ist die Zikr, das Gedenken an Allâh und alles sonst was einen Allâh näherbringt, darüber hinaus der Gelehrte, der (islamisches) Wissen lehrt und der Schüler, der es erlernt."

            Die größte Ehre auf dieser Welt und dazu die größte Nimet, das heißt Gabe ist zweifellos Wissen über den Islam zu erlernen und das erlangte Wissen später weiterzugeben. Kein anderer Wissenszweig ist der islamischen Lehre an Wert ebenbürtig. Jeder Lernende und jeder Lehrende, der sich dieses Wissen angeeignet hat, muß sich anstrengen um dieses Wissen zu bewahren und auszubauen. Zuallererst hat jeder von ihnen die Aufgabe das Gelernte in die Tat umzusetzen, es zu praktizieren. Für den Muslim steht Ilm zwar an vorderster Stelle, aber wenn sie nicht praktiziert wird, gereicht sie zum Nachteil und kann im Jenseits Beweismittel gegen ihn sein. Der große Gelehrte Ebu’l-Faruk Silistrevî (K.S.) hat dazu folgende Anmerkung gemacht: “Wir sollten uns bewußt machen, dass Ilm (also islamisches Wissen) für den Amel (für die alltägliche Praxis) notwendig ist. Ilm ohne Amel ist nutzloses Wissen und daher schlimmstes und größtes Unheil für den Menschen. Solches Wissen wird im Jenseits Zeugnis gegen seinen Besitzer ablegen. Deswegen hat Rasûlullâh (s.a.w.) Allâh um Schutz vor nutzlosem Wissen angefleht.”

Sowohl beim Studium des Islam als auch bei der täglichen Praxis, der Amel, sollte man niemals die Aufrichtigkeit aus den Augen verlieren. So wie Ilm ohne Amel keinen Nutzen bringt, bringen auch Ibâdât seinem Besitzer keinen Nutzen wenn sie ohne Ihlâs, ohne Hingabe und Aufrichtigkeit verrichtet werden. Nur Ibâdât und Amel mit Ihlâs haben Wert bei Allâh. Und Ihlâs, so wie von Allâh und Seinem Gesandten gewünscht und beschrieben, kann allein nur durch Mâneviyât, durch Spiritualität und der Zikr im Herzen des Menschen entstehen. Hierzu spricht Rasûlullâh (s.a.w.): “Mit Ilm erlangt man das Wohlgefallen von Allâh (Azze ve Dschelle). Wer diese Ilm erwirbt um damit weltliche Güter oder Positionen zu erlangen, wird in der Kıyâmet nicht einmal den Geruch der Dschennet wahrnehmen können.

 

Liebe Gemeinschaft der Muslime,

 

            im folgenden Hadîs-i Scherîf erläutert Rasûlullâh (s.a.w.) den Wert eines Menschen, der sich mit der islamischen Lehre beschäftigt, mit diesen Worten: "Wer sich auf den Weg begibt um Ilm zu erwerben, dem erleichtert Allâh Teâlâ den Weg zur Dschennet. Und die Engel sind wahrlich so in Freude über diese Tat, dass sie ihre Flügel  über den Lernenden ausbreiten. Alle Geschöpfe in den Himmeln und auf Erden, sogar die Fische im Wasser bitten für den Âlim (also den Gelehrten) um Vergebung bei Allâh. Die Überlegenheit eines Âlim gegenüber Leuten, die sich nur mit Ibâdet beschäftigen, ist vergleichbar mit der Strahlungskraft des Mondes gegenüber dem Leuchten der Sterne. Die Ulemâ und Gelehrten sind die Erben der Gesandten Allâhs. Denn die Gesandten haben weder Gold- noch Silberstücke hinterlassen. Ihr Nachlaß ist Ilm (Wissen, Erkenntnis und Weisheit). Wer also dieses Erbe annimmt hat wahrlich einen großen Anteil und große Ehre angenommen.”

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KRM - Pressemitteilungen

MENSCHEN MACHEN HEIMAT/EN : TAG DER OFFENEN MOSCHEEN am 3. OKTOBER

Köln, 01.10.2019: Der Tag der offenen Moschee (TOM) am 3. Oktober steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Menschen machen Heimat/en“. Was ist „Heimat“? Ist sie nur der Ort, an dem wir unsere Kindheit und Jugend verbracht haben, wo unsere Familie, unsere Freunde leben? Für die einen ist Heimat das Land, aus dem die Eltern oder Großeltern stammen. Für andere ist Heimat überall dort, wo man sich zu Hause fühlt. Für manche ist Heimat eher spirituell und ein Ort, mit dem sie sich durch ihren Glauben verbunden fühlen.

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