Gebetskalender

Sitemap

 

SPENDEN

 

 

VIKZ GEMEINDEPORTAL

 

 

HADSCH UND UMRA

 

 

VIKZ STERBEFONDS

 

Freitagspredigten Archiv

Die Zeit nach dem Ramadanfest - 07. Juni 2019/04. Schewwal 1440

Hochverehrte Muslime,

 

 unseren erhabenen Gast, den Ramazan-ı Scherif, haben wir nunmehr verabschiedet - können und werden uns aber von seiner spirituellen Atmosphäre nicht lossagen. 

 

Jedes Ende ist gleichzeitig auch ein Neuanfang. Die Zukunft zieht ihre Kraft und Energie von der Vergangenheit. Mit dem was wir in der Vergangenheit zusammengespart haben, können wir eine Zukunft voller Frieden und Glück aufbauen – sowohl individuell als auch gesellschaftlich.

Daher sollten wir auf keinen Fall unsere “Bücher der Ibâdât” mit dem Ende des Ramazan-ı Scherif zuklappen, vielmehr sollten wir uns mit dem Schwung und Elan dieses gedeihlichen Monats zu neuen und ertragreicheren Ibâdât hinwenden. Dies ist gleichzeitig auch Schukr, also  innigster Dank an Allah Teâlâ für die große Gabe des Monats Ramazan-ı Scherif. In der Sûre Ibrahim in Âyet 7 (Sieben) heisst es:

Bei Meinem Wesen (schwöre Ich), wenn Ihr dankt, werde Ich Meine Gaben bei euch mehren.

 

 

Geschätzte Muslime,

 

nun aber sind wir im Schewwal, im ersten der drei Hadschmonate, angekommen. Es wurde uns ans Herz gelegt, in diesem Monat sechs Tage lang zu fasten. Resûlullâh (s.a.w.) sprach hierzu diese Worte: „Wer den Ramazan durchfastet und anschließend im Monat Schewwal sechs weitere Tage anhängt, für den ist es, als hätte er das ganze Jahr über gefastet.“

Bei den Nafile-Ibâdât ist eine einfache und ungezwungene Form der Anbetung makbul, das heißt von Allâh angenommen. Darum sollte man das Fasten im Monat Schewwal so gestalten, wie es einem am leichtesten fällt. Je nach Wunsch kann man die sechs Tage in einem durch oder aber mit Unterbrechungen fasten, zum Beispiel an drei Montagen und drei Donnerstagen. Besonders empfohlen sind aber die Tage während des Vollmonds zwischen dem 12. (Zwölften) und 17. (Siebzehnten) Schewwal.

 

 

Liebe Muslime,

 

vor uns liegt die Zeit für den Hadsch. Ohne Zweifel träumt ein jeder Muslim davon die Kâ’be-i Muazzama mit der Tawaf-Handlung in vollen Zügen zu geniessen; in Medine-i Münevvere Rasûlullâh (s.a.w.) zu besuchen; diese Erde, die mit so vielen Gesandten Allâhs gesegnet ist, einzuatmen und die Seele in diesen Gefilden, wo an jeder Ecke das Licht der Offenbarungen Allâhs zu spüren sind, baumeln zu lassen. So ist es nun wichtig die Alltagsprobleme zu überwinden, in uns zu gehen und uns für den Hadsch zu interessieren. Für Fragen bezüglich des Hadsch könnt Ihr euch an mich (oder an die anderen Hodschas dieser unserer Moschee) wenden.

Wer das nötige Kleingeld für den Hadsch aufbringen und auch für die Zuhause zurückbleibende Familie sorgen kann, ist verpflichtet einmal im Leben den Hadsch zu vollziehen.

Ähnlich verhält es sich mit dem Kurban, der Opferung, die an den Tagen des Hadsch Pflicht ist. Der Kurban beinhaltet viele tiefgründige Weisheiten, wie zum Beispiel das soziale Element, die Unterstützung von Bedürftigen und Nachbarn oder der spirituelle Schutzakt gegen jedwede Gefahren in der Zukunft. Das wichtigste ist die Nähe zu Allâh Teala, die mit dem Kurban zustandekommt.

Auch hierfür sollten wir uns jetzt schon kümmern und nicht einfach auf später verschieben. 

 

Liebe Muslime,

 

mit eurer Unterstützung führen wir als Moschee unsere Arbeit fort. So haben wir auch schon mit den Vorbereitungen für den kommenden Opferfest begonnen. Die aufrichtige Hingabe und das Interesse, die ihr und wir alle für den Ramazan-ı Scherif gezeigt haben, möge, so hoffen wir inşêAllâh, unvermindert weitergehen.

Vergessen sollten wir dabei nicht: es liegt in unserer Hand einen jeden Tag zum Freitag, eine jede Nacht zur Kadr-Nacht und einen jeden Monat zum Ramazan zu machen… Hauptsache wir wissen diese ehrenvollen Monate, Tage und Nächte gut für uns zu nutzen…

Zurück

KRM - Pressemitteilungen

Zusammenstehen gegen Rassismus/ Spitzengespräch zwischen Koordinationsrat der Muslime und der EKD

Köln, 11.06.2020: Mit einem stillen Gebet für die Opfer von Rassismus und Hass ging heute das Spitzengespräch zwischen Vertreterinnen und Vertretern des Koordinationsrates der Muslime (KRM) und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zu Ende. Das Treffen fand aufgrund der Corona-Pandemie per Videokonferenz statt. Die jüngsten Proteste gegen Rassismus wurden als Teil einer größeren Anti-Rassismus-Debatte begrüßt, die dringend notwendig sei.

Weiterlesen …