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Helal, islamisch rechtmäßige Ernährung - 01. Februar 2019/26. Dschamaziyalawwal 1440

Geschätzte Brüder im Islam!

 

Essen und Trinken ist nicht das wesentliche Ziel des Lebens, sondern nur ein Hilfsmittel auf dem Wege zur wahren Freundschaft Allâhs. Aus diesem Grunde sollte ein Muslim nicht das Erstbeste was er als Nahrung in die Hände bekommt, sondern nur das was der Din-i Dschelili Islam als rechtmäßig anerkennt, essen.

Denn das Gegessene hat nicht nur äußerliche Auswirkungen auf unseren Körper, sondern beeinflußt insbesondere unsere mânevîyat, also seelisch-spirituelle Entwicklung.

Allâh Teâlâ (c.c.) spricht hierzu im Kur’ân-ı Kerîm: “O Ihr Gesandten! Esst von den guten Nahrungsmitteln und handelt rechtschaffen...” Und an anderer Stelle heißt es: “O die Ihr den Îmân verinnerlicht habt! Esst von den guten und reinen Dingen, mit denen wir euch versorgt haben!”

 

Bei Menschen, die auf helal und sauberes Essen achten, findet man an ihrem Äußeren viel an Güte und Vorzüglichkeit und andere Dinge, die Wert bei Allâh haben. Wer Helal-Nahrung zu sich nimmt, dessen Körper ist widerstandsfähig, der Charakter festigt sich schneller, das Herz ist heiter, die Ibâdât, also die Gebete zu Allâh voller Genuß und seine Duâs finden Annahme bei Allâh Teâlâ.

 

Wer sich mit Haram, also Unerlaubtem ernährt, dessen Körper beschäftigt sich immerzu mit Dingen die Şerr, also übel sind. Nahrung, die haram ist begünstigt und fördert die Verfehlung und den Isyân, also die Entfremdung von Allâh Teâlâ. Noch wichtiger ist es, daß sich solch ein Zustand auch auf die Nachkommen, also auf Kinder und Kindeskinder überträgt.

 

Liebe Brüder im Islam,

ein Benzinmotor wird durch das Betanken mit Diesel-Kraftstoff beschädigt. Dies ist Allgemeinwissen. Ähnlich steht es um den Körper des Menschen, der von Allâh so ausgestattet ist, dass er am besten mit Helal-Nahrung bestehen kann. Achtet der Muslim nicht auf die Herkunft und Beschaffenheit seiner Nahrung folgen unweigerlich Nachteile für ihn - sowohl maddî, das heißt äußerlich und körperlich als auch mânevî, also seelisch und spirituell.

Liebe Muslime,

unser Herz ist der Kompass unseres Körpers. Wenn man sich helal ernährt, zeigt es immer den richtigen Weg, den Weg zu Rızâ-i Ilâhi und den Weg in Richtung Dschennet und Dschemâli Ilâhi. Und die Cemâli Ilâhi, also die Schau Allâhs im Jenseits, ist, wie wir alle wissen, der höchste Lohn in der Dschennet. Wenn aber der Körper Nahrung bekommt, die haram ist, ändert das geistige Herz des Menschen seine Richtung und fängt an Wege zu gehen, die uns von Allâh entfernen.

Daher hat ein jeder Muslim darauf zu achten, daß sowohl er selbst als auch seine Familie helal und rechtmäßig erworbene Nahrung zu sich nehmen.

Darüber hinaus reicht es nicht, sich allein von haram fernzuhalten. Der Muslim muss bestrebt sein, sich vor allem von Dingen fernzuhalten, bei denen man im Zweifel ist. Speziell in unserer heutigen Zeit gibt es derart viele Nahrungsmittel zu kaufen, deren Herkunft und Beschaffenheit ungesichert sind, dass es Muslime dazu zwingt sich sehr genau mit diesem Thema zu beschäftigen. Nahrungsmittel, Geschäfte und Restaurants, denen man voll und ganz vertraut, sollten für uns Muslime einzige Wahl sein. 

So spricht Rasûlullâh (s.a.v.): Helal ist bekannt und haram ist bekannt. Es gibt noch die unsicheren Dinge, die dazwischen sind. Die meisten Menschen kennen diese nicht. Wer sich von diesen zweifelhaften Dingen fernhält, schützt seinen Îmân und seine islamische Ehrbarkeit. Wer sich aber Dingen hingibt, in denen Zweifel sind, verfällt in haram...”

 

Liebe Brüder, fassen wir zusammen: Jeder Mü´min, also jeder Muslim hat sehr genau darauf zu achten, daß seine Ernährung helal und sauber ist, daß vor allem das Fleisch mit der Bism-illâhir-rahmânir-rahîm geschächtet und bereitet worden ist. Genauso wichtig ist: wir müssen unser Einkommen, unseren Lohn auf Helal-Wegen erwerben. Sich helal zu ernähren und sich fernzuhalten von haram und von Nahrung, bei der man nicht genau weiß, ob sie haram oder helal ist, gehören zu den wichtigsten Alltagsaufgaben eines Muslims.

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KRM - Pressemitteilungen

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Köln, 01.10.2019: Der Tag der offenen Moschee (TOM) am 3. Oktober steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Menschen machen Heimat/en“. Was ist „Heimat“? Ist sie nur der Ort, an dem wir unsere Kindheit und Jugend verbracht haben, wo unsere Familie, unsere Freunde leben? Für die einen ist Heimat das Land, aus dem die Eltern oder Großeltern stammen. Für andere ist Heimat überall dort, wo man sich zu Hause fühlt. Für manche ist Heimat eher spirituell und ein Ort, mit dem sie sich durch ihren Glauben verbunden fühlen.

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