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15. Juni 2018 / 01. Schawwal 1439 - Das Ramadanfest

Hochverehrte Muslime,

 

zuerst möchte ich Euch und allen Muslimen noch einmal meine besten Wünsche zum Ramadanfest aussprechen und von Hazret Allah Gesundheit und Wohlbefinden, Frieden und Sicherheit für uns alle erbitten. Möge Allah Teâlâ uns allen Glück in diesem Leben und mehr noch, Glück im Leben nach dem Tode schenken.

 

Unseren erhabenen Gast, den Ramazan-ı Şerif, haben wir verabschiedet. Wir alle haben versucht, diesen Monat durch unsere Ibâdât mit Leben zu erfüllen. Wir haben gefastet, haben gemeinsam das abendliche Iftar-Essen begangen, das Teravih-Gebet verrichtet, Vorträge und Predigten gehört, Abschnitte aus dem erhabenen Kur´ân vorgetragen, unsere Sadakas und Zekats entrichtet und wir haben die I’tikaf gemacht.

 

Diese Formen der Anbetung haben wir bewusst verrichtet, und zwar bewusst für Allâh Teâlâ – nicht für irgendetwas und nicht für irgendwen. Wir haben uns dabei den Hadis-i Şerif zum Leitsatz gemacht “Die angesehenste Angelegenheit oder Ibâdat,  die für Allâh verrichtet werden, sind diejenigen, die regelmäßig gemacht werden, auch wenn sie wenig sein sollten.“. Auch wir haben uns noch einmal bewusst werden lassen, wie wichtig es ist, seinen letzten Atemzug als Muslim aushauchen zu dürfen.

 

Der ehrenvolle Ramadan und das anschliessende Fest haben uns die Möglichkeit gegeben, uns gegenseitig zu beglückwünschen, für einander zu beten und um Vergebung bei Allah Teala zu bitten. Mit wechselseitigen Grüssen und Glückwünschen über Telefon oder andere Kommunikationsmöglichkeiten haben wir ein Beispiel für gemeinschaftliche Verbundenheit und gegenseitige Achtung gegeben.

 

Liebe Muslime,

 

nun aber befinden wir uns im Schewwal, im ersten der drei Hadschmonate. Es wurde uns ans Herz gelegt, in diesem Monat sechs Tage lang zu fasten. Der Gesandte Allâhs (s.a.v.) hat dazu eindeutig gesprochen: „Wer den Ramadan fastet und anschließend im Monat Schewwal sechs weitere Tage anhängt, für den ist es, als hätte er das ganze Jahr über gefastet.“

 

Bei den Nafile-Ibâdât, also den freiwilligen rituellen Gebeten, ist Erleichterung und Vielfältigkeit grundsätzlich. Darum sollte man das Fasten im Monat Schewwal so gestalten, wie es einem am leichtesten fällt. Je nach Wunsch kann man die sechs Tage in einem durch oder aber mit Unterbrechungen fasten, zum Beispiel an Montagen und Donnerstagen. Besonders empfohlen sind aber die Tage während des Vollmonds zwischen dem 12. (zwölften) und 17. (siebzehnten) Schewwal.

 

Liebe Brüder im Islam,

 

mit eurer Unterstützung führen wir als Moschee unsere Arbeit fort. So haben wir auch schon mit den Vorbereitungen für das kommende Opferfest begonnen. Die aufrichtige Hingabe und das Interesse, die ihr und wir alle für den Ramadan aufgebracht haben, möge, so hoffen wir, unvermindert weitergehen.

 

Vergessen sollten wir dabei nicht: es liegt in unserer Hand einen jeden Tag zum Freitag, eine jede Nacht zur Qadr-Nacht und einen jeden Monat zum Ramadan zu machen… Hauptsache wir wissen diese wertvollen Monate, Tage und Nächte gut für uns zu nutzen.

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