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22. Dez. 2017 / 04. Rebîulâhir 1439 - Islamische Erziehung in den Ferien

Liebe Brüder im Islam,

wenn ein Muslim gewissenhaft seinen Glauben praktiziert, wird er auf dieser Welt wie im nächsten Leben Glück und Erfüllung finden. So führt unser Weg zu wahrem Glück über imân und ahlâk, über Glauben und gute Eigenschaften. Unsere Aufgabe ist es, nützliches Wissen über den Islam zu erwerben und es in die Tat umsetzen.

Ziel einer islamischen Erziehung ist es, den Menschen zum Wahren, Rechten und unbedingt Guten, zu Glück und Erfüllung und schließlich zu Allâh zu führen. Um einen Kâmil İnsan, einen vollkommenen Menschen, heranzubilden, muss die Unterweisung schon im Kindesalter beginnen. Es gibt sogar Empfehlungen, wonach mit der Erziehung eines Kindes schon vor der Geburt angefangen werden soll. Für uns bedeutet dies, dass wir zu einem Tun, das Glück und Erfüllung in diesem Leben und im Leben nach dem Tode verspricht, nicht zu spät kommen dürfen. Wir sollten so früh wie möglich damit einsetzen.

Kinder zu haben gehört zu den größten Gaben Allahs. Den Wert dieser nimet recht würdigen heißt, sich diesem Geschenk des Allmächtigen Schöpfers zu widmen, sich ernsthafte Gedanken darüber zu machen und seine Kinder zu guten Menschen zu erziehen.

Mit Bedauern müssen wir heutzutage feststellen, dass wir hinsichtlich der Erziehung unserer Kinder nicht genug tun. Der Gesandte Allâhs (s.a.v.) hat selber jede Anstrengung unternommen, Wissen und Weisheit zu vermitteln; er hat in dieser Frage auch seiner Gemeinschaft eindeutige Empfehlungen gegeben und uns damit das beste Vorbild hinterlassen.

Liebe Muslime,

wir leben in einer Zeit, in der Menschlichkeit und gute Charaktereigenschaften dem Verfall preisgegeben sind. Deswegen sind wir heute noch mehr auf Menschen angewiesen, die Islam und Kur‘ân ebenso wie ihren Mitmenschen ganz allgemein von Nutzen sind. Das lässt sich nur durch eine gute Erziehung erreichen. Nicht von ungefähr setzen viele Länder das Eintrittsalter für die außerfamiliäre Erziehung stetig herab. Vielerorts hört auch die Wissensaneignung nicht mit dem Rentenalter auf.

Fast jeder von uns hat Kinder, Enkelkinder oder andere Verwandte im Schulalter. Wenn wir Erziehung und Wissensvermittlung vor allem in islamischen Dingen als einen lebenslang währenden Prozess verstehen, so können wir uns nicht damit begnügen, Kinder und Jugendliche nur an den Wochenenden zur Unterweisung in die Moschee zu schicken. Vielmehr sind auch Ferien wie die gerade beginnenden Weihnachtsferien wichtig, um intensiver arbeiten zu können.

Seit Jahrzehnten versuchen wir unseren Kindern vor allem in den Schulferien Wissen über den Islam zu vermitteln und ihnen auch sonst im Islam gegründete Werte wie die Achtung vor dem Mitmenschen nahezubringen. Unser Ziel dabei ist es, die folgenden Generationen mit besserem Wissen und besserem ahlâk, mit guten Charaktereigenschaften auszustatten und sie zu befähigen, ihren Mitmenschen und der Gesellschaft nützlich zu sein. Auf diese Weise tragen wir unseren Teil zum Frieden und Sicherheit in dem Land bei, indem wir leben.

 Denn wir sind davon überzeugt, dass Unwissenheit der größte Feind der Gesellschaft ist; dass der Verfall gutem Benehmen und Charaktereigenschaften die größte Quelle für Unruhe und Unfrieden ist; und dass allein eine gute Erziehung diesem Verfall entgegenwirken kann. Aus diesem Grunde haben wir auf unsere Fahnen die Losung und Ermahnung des Gesandten Allâhs (s.a.v.) geschrieben: „Wissen zu erlangen ist farz, ist Pflicht für jeden Mann und jede Frau.

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KRM - Pressemitteilungen

KRM Pressemitteilung zu Jerusalem Entscheidung der USA

Der KRM ist bestürzt über die Entscheidung der USA zu Jerusalem und fordert eine Allianz der Vernunft von der Staatengemeinschaft. Mit größter Besorgnis haben auch die Muslime in Deutschland die einseitige Entscheidung der USA, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen und ihre Botschaft dorthin zu verlegen aufgenommen. Diese Entscheidung ist nicht nur ein großer Hindernis auf dem Weg zu einem dauerhaften Frieden, sie birgt die Gefahr die bereits sehr instabile Situation im Nahen und Mittleren Osten noch weiter zu schwächen.

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