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22. September 2017 / 2. Muharrem 1439 - MUHASEBE

Hutbe

sich selbst (und seine Taten) hinterfragt und der für das Leben nach dem Tode arbeitet." (Sünen-i Tirmizî,cild 4, s.638)  Der zweite Kalîf, der Gebieter der Gläubigen Hazret-i Ömer (r.a.) sprach einst: "Hinterfragt euch selbst noch bevor ihr zur Rechenschaft gezogen werdet. Wägt jetzt schon eure Taten und Handlungen ab, noch bevor sie (in der Kıyâmet) abgewogen werden." (İbn-i Kesir Tefsiri, cild 1, s.47)

Der große Gelehrte und Sûfimeister İmam-ı Rabbani Ahmed-i Fârukiyyi Serhendi (k.s.) Hazretleri behandelt dieses Thema in seinen “Mektubat-ı Şerife” unter der Überschrift "Muhasebe am Tage und in der Nacht" mit folgenden Worten: "Eine Gruppe unter den großen Gelehrten der Muslime hat sich den Weg der Muhasebe angeeignet und hat deswegen jeden Abend vor dem Schlafengehen ihre Taten, ihre Worte und ihre Handlungen an diesem Tag bis ins letzte Detail thematisiert und hinterfragt. Als Konsequenz dieser Hinterfragung haben sie ihrer Fehler wegen bei Allâh um Vergebung gebeten und mit Tazarru’ und Ilticâ versucht ihre Fehler wieder auszugleichen. Darüber hinaus haben sie Allâh mit Hamd und Şükür für jede sâlih Amel gedankt, die Allâhs Rızâ und Wohlwollen anziehen. Trotzdem haben sie ihre Hinwendung zu all jenen islamisch wertvollen Taten und Handlungen und die Kraft diese ausführen zu können auf Allâhü Teâlâ zurückgeführt und den daraus entstandenen Erfolg wiederum an Allâhs Allmacht verwiesen.  So sprach einst Muhyiddin-i A'râbi (k.s.) Hazretleri: “Die Muhasebe nehme ich sehr ernst und hinterfrage sogar meine Absichten, Vorsätze und Gedanken” und gab für uns eine Richtschnur wieweit dieses Hinterfragen sogar gehen sollte." (Mektubat-ı İmam-ı Rabbani, C. 1, Mektup 309)

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KRM - Pressemitteilungen

KRM Pressemitteilung zu Jerusalem Entscheidung der USA

Der KRM ist bestürzt über die Entscheidung der USA zu Jerusalem und fordert eine Allianz der Vernunft von der Staatengemeinschaft. Mit größter Besorgnis haben auch die Muslime in Deutschland die einseitige Entscheidung der USA, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen und ihre Botschaft dorthin zu verlegen aufgenommen. Diese Entscheidung ist nicht nur ein großer Hindernis auf dem Weg zu einem dauerhaften Frieden, sie birgt die Gefahr die bereits sehr instabile Situation im Nahen und Mittleren Osten noch weiter zu schwächen.

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