Gebetskalender

Sitemap

Freitagspredigten Archiv

Islamische Bildung in den Ferien - 20. Dezember 2019/23. Rebîulâhir 1441

Liebe Muslime,

wenn ein Muslim gewissenhaft seinen Glauben praktiziert, wird er auf dieser Welt wie im nächsten Leben Glück und Erfüllung finden. So führt unser Weg zu wahrem Glück über Îmân und Ahlâk, Glaube und Anstand. Unsere Aufgabe ist es, nützliches Wissen über den Islam zu erwerben und es in die Tat umzusetzen.

Ziel einer islamischen Erziehung ist es, den einzelnen Menschen zur Wahrheit, zur Gerechtigkeit, zur Wohltat und zum Glück zu verhelfen und schließlich ihn zu Allâh zu führen. Um einen vollkommenen Menschen, einen insan-i kamil, heranzubilden, muss die Erziehung schon im Kindesalter beginnen. Für uns bedeutet dies, dass wir diese Sache, die Glück und Erfüllung in diesem Leben und darnach verspricht, nicht vernachlässigen dürfen. Daher ist diesbezüglich Eile geboten.

Kinder zu haben, gehört zu den größten Gaben Allahs. Den Wert dieser Nimet recht würdigen heißt, sich diesem Geschenk Allâh Teâlâs zu widmen, sich ernsthafte Gedanken darüber zu machen und seine Kinder zu guten Menschen zu erziehen.

Mit Bedauern müssen wir heutzutage feststellen, dass wir hinsichtlich der Erziehung unserer Kinder nicht genug tun. Resûlullâh (s.a.w) hat selber jede Anstrengung unternommen, Wissen und Weisheit zu vermitteln; er hat in dieser Frage auch seiner Umma, seiner Gemeinschaft eindeutige Empfehlungen gegeben und uns damit das beste Vorbild hinterlassen.

Liebe Muslime,

wir leben in einer Zeit, in der menschliche Werte und gute Charaktereigenschaften mehr denn je dem Verfall ausgesetzt sind. Deswegen sind wir heute noch mehr auf Menschen angewiesen, die dem Islam, ebenso wie den Mitmenschen ganz allgemein von Nutzen sind. Das lässt sich nur durch eine gute Erziehung erreichen. Nicht von ungefähr setzen viele Länder das Eintrittsalter für die außerfamiliäre Erziehung stetig herab. Vielerorts hört auch die Wissensaneignung nicht mit dem Rentenalter auf.

Fast jeder von uns hat Kinder, Enkelkinder oder andere Verwandte im Schulalter. Wenn wir Erziehung und Wissensvermittlung vor allem in islamischen Dingen als einen lebenslang währenden Prozess verstehen, so können wir uns nicht damit begnügen, Kinder und Jugendliche nur an den Wochenenden zur Unterweisung in die Moschee zu schicken. Vielmehr sind auch Ferien, wie auch die gerade beginnende Ferienzeit, wichtig, um intensiver arbeiten zu können.

Seit Jahrzehnten versuchen wir unseren Kindern vor allem in den Ferien Wissen über Islam zu vermitteln und ihnen auch sonst im Islam gegründete Werte wie die Achtung vor dem Mitmenschen nahezubringen. Unser Ziel dabei ist es, die folgenden Generationen mit gutem Wissen und guter Ahlâk auszustatten und sie zu befähigen, ihren Mitmenschen und der Gesellschaft nützlich zu sein. Auf diese Weise tragen wir unseren Teil zu Frieden und Sicherheit in dem Land bei, indem wir leben.

 Denn wir sind davon überzeugt, dass Unwissenheit der größte Feind der Gesellschaft ist; dass der Verfall von gutem Benehmen und Charaktereigenschaften die größte Quelle für Unruhe und Unfrieden ist; und dass allein eine gute Erziehung diesem Verfall entgegenwirken kann. Aus diesem Grunde haben wir auf unsere Fahnen die Losung und Ermahnung Resûlullâh (s.a.w.) geschrieben, der da spricht: „Das Streben nach Wissen ist Farz, ist Pflicht für jeden Muslim und jede Muslima.

Zurück

KRM - Pressemitteilungen

MENSCHEN MACHEN HEIMAT/EN : TAG DER OFFENEN MOSCHEEN am 3. OKTOBER

Köln, 01.10.2019: Der Tag der offenen Moschee (TOM) am 3. Oktober steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Menschen machen Heimat/en“. Was ist „Heimat“? Ist sie nur der Ort, an dem wir unsere Kindheit und Jugend verbracht haben, wo unsere Familie, unsere Freunde leben? Für die einen ist Heimat das Land, aus dem die Eltern oder Großeltern stammen. Für andere ist Heimat überall dort, wo man sich zu Hause fühlt. Für manche ist Heimat eher spirituell und ein Ort, mit dem sie sich durch ihren Glauben verbunden fühlen.

Weiterlesen …