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Segensgebete, Salawât-ı Şerîfes - 12. April 2019/7. Schaban 1440

Liebe Muslime,

                in der Âyet-i Kerîme 107 (einhundertsieben) der Sure el-Enbiya wird Resûlullâh (s.a.w.) wie folgt  angesprochen: “(O mein Resûl) Wir haben Dich einzig und allein als Rahma, als Barmherzigkeit für die Welten gesandt.” “Unzweifelhaft ist Hz. Muhammed (s.a.w.) Gesandter Allah Tealâs und der Efendi aller Menschen. Er ist es, dem am Tage der yâmet die meisten Menschen folgen werden. Er ist es, der von allen vor ihm und nach ihm geborenen Menschen den höchsten Wert bei Allâh hat. Er ist es, dessen Grab als erstes geöffnet wird, der als erster Schafa’a, Fürsprache einlegen wird und ihm die Erlaubnis zur Schafa‘a gegeben wird. Er ist es, der als erster am Tor des Paradieses anklopfen wird und wieder ist er es, dem Allâh dieses Tor als erstem öffnen wird. Auch ist er derjenige, der am Kıyâmet-Tag die Livâ  el-hamd die sogenannte Fahne des Lobes hochhalten wird.“ Und nur allein seinetwegen wird die Ümmet-i Muhammed, seine Gemeinschaft als erste in die Dschennet eintreten.

So heißt es im Kur'ân-ı Kerîm: “Wahrlich, ein Gesandter aus eurer Mitte ist zu euch gekommen; es schmerzt ihn sehr, wenn ihr unter etwas leidet; er setzt sich eifrig für euer Wohl ein; gegen die Gläubigen ist er mitleidig und barmherzig.” Rasûlullâh (s.a.w.) flehte mit den folgenden Worten Allâh an: “O mein Allâh, nehme meine Umma in Deine Obhut, behandle meine Umma mit Deiner Barmherzigkeit.” Dabei weinte er. Allein hier muss uns klar werden, wie sehr der Gesandte Allâhs seine Umma, seine Gemeinschaft liebte.

Daher sollten wir, die wir uns damit schmücken seiner Umma anzugehören, uns unserer Verantwortung Rasûlullâh (s.a.w.) gegenüber bewußt werden. Dazu zählt zum Beispiel, dass wir soviel wie möglich Salawât-ı Scherîfes, Segensgebete auf den sehr geschätzten Gesandten sprechen. So wie wir angehalten sind, seinem Weg zu folgen, so ist es für uns eine Verpflichtung, unsere Verbundenheit mit ihm und unseren Respekt für ihn mit Salawât-ı Scherîfes zum Ausdruck zu bringen. Dschenab-ı Hakk spricht in der Sure el-Ahzâb, in Âyet-i Kerîme 56 (sechsundfünzig) folgende Worte: "Wahrlich, Allâh und Seine Engel sprechen den Salât, den Segen auf den Gesandten. O die ihr mit dem Îmân beehrt worden seid, so sprecht auch ihr Salât und mit voller Hingabe den Selam, den Friedensgruß auf ihn." Bei der Interpretation dieser Âyet-i Kerîme heißt es: "O die ihr glaubt, spricht auf den Gesandten Salât-ü Selam; wendet euch ihm zu, in dem ihr auf ihn den Selam spricht. So wünscht ihm mit Duâs wie

 {اللهم صل على محمد} ,  {صلى الله عليه و سلم} Allâhs Segen und Barmherzigkeit. Verletzt seine Gefühle  nicht und folgt ihm.” Diese Âyet-i Kerîme ist für uns ein klares Zeichen, dass es für uns Muslime verplichtend ist, auf den Gesandten Allâhs (s.a.w.) den Salawât zu sprechen, wann immer sein ehrenvoller Name genannt wird."

Die Zeit in dieser Hutbe ist zu kurz um über den Segen und die Vorzüglichkeit der Salawât-ı Scherife zu sprechen. Aber die folgenden Hadis-i Şerifs sollten uns in etwa zeigen wie wertvoll sie für uns sind: “Wer nur einmal Salât-ü Selam auf mich spricht, den behandelt Allah Teala mit zehnmal soviel Barmherzigkeit.”, “Jene Menschen, die auf mich viel Salât-ü Selam sprechen sind auch diejenigen, die am Tage der Kıyamet mir am nächsten sind.”

Von diesen Hadis-i Scherifs lernen wir: Je mehr Salawât wir in unseren Bittgebeten sprechen, desto mehr Wert hat es für uns bei Allâh. Darüber hinaus führt dies auch dazu, dass unsere Duâs erhört werden. Hierzu finden wir in den Hadîsbüchern diese Überlieferung: "Rasulullah (s.a.w.) hörte wie ein Mann nach seinem rituellen Gebet zum Duâ überging, ohne Allâh zu danken und auf den Gesandten (aleyhi's-selam) einen Salawât zu sprechen. Daraufhin sprach er "Dieser Mann hastet zu sehr." Dann rief er ihn zu sich und sprach: "Ein jeder von euch beginne seine Duâ mit der Hamd-ü Senâ (Lob und Dank) an Allâh, anschließend spreche er den Salat-ü Selam auf den Gesandten. Danach soll er beten, wie er will."

 

Verehrte Muslime,

wenn der ehrenvolle Name Rasûlullâhs (s.a.w.) genannt wird, spricht man sofort Salawât  auf ihn. In einem Hadîs-i Scherîf heißt es hierzu: "Geizig ist derjenige, der, wenn mein Name in seiner Gegenwart genannt wird, keine Salat-ü Selam auf mich spricht." Insbesondere sollte man sich angewöhnen wichtige längere Salawât-ı Scherîfes wie die Salat-i Münciye, die Salat-i Nâriye oder die Salat-i Fethiye öfters aufzusagen. An besonders verdienstvollen Tagen und Nächten und speziell in diesen letzten Tagen des ehrenvollen Monats Schaban und an Freitagen sollten wir viel Salawât-ı Scherîfes aufsagen.

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KRM - Pressemitteilungen

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Köln, 01.10.2019: Der Tag der offenen Moschee (TOM) am 3. Oktober steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Menschen machen Heimat/en“. Was ist „Heimat“? Ist sie nur der Ort, an dem wir unsere Kindheit und Jugend verbracht haben, wo unsere Familie, unsere Freunde leben? Für die einen ist Heimat das Land, aus dem die Eltern oder Großeltern stammen. Für andere ist Heimat überall dort, wo man sich zu Hause fühlt. Für manche ist Heimat eher spirituell und ein Ort, mit dem sie sich durch ihren Glauben verbunden fühlen.

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