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Umstände, die den Îmân schaden - 11. Oktober 2019 / 12. Safer 1441

Verehrte Muslime,

in meiner heutigen Hutbe möchte ich über WORTE, GLAUBENSÜBERZEUGUNGEN und TATEN sprechen, die das Licht des Îmân zum erlöschen bringen können.

Ohne Zweifel ist der Îmân, der Glaube an Allâh, das größte Geschenk Allâhs an uns Menschen. Aber wir alle wissen: eine Nîmet, also eine Gabe Allâhs zu bewahren ist mindestens genauso schwer, wie sie zu erlangen. In der Âyet-i Kerîme, die ich zu Beginn meiner Hutbe vorgetragen habe, heißt es: “O die Ihr den Îmân verrinnerlicht habt, glaubt an Allâh und Seinen Gesandten und an die Schrift, die ER seinem Gesandten offenbart hat und an die Schrift, die Er zuvor herabgesandt hat. Wer Allâh, Seine Engel, Seine Schriften, Seine Gesandten und den Âhiret-Tag verleugnet, der ist wahrlich weit abgeirrt.” (Nisa,136)

 

Hochgeschätze Muslime,

ein Mü´min, der den Wert seines Îmâns kennt, muss sich von jedem Wort, von jedem Glaubenssatz und von jeder Tat, die dem Licht seines Îmâns schaden könnten, fernhalten - und zwar mit äußerster Disziplin. Schade ist, dass viele Muslime heutzutage wissentlich oder unwissentlich der Nûr-u Îmân in ihren Herzen –eben diesem Licht des Glaubens - Schaden zufügen, indem sie Worte in den Mund nehmen und Dinge tun, die Allâh zuwider sind.

 

Welche Worte und welche Taten sind diese?

Dazu gehören zum Beispiel Ansichten wie Dinge, die haram sind, nicht ernst zu nehmen oder sie sogar als helal anzusehen. Des Weiteren sich über islamische Vorschriften lustig zu machen oder Aufgaben, die uns Muslimen vom Islâm aufgetragen sind, als lächerlich darzustellen. Diese Haltung ist deswegen gefährlich, weil sie die von Allâh gebotenen und als schön angesehenen Dinge herabwürdigt. Auch zählt eine Geisteshaltung, in der man einige islamische Vorschriften für gut befindet und akzeptiert und andere gänzlich ablehnt, zu den Dingen, die den Nûr-u Îmân auslöschen.

Einer der Gründe warum Muslime an den Rand der Verleugnung kommen, ist der Verlust der Hoffnung auf die Barmherzigkeit Allâhs einerseits oder die Sicherheit, sich in der Gnade Allâhs zu wissen, andererseits. Ein ausgeglichener Muslim aber sollte immer zwischen Ehrfurcht und Hoffnung auf die Gnade Allâhs sein: sieht er sich seine Verfehlungen an, gewinnt er Hoffnung, in dem er sich in die Obhut der grenzenlosen Gnade Allâhs begibt. Wenn er aber sich Allâh widersetzen will, denkt er an die Bestrafung Allâhs und kann sich somit selber wieder zusammenreißen.

 

Liebe Muslime,

Der Glaube an Hellseher und Wahrsagerei, gehört ebenso zu den Auffassungen, die das Licht des Imans sehr stark schwächen und -HafizanAllah- zu Küfr verleiten können.

Auch solche Aussagen, mit denen man die Leugnung des Jenseits intendiert wie “Wo gibt es denn jemanden, der von den Toten auferstanden ist?” oder Aussagen, die Verbotenes despektierlich darstellen wie “Ich mache es, auch wenn es haram ist.” sind Dinge, die dem Imân im Herzen Schaden zufügen und zu Küfr verleiten. Ebenso verhält es sich, wenn ein Geldgeber zu seinem Schuldner sagt: “Du möchtest deine Schulden nicht bezahlen. Dann, werde ich mein Recht von dir im Jenseits bekommen.” und der Schuldner darauf  herabwürdigend antwortet wie  “Wie willst Du mich bei der Masse an Menschen in der Âhiret finden?”

 

Eins sollten wir daher immer vor Augen halten: Wichtig beim Îmân ist der letzte Atemzug. Aus diesem Grunde haben die Ewliyâ und Ulemâ  stets die folgende Duâ gesprochen: “Möge Allâh uns bis zum letzten Atemzug, dieser letzte Atemzug inklusive, in Îmân und Hidâyet halten.”

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KRM - Pressemitteilungen

MENSCHEN MACHEN HEIMAT/EN : TAG DER OFFENEN MOSCHEEN am 3. OKTOBER

Köln, 01.10.2019: Der Tag der offenen Moschee (TOM) am 3. Oktober steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Menschen machen Heimat/en“. Was ist „Heimat“? Ist sie nur der Ort, an dem wir unsere Kindheit und Jugend verbracht haben, wo unsere Familie, unsere Freunde leben? Für die einen ist Heimat das Land, aus dem die Eltern oder Großeltern stammen. Für andere ist Heimat überall dort, wo man sich zu Hause fühlt. Für manche ist Heimat eher spirituell und ein Ort, mit dem sie sich durch ihren Glauben verbunden fühlen.

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