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HADSCH UND UMRA

 

 

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Hadsch - Pilgerfahrt

Hadsch

Die fünfte Säule des Islam bildet die Hadsch, die Pilgerfahrt in die heiligen Städten des Islam Mekka und Medina. Sie ist einer der  bedeutendsten Höhepunkte im Leben der Muslime. Diese einmalige Pflicht besteht für jeden Muslim und Muslima, die sich finanziell und gesundheitlich die Hadsch leisten können. Der muslimische Pilgerer wird Hadschi bezeichnet.


Die wichtigsten Rituale bei dieser Pilgerfahrt sind Eintreten in Ihram (Weihezustand durch Anlegen von zwei Tüchern bei Männern, normale Kleidung bei Frauen), Tawaf (Umrundung) der Kaaba, Laufen (Sacy) zwischen den Hügeln Safa und Marwa, Waqfa (Aufenthalt) bei Arafat, Steinigung der drei Säulen, die den Teufel symbolisieren, die Rasur bzw. Kürzen der Kopfhaare. Die Hadsch findet im zwölften Monat (Dhulhiddscha) des Hidschri-Kalenders  statt und wird mit dem Opferfest (Id al Udhiya) am zehnten Tag der Dhulhiddscha abgeschlossen.

Umra

Auch kleiner Hadsch genannt,  bezeichnet freiwillige Pilgerfahrten, die jederzeit vollzogen werden können. Die Bestandteile einer Umra sind der siebenmalige Tawaf der Kaaba, siebenmaliger Lauf zwischen Safa und Marwa und die Rasur bzw. Kürzen der Kopfhaare. Die Umra kann auch mit der Hadsch verbunden werden. Dabei gilt es die Rituale der Umra zusätzlich zu den Hadschritualen zu vollziehen.

Kaaba

Umra

Das würfelförmige Gebäude in Mekka wurde von Ibrahim (a.s.) und seinem Sohn Ismail (a.s.) als Gotteshaus (Baitullah) errichtet. Die Steingemäuer sind mit einem schwarzen Tuch mit goldenem Schriftzug aus quranischen Versen bedeckt. An der südöstlichen Ecke befindet sich der Hadschar al-aswad, der „Schwarze Stein“ aus paradiesischem Ursprung. Kaaba bedeutet wörtlich Kubus und bildet als wichtigstes Heiligtum des Islam den Gebetsmittelpunkt der Muslime auf der ganzen Welt.

KRM - Pressemitteilungen

Zusammenstehen gegen Rassismus/ Spitzengespräch zwischen Koordinationsrat der Muslime und der EKD

Köln, 11.06.2020: Mit einem stillen Gebet für die Opfer von Rassismus und Hass ging heute das Spitzengespräch zwischen Vertreterinnen und Vertretern des Koordinationsrates der Muslime (KRM) und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zu Ende. Das Treffen fand aufgrund der Corona-Pandemie per Videokonferenz statt. Die jüngsten Proteste gegen Rassismus wurden als Teil einer größeren Anti-Rassismus-Debatte begrüßt, die dringend notwendig sei.

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