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VIKZ wünscht allen Muslimen eine gesegnete Reghaib-Nacht

Köln, 30.03.2017Heute Abend begehen Muslime weltweit die Reghaib-Nacht. Der Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ) wünscht allen Muslimen eine gesegnete Reghaib-Nacht (tr. Regaib Kandili). Radschab, Schaban und Ramadan gelten als die sogenannten besinnlichen drei Monate (üç aylar). Radschab ist einer der heiligen Monate (eschhuru hurum), als Monat Allahs und bereitet mit Schaban die Muslime auf den Ramadan vor. In diesen Monaten werden vermehrt freiwillige Gebete verrichtet, der Qur’an rezitiert und auch freiwillig gefastet. Anlässlich der Reghaib-Nacht werden in Moscheen religiöse Zeremonien abgehalten und gemeinschaftliche Gebete verrichtet.

 

Der Prophet Muhammed (Friede sei mit Ihm) sagte: „Es gibt fünf Nächte in denen die Gebete nicht zurückgewiesen werden. Diese sind die Reghaib-Nacht, die fünftzehnte Nacht des Schaban, die Nacht zum Freitag, zum Ramadanfest und zum Opferfest.“

 

Der Radschab ist der 7. Monat des islamischen Hidschrikalenders. Er beherbergt zwei bedeutsame Nächte, die Reghaib-Nacht, stets die erste Nacht von Donnertag auf den Freitag und die 27. Nacht, genannt die Miradsch-Nacht (Himmelsreise).

 

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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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