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VIKZ möchte den Erfolg der Deutschen Islamkonferenz

22. März 2010

Der Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. (VIKZ), teilt die öffentliche Kritik der Organisation, Inhalt und Besetzung der aktuellen DIK. Die Besetzung der Einzelpersönlichkeiten mit muslimischem Hintergrund erscheint willkürlich. Die Themenauswahl blendet wesentliche Themen aus, die das Leben der Muslime in Deutschland bewegen. So lässt die Agenda der DIK wichtige Themen wie „Islamfeindlichkeit und Diskriminierung von Muslimen“ vermissen. Auch kritisiert der VIKZ den derzeitigen Stil des „Dialogs“. „Wir waren sehr überrascht, die Themen und die Besetzung der DIK aus den Medien zu erfahren“, so Erol Pürlü, Dialogbeauftragter des VIKZ. „Mit Partnern sollte man vorher solche Punkte erläutern.“


Der VIKZ setzt auf diesen Dialog und den Erfolg der Deutschen Islamkonferenz. Der Verband wird daher an dem vorbereitenden Arbeitssauschuss der DIK am kommenden Mittwoch in Berlin teilnehmen. „Wir wollen den Erfolg der DIK. Ein Fehlen gewichtiger Teilnehmer der DIK oder deren Bedenken zu ignorieren hinterließe für alle Akteure der DIK einen bleibenden Schaden“, betont Pürlü. „Wir wollen im Rahmen der DIK unseren Beitrag zur institutionellen Integration des Islam und zur Gleichberechtigung der Muslime in Deutschland leisten“.


Der Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. wurde 1973 in Köln gegründet. Er ist eine islamische Religionsgemeinschaft und ein gemeinnütziger Verein. Dem Verband sind bundesweit zirka 300 selbständige Moschee- und Bildungsvereine angeschlossen. Ziel und Zweck seiner Verbandsarbeit ist die religiöse, soziale und kulturelle Betreuung von Muslimen in Deutschland.

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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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