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PARTIMO

Startschuss für eine bessere Bildungs- und Jugendarbeit für Migranten


• VIKZ professionalisiert seine Jugendarbeit

• Jugend- und Gemeindearbeit soll sich interkulturell öffnen


Duisburg, 08. Februar 2010

Die Otto Benecke Stiftung (OBS) und der Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. stellten heute im Schülerwohnheim in Duisburg-Hochfeld ihr gemeinsames Modellprojekt „Partizipation zur Verbesserung der Bildungs- und Jugendarbeit in Duisburg-Hochfeld und Köln- Ehrenfeld“ (PARTIMO) vor. Das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geförderte Projekt soll die schulunterstützende Arbeit des Verbandes zu einem Förderunterricht weiterentwickeln. Außerdem wollen VIKZ und OBS die bisherige integrationsfördernde Jugendarbeit mit neuen Ansätzen und Angeboten erweitern. Ziel des VIKZ ist es, seine gesamte Jugendarbeit zu professionalisieren. Die Ergebnisse der Modellprojekte in Duisburg und in Köln will der Verband allen seinen Gemeinden zugänglich machen, um mittelfristig deutschlandweit die Qualität seiner Jugendarbeit zu verbessern.


„Wir freuen uns mit der Otto Benecke Stiftung einen erfahrenen und engagierten Partner für die Weiterentwicklung unserer Jugendarbeit gewonnen zu haben“, betont Seyfi Ögütlü, Generalsekretär und Jugendbeauftragter des VIKZ. „Mit einer optimierten Bildungs- und Integrationsarbeit können wir die Jugendlichen unserer Gemeinden noch besser stärken. Bildungsarbeit- und Jugendarbeit ist aus unserer Sicht der Schlüssel zur erfolgreichen Integrationsarbeit.“


Prof. Dr. Lothar Theodor Lemper, Geschäftsführender Vorsitzender der Otto Benecke Stiftung unterstrich „Beide Partnerorganisation werden von diesem Projekt lernen. Gemeinsam werden wir die Jugendarbeit des VIKZ professionalisieren, Jugendliche noch stärker zur Selbstbestimmung befähigen und sie zur gesellschaftlichen Mitverantwortung und Engagement anregen. Gleichzeitig gewinnt die OBS einen neuen Partner, mit dem sie weitere Projekte in den Bereichen Bildung- und Integrationsarbeit anstreben kann.“


„PARTIMO kann einen Beitrag zur besseren Integrationsarbeit in Duisburg- Hochfeld leisten“, so Oberbürgermeister Adolf Sauerland. „Wir begrüßen, dass der VIKZ seine Jugendarbeit öffnen und verbessern will. Und dies mit einem so renommierten Partner wie der OBS. Das wird helfen, auch in Duisburg Vorbehalte der Öffentlichkeit und der Politik gegenüber dem Verband und seiner Jugendarbeit abzubauen.“


PARTIMO:
Das vom BMFSFJ geförderte Projekt hat eine Laufzeit von zwei Jahren. Am Anfang von PARTIMO analysiert die OBS die bisherige Arbeit und entwickelt gemeinsam mit dem VIKZ ein Konzept für den Förderunterricht. Dabei werden die Familien der Schülerinnen und Schüler in die Entwicklung eingebunden. Die Eltern sollen gewonnen werden, stärker an den Elementen der schulischen Mitbestimmung in den Regelschulen mitzuwirken. Die Förderlehrer sollen fortgebildet werden und eigenes Lehrmaterial entwickelt werden.
Im Bereich der integrationsfördernden Jugendarbeit wollen die Partner Methoden vermitteln zur interkulturellen Öffnung der Moscheegemeinden und der Jugendarbeit. Die Zusammenarbeit mit Schulen und Jugendeinrichtungen im lokalen Umfeld soll gestärkt werden. Ebenso soll Weiterbildungsmaterial zur integrationsfördernden Jugendarbeit entwickelt werden. Die Partner wollen aus PARTIMO nachhaltige Erkenntnisse für die 300 Gemeinden des VIKZ gewinnen.

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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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