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Aiman Mazyek neuer KRM-Sprecher – Statements zur Brandkatastrophe in Köln und Vergabepraxis im NSU-Prozess

1. April 2013 - Köln

Routinemäßig findet mit Beginn April der Sprecherwechsel beim Koordinationsrat der Muslime nach dem Rotationsprinzip statt. Der neu KRM-Sprecher Aiman A. Mazyek, Vorsitzender des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD),  übernimmt das Amt von Erol Pürlü (VIKZ) und dankt ihm im Namen des KRM für sein Engagement und gute Arbeit.

 

Zu den neusten Hausbrand eines Türkischen  Wohnhauses in Köln sagte der neue KRM-Sprecher: „ Ich rufe die Sicherheitsbehörden auf, keine vorschnellen Äußerungen zur Brandursache zu machen. Die muslimische Bevölkerung ist stark verunsichert und deutsche Bürger mit türkischer Herkunft haben große Angst, weil in den letzten Wochen immer wieder türkische Wohnhäuser mit tödlichem Ausgang brannten oder Moscheen angegriffen wurden. Die Politik muss viel mehr diese Sorgen und Ängste ernst nehmen. Die Sicherheitsbehörden können nur durch umfangreiche Akribie in der Spurensuche, insbesondere nach den beschämenden und krassen Fehlern bei der NSU-Aufarbeitung, verloren gegangenes Vertrauen wieder zurückgewinnen“ .

 

Anlässlich der Ereignisse um NSU-Terror und Berichterstattung aus dem Gericht sagt Mazyek: „Leider vermissen wir bei der Aufklärung immer wieder die Sensibilität von Behörden und Gerichten. Unser Rechtsstaat lebt von der öffentlichen, freien und barrierefreien Berichterstattung. Durch die derzeitige Vergabepraxis wird der Eindruck bei vielen Bürgern erweckt,  als ob was zu verbergen gibt. Das schadet Deutschlands Ansehen, auch in der Welt und das haben wir gar nicht nötig. Türkische Journalisten dürfen nicht gehindert werden vom Ort des Geschehens direkt zu berichten“.

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KRM - Pressemitteilungen

Zusammenstehen gegen Rassismus/ Spitzengespräch zwischen Koordinationsrat der Muslime und der EKD

Köln, 11.06.2020: Mit einem stillen Gebet für die Opfer von Rassismus und Hass ging heute das Spitzengespräch zwischen Vertreterinnen und Vertretern des Koordinationsrates der Muslime (KRM) und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zu Ende. Das Treffen fand aufgrund der Corona-Pandemie per Videokonferenz statt. Die jüngsten Proteste gegen Rassismus wurden als Teil einer größeren Anti-Rassismus-Debatte begrüßt, die dringend notwendig sei.

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