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Anschläge in Toulouse und Montauban: VIKZ trauert mit den Angehörigen der Opfer

Köln, 23. März – Der Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. (VIKZ) trauert mit den Angehörigen der Opfer, die bei den Attentaten in Toulouse und Montauban ums Leben kamen. Der Vorstand des Verbandes und seine Mitglieder sind zutiefst erschüttert und entsetzt über die grausamen Morde. 

 

„Unser aufrichtiges und herzliches Beileid gilt den Hinterbliebenen und den Angehörigen der verstorbenen Opfer. Wir wünschen den Verletzten eine baldige Genesung” so Ali Ataullah Demirezen, Präsident des VIKZ. Der Verband verurteilt jegliche Form der Gewalt. „Insbesondere Gewalt, die im Namen der Religion ausgeübt wird, verurteilen wir aufs Schärfste. Die grausamen Attentate des Extremisten und jede andere Form der Gewalt sind in keinster Weise mit dem Islam vereinbar“, so Demirezen weiter. 

 

Der Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. wurde 1973 in Köln gegründet. Er ist eine islamische Religionsgemeinschaft und ein gemeinnütziger Verein. Dem Verband sind bundesweit zirka 300 selbständige Moschee- und Bildungsvereine angeschlossen. Ziel und Zweck seiner Verbandsarbeit ist die religiöse, soziale und kulturelle Betreuung von Muslimen in Deutschland.

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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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