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Anschlag in Nizza ist ein feiger Akt der Unmenschlichkeit

15. Juli 2016 – In der französischen Hafenstadt Nizza ist gestern Nacht ein 31-jähriger Mann mit einem LKW durch eine Menschenmenge gefahren und hat dabei mindestens 84 Menschen ermordet und viele weitere Menschen zum Teil schwer verletzt. Unter den Toten und Verletzten befinden sich auch viele Kinder.

 

Der Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. (VIKZ) verurteilt diesen feigen Akt des Terrors auf das Schärfste. Es ist ein kaltblütiger Anschlag auf die Menschlichkeit. Unser Mitgefühl gilt den Opfern und den Hinterbliebenen. Wir wünschen den Verletzten schnelle Genesung, den Familien sprechen wir unser herzliches Beileid aus und sind mit unseren Gedanken bei ihnen.

 

Der Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. wurde 1973 in Köln gegründet. Er ist eine islamische Religionsgemeinschaft und ein gemeinnütziger Verein. Dem Verband sind bundesweit zirka 300 selbständige Moschee- und Bildungsvereine angeschlossen. Ziel und Zweck seiner Verbandsarbeit ist die religiöse, soziale und kulturelle Betreuung von Muslimen in Deutschland.

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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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