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Dörfler Schülerwohnheim in Rastatt wird Träger der freien Jugendhilfe

Der Jugendhilfeausschuss des Kreistages Rastatt hat das „Zentrum für Bildung Kultur und Integration Rastatt e.V.“ (ZBKI) mit sofortiger Wirkung als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt. Das ZBKI e.V. ist eine Moscheegemeinde des Verbandes der Islamischen Kulturzentren (VIKZ) und betreibt seit 2002 das „Dörfler Schülerwohnheim“ in der badischen Barockstadt Rastatt. Der Verein setzt sich insbesondere für die Förderung von muslimischen Jugendlichen vor Ort ein und unterstützt sie in ihrer schulischen und persönlichen Entwicklung. 

 

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Seyfi Öğütlü, Generalsekretär und Referent für Jugend- und Bildungsarbeit des VIKZ sagte: „Die Rastatter Gemeinde leistet durch vielfältige Aktivitäten, insbesondere in Kooperation mit örtlichen Netzwerken einen wichtigen Beitrag für das friedliche Zusammenleben vor Ort. Mit der Anerkennung wird die Arbeit des ZBKI e.V. gewürdigt und gewinnt künftig qualitativ und quantitativ noch mehr an Bedeutung“.

 

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„Ich danke dem Landkreis und freue mich über die Anerkennung des ZBKI als Träger der freien Jugendhilfe. Partizipation bedeutet auch, strukturelle Anerkennung und gleichberechtigte Teilhabe von Moscheevereinen. Unsere Gemeinde ist ein selbstverständlicher Teil von Rastatt und bietet seit vielen Jahren vielfältige Aktivitäten im Bereich der Jugendarbeit an. Der Landkreis setzt damit ein wichtiges Zeichen für die interkulturelle Öffnung der Jugendarbeit“, so Diplom Sozialarbeiter Mustafa Alkan, Leiter des Dörfler Schülerwohnheims.

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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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