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Dörfler Schülerwohnheim in Rastatt wird Träger der freien Jugendhilfe

Der Jugendhilfeausschuss des Kreistages Rastatt hat das „Zentrum für Bildung Kultur und Integration Rastatt e.V.“ (ZBKI) mit sofortiger Wirkung als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt. Das ZBKI e.V. ist eine Moscheegemeinde des Verbandes der Islamischen Kulturzentren (VIKZ) und betreibt seit 2002 das „Dörfler Schülerwohnheim“ in der badischen Barockstadt Rastatt. Der Verein setzt sich insbesondere für die Förderung von muslimischen Jugendlichen vor Ort ein und unterstützt sie in ihrer schulischen und persönlichen Entwicklung. 

 

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Seyfi Öğütlü, Generalsekretär und Referent für Jugend- und Bildungsarbeit des VIKZ sagte: „Die Rastatter Gemeinde leistet durch vielfältige Aktivitäten, insbesondere in Kooperation mit örtlichen Netzwerken einen wichtigen Beitrag für das friedliche Zusammenleben vor Ort. Mit der Anerkennung wird die Arbeit des ZBKI e.V. gewürdigt und gewinnt künftig qualitativ und quantitativ noch mehr an Bedeutung“.

 

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„Ich danke dem Landkreis und freue mich über die Anerkennung des ZBKI als Träger der freien Jugendhilfe. Partizipation bedeutet auch, strukturelle Anerkennung und gleichberechtigte Teilhabe von Moscheevereinen. Unsere Gemeinde ist ein selbstverständlicher Teil von Rastatt und bietet seit vielen Jahren vielfältige Aktivitäten im Bereich der Jugendarbeit an. Der Landkreis setzt damit ein wichtiges Zeichen für die interkulturelle Öffnung der Jugendarbeit“, so Diplom Sozialarbeiter Mustafa Alkan, Leiter des Dörfler Schülerwohnheims.

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KRM - Pressemitteilungen

Zusammenstehen gegen Rassismus/ Spitzengespräch zwischen Koordinationsrat der Muslime und der EKD

Köln, 11.06.2020: Mit einem stillen Gebet für die Opfer von Rassismus und Hass ging heute das Spitzengespräch zwischen Vertreterinnen und Vertretern des Koordinationsrates der Muslime (KRM) und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zu Ende. Das Treffen fand aufgrund der Corona-Pandemie per Videokonferenz statt. Die jüngsten Proteste gegen Rassismus wurden als Teil einer größeren Anti-Rassismus-Debatte begrüßt, die dringend notwendig sei.

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