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Duisburg-Hochfelder VIKZ-Gemeinde wird Träger der freien Jugendhilfe

vikz

26. Februar 2014, Köln

 

Die Stadt Duisburg hat den Hochfelder Integration, Kultur und Bildungszentrum e.V. als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt. Der Verein ist eine Gemeinde des Verbandes der Islamischen Kulturzentren (VIKZ). Er setzt sich insbesondere für die Förderung von muslimischen Jugendlichen vor Ort ein und unterstützt sie in ihrer schulischen und persönlichen Entwicklung. Seit 2003 betreibt die Gemeinde das Schülerwohnheim Duisburg-Hochfeld mit Erfolg.

 

Seyfi Öğütlü, Generalsekretär und Referent für Jugend- und Bildungsarbeit des VIKZ begrüßt die positive Entscheidung der Stadt Duisburg: „Ich freue mich, dass das Hochfelder Integration, Kultur und Bildungszentrum e.V. als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt worden ist. Die langjährige Arbeit des Vereins im Bereich der Jugend- und Bildungsarbeit hat sich gelohnt. Die Stadt Duisburg hat damit nicht nur ein wichtiges Zeichen der Anerkennung und der Würdigung gesetzt, sondern auch einen weiteren Schritt bei der interkulturellen Öffnung der Jugendarbeit in Duisburg gemacht.“ 

 

Das Schülerwohnheim Duisburg-Hochfeld bietet muslimischen Jugendlichen neben dem Besuch der allgemeinbildenden Regelschulen Betreuung in Form von Nachhilfe und Förderunterricht an und unterstützt sie in ihrer Schullaufbahn. Ferner wird den Wohnheimbesuchern auf Wunsch religiöses Grundlagenwissen vermittelt. Die Jugendlichen werden zur Selbstbestimmung befähigt und zu gesellschaftlicher Mitverantwortung und sozialem Engagement angeregt. Das Wohnheim engagiert sich im Stadtteil Hochfeld und arbeitet eng mit städtischen und kommunalen Partnern wie Schulen, Vereinen und  anderen Institutionen zusammen. 


 

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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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