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Ergebnisse des 1. Integrationsbarometers

VIKZ begrüßt Ergebnisse des ersten Integrationsbarometers

 

19. Mai 2010

Der Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. (VIKZ) begrüßt die heute vorgestellten Ergebnisse des Jahresgutachtens vom Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration. Insgesamt wurden im Rahmen der Studie 5.600 Menschen mit und ohne Migrationshintergrund interviewt. Erstmals erfasst somit eine Studie den Integrationsprozess in einer anderen Form als sonst üblich: der Integrationsbarometer misst die doppelseitige und interdependente Eigendynamik von Integrationsprozessen sowohl bei der Mehrheitsbevölkerung als auch in der Zuwanderungsgesellschaft.


Der Verband teilt die Einschätzung des Sachverständigenrates, dass das Bild der Integration in den Medien und im öffentlichen Diskurs von einer „gescheiterten Integration“ geprägt ist. Die Ergebnisse der Studie wiederum belegen die Diskrepanz zwischen der öffentlichen Wahrnehmung und den tatsächlichen Fakten zum Integrationsprozess. „Diese Studie hilft dabei, bestehende Klischees und Vorurteile in der Gesellschaft und Öffentlichkeit abzubauen. Wir brauchen vermehrt Studien dieser Form, um den tatsächlichen Ist-Zustand der Integration in der Gesellschaft erfassen zu können“, so Mustafa Imal, Präsident des Verbandes der Islamischen Kulturzentren.


Der VIKZ sieht sich durch den Integrationsbarometer in seiner Kernaufgabe Bildung bestätigt. „Eine unserer wichtigsten Aufgaben liegt in der Bildungs- und Jugendarbeit, denn nur eine gute Bildung ermöglicht einen sozialen Aufstieg”, so Imal. Fast alle Gemeinden des VIKZ bieten Jugendlichen neben integrationsfördernden und bedarfsorientierten Projekten auch Hausaufgabenbetreuung und Nachhilfeunterricht an. Des Weiteren betreiben der Verband und seine Mitgliedsvereine 19 Schülerwohnheime, in denen Jugendliche eine gezielte Förderung zur Ver

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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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