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„Gemeinsam Verantwortung wahrnehmen“

Intensive Begegnung zwischen EKD und Muslimen

Der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Nikolaus Schneider und der Sprecher des Koordinationsrates der Muslime (KRM), Ali Kizilkaya, haben eine überaus positive Bilanz des Zusammentreffens von EKD und KRM am heutigen Donnerstag in Duisburg gezogen. „Wir freuen uns sehr, dass wir nach gut dreieinhalb Jahren wieder in den offiziellen Dialog eingetreten sind“, sagten Schneider und Kizilkaya nach dem heutigen Treffen in der Merkez-Moschee in Duisburg-Marxloh. 

Die Begegnung habe in einer „ausgesprochen herzlichen und offenen Atmosphäre“ stattgefunden und zu wichtigen Konkretionen geführt; zudem sei ein Arbeitsplan für die nächsten Jahre erforderlich, so Schneider und Kizilkaya weiter.  „Ganz wichtig ist, dass wir heute konkret verabredet haben, eine verbindliche Arbeitsebene zu etablieren, um mit mehr Zeit und Tiefenschärfe den Dialog weiter zu führen.“ 

Zu den Themen gehörten zum einen theologische Fragen wie zum Beispiel das Gottesverständnis, aber in besonderer Weise der Dialog in praktischen und sozialen Fragen. Es gelte verstärkt in den unterschiedlichen religiösen Kontexten zu entdecken, was gemeinsam für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung getan werden könne. Entscheidend sei die Stärkung der wechselseitigen Wahrnehmung. 

Zudem, so EKD und Koordinierungsrat weiter, müsse geprüft werden, inwieweit in Zukunft auch gemeinsam öffentliche Stellungnahmen zu wichtigen Themen  formuliert werden könnten. „Es wäre sehr überzeugend, und eine gute Entwicklung, wenn wir in Zukunft gemeinsam Verantwortung übernehmen und auch gemeinsam öffentlich dafür eintreten“, so Schneider und Kizilkaya abschließend.


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KRM - Pressemitteilungen

KRM Pressemitteilung zu Jerusalem Entscheidung der USA

Der KRM ist bestürzt über die Entscheidung der USA zu Jerusalem und fordert eine Allianz der Vernunft von der Staatengemeinschaft. Mit größter Besorgnis haben auch die Muslime in Deutschland die einseitige Entscheidung der USA, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen und ihre Botschaft dorthin zu verlegen aufgenommen. Diese Entscheidung ist nicht nur ein großer Hindernis auf dem Weg zu einem dauerhaften Frieden, sie birgt die Gefahr die bereits sehr instabile Situation im Nahen und Mittleren Osten noch weiter zu schwächen.

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