Gebetskalender

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Große Anteilnahme für die Bielefelder VIKZ-Moscheegemeinde nach dem Brandanschlag

Am Dienstag dieser Woche verübten in den frühen Morgenstunden Unbekannte einen Brandanschlag auf die Moscheegemeinde des Kultur- und Bildungszentrum e.V. in der Herforder Straße 107, eine Gemeinde des Verbandes der islamischen Kulturzentren e.V. (VIKZ). Sie zündete/n im Gebetsraum der Frauen Lehrbücher und Korane an. Es entstand Sachschaden. Schlimmeres konnte verhindert werden, da der Hausmeister der Gemeinde Brandgeruch wahrnahm und geistesgegenwärtig den Brand löschen konnte. Die Ermittlungen dauern an.

 

Nach dem Anschlag, - der dritte auf eine Mosche innerhalb kurzer Zeit - besuchten viele Bielefelder Bürgerinnen und Bürger und überregionale Vertreter die Bielefelder Gemeinde und solidarisierten sich mit ihr. Neben Mehmet Duran, dem Präsidenten des VIKZ, kamen unter anderem Nafi Cemal Tosyalı, türkischer Generalkonsul in Münster, Thorsten Klute, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Ali Kızılkaya, Sprecher des Koordinationsrates der Muslime (KRM), Aiman Mazyek, Vorsitzende des Zentralrats der Muslime (ZMD), Pit Clausen, Oberbürgermeister der Stadt Bielefeld, Regine Burg, Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Bielefeld, Gerhard Duncker, Kirchenrat Evangelische Kirche in Westfalen sowie weitere Vertreter der christlichen Kirchen in Bielefeld, Britta Haßelmann, Mitglied des Bundestags Bündnis Grüne 90 / Die Grünen, Jan-Maik Schlifter, Kreisvorsitzender der FDP und viele andere Vertreter islamischer Organisationen.

 

Mehmet Duran: „Wir verurteilen diesen feigen Akt auf das Schärfste und hoffen, dass die Täter schnellstmöglich gefasst werden. Der Anschlag auf Gebetsstätten und Heiligtümer einer Religionsgemeinschaft zeigt, dass die Täter alle Grenzen der Menschlichkeit überschritten haben. Die Solidarität der Bielefelder Bürgerinnen und Bürger und überregionaler Vertreter in diesen schlimmen Stunden zu erfahren, macht uns Mut.“

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KRM - Pressemitteilungen

„Jeder Flüchtling ist zu allererst ein Mensch“ - Begegnung von EKD und KRM Delegation in München

Die leidvolle Situation der Flüchtlinge, die nach Europa und Deutschland kommen, stand im Mittelpunkt des diesjährigen Treffens zwischen Vertretern der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und dem Koordinationsrat der Muslime (KRM). Es könne nicht sein, dass Flüchtlinge in der öffentlichen Wahrnehmung nur in Zahlen oder vorrangig als Last wahrgenommen würden, betonten die Delegationen.

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