Gebetskalender

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Grußbotschaft des Koordinationsrats der Muslime in Deutschland zum Weihnachtsfest 2012

Köln 19. Dezember 2012 

Feste gehören zum Bestandteil gesellschaftlichen Lebens, sei es aus religiösem oder weltlichem Anlass. Mit dem Weihnachtsfest erfreuen sich Christen an der Geburt des für sie wichtigsten Menschen,  Jesus (Friede sei mit Ihm). Es ist ein Fest der Familie, der Besinnlichkeit und der Nächstenliebe.

 

Mit Jesus verbinden auch Muslime eine große und vorbildliche Persönlichkeit. Seine Geburt und Sein Wirken sind von wundervollen Ereignissen geprägt. Seine Geburt wird in der 19. Sure des Qur`ans, die nach Maria benannt ist, erwähnt. 

 

Christen nehmen die Geburt Jesu zum Anlass gemeinsam mit Familie und Freunden zusammenzukommen und Gott zu gedenken, für Frieden und Gesundheit auf der ganzen Welt zu beten.

Neben dem Gebet sind auch Taten wichtig. Die Verantwortung für ein friedliches Miteinander von Kulturen und Religionen vor Ort liegt bei uns, den Menschen in Deutschland. 

Lassen Sie uns daher weiterhin im Jahre 2013 gemeinsam für eine Gesellschaft, die von gegenseitigem Respekt und Anerkennung geprägt ist, engagieren.

Wir wünschen Ihnen fröhliche Weihnachten und ein gutes neues Jahr.


 


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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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