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Hidschra – Migration als Herausforderung und Chance

Köln, 3. Oktober 2016 - In diesem Jahr feiert der Tag der offenen Moschee (TOM) sein 20-jähriges Jubiläum.

 

Tage der offenen Tür hatten Moscheen in Deutschland schon immer. Seit 1997 findet der TOM bundesweit am 3. Oktober statt. Seit 2007 wird er vom Koordinationsrat der Muslime (KRM) verantwortet und jährlich unter einem anderen Motto durchgeführt.

 

Das diesjährige Motto lautet „Hidschra – Migration als Herausforderung und Chance“. Viele Moscheen haben das Thema Hidschra zum Gegenstand der Freitagspredigt genommen.

 

„Muslime und ihre Moscheegemeinden waren besonders von dem Flüchtlingsstrom betroffen. Sie sahen sich von heute auf morgen vor einer großen Herausforderung und Verantwortung, auf die sie nicht eingestellt waren. Hilfesuchend wandten sich tausende Flüchtlinge an die Moscheen. Sie fanden dort nicht nur Hilfe, sondern Freundschaft und ein Stück neue Heimat. Seither engagieren sich bundesweit sehr viele Moscheegemeinden und suchen nach Möglichkeiten, um den Bedürfnissen von Flüchtlingen gerecht zu werden“, so Erol Pürlü, der neue Sprecher des KRM. Der KRM lädt alle ein, sich am 3. Oktober ein eigenes Bild von den Moscheen und ihrem Engagement zu machen.

 

Weitere Informationen zu teilnehmenden Moscheen am TOM finden Sie unter: www.tagderoffenenmoschee.de bzw. auf den Internetauftritten der im KRM organisierten Religionsgemeinschaften.

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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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