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Jugendliche des VIKZ besuchen mit Jusos Kölner Stadtrat

Ratsbesuch

Köln, 02. Februar 2011- Im Rahmen des gemeinsamen Projektes „PARTIMO - Verstärkte Partizipation von Migrantenorganisationen“ des Verbandes der Islamischen Kulturzentren und der Otto Benecke Stiftung besuchten Jugendliche des VIKZ mit der Schülergruppe der Kölner Jusos (Jugendorganisation der SPD) die erste Ratssitzung im neuen Jahr. Das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Modellprojekt soll die Bildungs- und integrationsfördernde Jugendarbeit des VIKZ stärken und professionalisieren.   

Mit dem Besuch der Stadtratssitzung möchte der Verband türkeistämmige Jugendliche für Kommunalpolitik motivieren und die politische Partizipation von Migranten fördern. Der gemeinsame Besuch mit den Jusos schaffte außerdem eine Plattform der Begegnung und des Dialoges zwischen türkeistämmigen und einheimisch deutschen Jugendlichen.

Als Repräsentant der Stadt Köln empfing der Bürgermeister Hans-Werner Bartsch (CDU) die Gruppe zu einem persönlichen Gespräch. Mit dabei war auch Ratsherr Malik Karaman (SPD). Bürgermeister Bartsch brachte seine Freude zum Ausdruck, dass Jugendliche den Stadtrat besuchten und damit ihr Interesse an der Kommunalpolitik zeigten. Es sei nicht selbstverständlich aber sehr wichtig, dass Jugendliche sich für Kommunalpolitik interessierten.

Peter Rummel, Vertreter der Otto-Benecke-Stiftung betonte: „Mit diesen Kontakten wollen wir die Identifikation der jungen Leute mit ihrem Gemeinwesen stärken und sie mit den gewählten Vertretern der Bürger Kölns und den Repräsentanten der Stadt als Ansprechpartner für ihre Anliegen vernetzen.“

„Es ist eine große Freude, gemeinsam mit den Kölner Jusos den Rat der Stadt Köln zu besuchen. Wir wollen die Jugendlichen zur politischen Teilhabe motivieren. Wer sich einmischt und engagiert, der lebt Integration in unserer Stadt“, so Seyfi Ögütlü, Generalsekretär des VIKZ.

Die Jugendlichen waren begeistert von dem Besuch. Indem sie der Ratssitzung beiwohnten und den Abgeordneten zahlreiche Fragen stellten, konnten sie sich ein Bild von der politischen Arbeit und den Beiträgen der Fraktionen machen. Zudem war die Anwesenheit von Ratsmitgliedern mit Migrationshintergrund ein wichtiger Ansporn dafür, dass man unabhängig von der Herkunft Möglichkeiten und Chancen zur aktiven Teilhabe an politischen Entscheidungen erreichen kann. „Ich will auch mal in den Stadtrat und was für die Jugendlichen in dieser Stadt bewegen“, so Ibrahim Akay.

Der Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. wurde 1973 in Köln gegründet. Er ist eine islamische Religionsgemeinschaft und ein gemeinnütziger Verein. Dem Verband sind bundesweit zirka 300 selbständige Moschee- und Bildungsvereine angeschlossen. Ziel und Zweck seiner Verbandsarbeit ist die religiöse, soziale und kulturelle Betreuung von Muslimen in Deutschland.

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KRM - Pressemitteilungen

Den gesellschaftlichen Zusammenhalt mit aller Kraft befördern

Vertreterinnen und Vertreter der EKD und des KRM trafen sich zu Konsultationen in Wittenberg
Köln, 05.07.2017: Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und des Koordinationsrates der Muslime (KRM) haben sich am Dienstag (4. Juli) zu ihren jährlichen Konsultationen erstmals in Wittenberg getroffen. Der Ort wurde im Jahr des 500. Reformationsjubiläums auch als gemeinsames Zeichen für ein friedliches Miteinander der Religionen gewählt. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete den Religionsdialog mit dem Islam als wichtigen Teil einer „Lerngeschichte der Reformation“, die vor 500 Jahren von Wittenberg aus ihren Anfang nahm. „Freiheit bedeute immer auch die Freiheit der Andersglaubenden“, so Bedford-Strohm. Es gehöre zu den christlichen Einsichten, dieses Ja zur religiösen Vielfalt auch klar auszusprechen und zu vertreten. Der Sprecher des KRM, Aiman Mazyek, bedankte sich für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum. „Eine solche Begegnung von christlichen und muslimischen Repräsentanten wäre vor 500 Jahren an diesem Ort noch unvorstellbar gewesen“, erinnerte Mazyek.

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